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Leichtathleten landen nächsten Coup

Mit einer faustdicken Überraschung wartete am Vatertag die weibliche Jugend der Leichtathleten des TV Bad Kötzting und des TV Burglengenfeld beim Bayerncup, der offiziellen Mannschaftsmeisterschaft des BVL, in Donauwörth auf. Seit diesem Jahr bilden beide Vereine eine Startgemeinschaft für Mannschafts- und Staffelwettbewerbe bei der weiblichen Jugend. So meldeten die Trainer der beiden Vereine, die ja schon länger freundschaftlich verbunden sind, für diesen Wettkampf ein siebenköpfiges Team an. Leider fiel über Nacht aufgrund einer fiebrigen Erkältung die schnellste Sprinterin aus, so dass das Team eine kurzfristige Umstellung vornehmen musste. Aber sie ließen sich nicht aus dem Konzept bringen und machten ihre Sache mehr als gut.

Das vierköpfige Quartett aus der Badstadt lief dabei zu einer positiven Form auf und brachte viele Punkte für die Mannschaft ein. Schon der Auftaktwettbewerb, die 100 m Hürden, die Lea Maria Früchtl auf dem zweiten Platz beendete, brachten das Team auf Rang zwei. Sie war es auch, die gleich nach dem Zieleinlauf ihre Spikes tauschen musste, denn sie war auch für den Hochsprung gemeldet. Und hier war erst bei der Höhe von 1,60 m der Wettkampf für sie beendet. Höhengleich mit der Siegerin, nur aufgrund der etwas mehr Fehlversuche, landete sie auch hier wieder auf Rang zwei. Und damit brachte sie weitere sechs Punkte für das Mannschaftsergebnis ein und die Sportlerinnen übernahmen dann auch die Führung der sieben Teams aus Bayern. Als nächste war dann Hannah Hausladen im Weitsprungwettbewerb im Einsatz. Und sie ließ nichts anbrennen und holte dann den ersten Sieg für ihr Team. Ohne die Spikes auszuziehen begab sie sich gleich zum Start über die 100 m, die sie als Ersatz für die erkrankte Kollegin zu absolvieren hatte. Und sie war so richtig heiß auf diese Aufgabe, denn sie wusste, wie ihr Level in Sachen Schnelligkeit zum momentanen Trainingszustand vorhanden war. Aber sie überzeugte hier auf der ganzen Linie. Mit neuer Bestzeit von 12,53 Sek eroberte sie auch in dieser Disziplin den ersten Rang. Eine starke Vorstellung bot auch Eva Früchtl. Sie stellte sich im Speerwurf in den Dienst der Mannschaft und überzeugte mit der guten Weite von 29,21 m und Rang drei, was wieder fünf Punkte für die Mannschaft brachte. Aber auch die Burglengenfelder Mädels ließen sich von der Leistung der Bad Kötztingerinnen anstecken und holten ausgezeichnete Ergebnisse für die StG. Eine ganz starke Vorstellung lieferte die 4×100 m Staffel ab. Obwohl sie zum ersten Male gemeinsam auf der Bahn stand, lieferte sie eine hervorragende Zeit. Als Startläuferin lief Hannah Hausladen aus den Blöcken. Sie übergab an Anna Schmidt, die die Gegengerade lief. Als Neuling im Team stand dann für die dritten 100 m Eva Früchtl am Ablaufpunkt. Diese hatte auf Theresa Marek, der Läuferin vom TV Burglengenfeld, den Stab zu übergeben. Das schnelle Mädchen lief dann den letzten Abschnitt in einer Bombenform. Sie ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen und brachte damit die nächsten sieben Punkte für die Mannschaft ein. Mit vier zum Teil sehr guten Wechseln und einer starken Laufleistung lief das Quartett mit 49,93 Sek als einziges Team unter der 50 Sekunden-Grenze ins Ziel. Für die Qualifikationszeit zu den deutschen Meisterschaften fehlten ihnen nur 43 Hunderstel Sekunden. Diese Zeit wollen sie am nächsten Samstag beim Rolf-Watter Meeting in Regensburg angreifen.

Mit 57 von 79 möglichen Punkten gewann das Siebener-Team den bayerischen Mannschaftstitel in der weiblichen U 20. Mit 11 Punkten Vorsprung vor den punktgleichen Mannschaften aus Alzenau und des SWC Regensburg wurde ein weiterer Bayerntitel nach Bad Kötzting geholt.

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Mehrkampfgold für Valentina Ascherl

Ihre vierte Goldmedaille und insgesamt siebte Medaille auf bayerischer Ebene erkämpfte sich das noch dreizehnjährige Leichtathletiktalent am Wochenende in der Quelle-Halle in Fürth. Dort wurden am Samstag und Sonntag die bayerischen Meisterschaften in den Mehrkämpfen ausgetragen. Für diese Wett-kämpfe hatten sich aufgrund ihrer Leistungen im letzten Sommer sechs Athletinnen aus den Reihen der Abteilung qualifiziert. Leider fielen wegen Krankheit und Verletzung drei davon aus, so dass Trainer Brandl nur mehr mit drei Sportlerinnen anreisen konnte. Am Samstag traten Valentina Ascherl und Rafaela Berzl in der AK W 14 zu ihrem Vierkampf an. Dieser bestand aus dem 60 m Hürdensprint, dem Weitsprung und Kugelstoßen, sowie dem abschließenden 800 m Lauf.

Schon über die 60 m Hürden erwischte Ascherl einen sehr guten Einstand. Mit 9,07 Sek lief sie gleich eine neue Bestzeit und landete auf dem zweiten Rang. Auch im Weitsprungwettbewerb erzielte sie mit 5,44 m eine neue Bestweite und erreichte hier zugleich einen neuen Vereinsrekord. Beim anschließenden Kugelstoßen – eigentlich der schwächsten Disziplin der Bad Kötztingerin – gelang ihr aber mit 8,65 m ein neuer persönlicher Rekord. Damit setzte sie sich vor dem abschließenden 800 m Lauf an die Spitze des Feldes der 21 Mehrkämpferinnen. So hieß es über die vier Hallenrunden nochmals alle Kräfte zu mobilisieren, um den ersten Platz zu verteidigen. Und dies gelang der kleinen, drahtigen Athletin aus der Bad Stadt voll und ganz. Obwohl sie mit Magenproblemen während des Laufes zu kämpfen hatte, reichte ihre gelaufene Zeit von 2:39,32 min für die Goldmedaille bei einem Hallenmehrkampf. Mit 2136 Punkten lag sie dann zum Schluss 60 Punkte vor der zweitplatzierten Mehrkämpferin.

Aber auch die zweite Athletin des TV Bad Kötzting, Rafaela Berzl, bot einen tollen Mehrkampf. Sie erzielte in drei Disziplinen neue Bestleistungen und belegte einen ausgezeichneten sechsten Platz. Sie startete mit 9,81 Sek und neuer PB über die 60 m Hürden, sprang 4,91m weit und erreichte im Kugelstoßen mit 7,54 m ebenfalls eine neue PB. Auch im 800 m Lauf lief sie mit 2:44,95 min eine neue PB. Mit 1930 Punkten behauptete sie sich auf Rang sechs.

Den gleichen Rang erkämpfte sich dann am Sonntag Lea-Maria Früchtl in der Altersklasse U 20. Sie hatte mit dem Hochsprung noch eine fünfte Disziplin zu absolvieren. Sie startete zum Auftakt mit 9,67 Sek über die 60 m Hürden. Im Hochsprung überquerte sie mit 1,60 m die gleiche Höhe wie die spätere Siegerin. Auch im Weitsprung kam sie mit 4,97 m auf eine gute Weite. Beim Kugelstoßen konnte sie nicht ganz an ihre Bestweite anknüpfen. So lag sie vor dem 800 m Lauf auf Rang vier der Mehrkämpferinnen. Leider konnte sie dann diesen Platz nicht verteidigen. Sie musste hier einige andere Läuferinnen ziehen lassen und verlor nochmals zwei Plätze. Aber mit Rang sechs auf bayerischer Ebene darf so trotzdem noch sehr zufrieden sein.

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Glück und Unglück lagen nahe beieinander

Mit einem Schock für die ganze Truppe der Leichtathletinnen des TV Bad Kötzting begannen am Samstag die bayerischen Hallenmeisterschaften in der Werner von Lindehalle im Olympiagelände in München. Nach den Vorläufen über die 60 m Hürden, die für die vier TVlerinnen, die sich für diese Meisterschaften qualifiziert hatten sehr positiv verliefen, hatten sich Valentina Ascherl für den A-Endlauf und Emma Heinze für den B-Endlauf durchgesetzt.

Emma Heinze hat sich in einem glänzenden Lauf um über eine halbe Sekunde auf sehr gute 9,64 Sekunden verbessert. Und diese Zeit wollte sie dann im Endlauf noch einmal bestätigen. Leider lief es hier dabei für die Badstädterin nicht zum Besten. Nach einem guten Start und starken Überquerungen der beiden ersten Hürden blieb sie an der dritten Hürde mit dem Nachziehbein hängen und stürzte schwer. Mit einem Cut am Kinn, Bruch der linken Hand und einer Gehirnerschütterung wurde sie gleich vom Verbandsarzt des BLV gut versorgt und dann vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Nach einer längeren Behandlung und Versorgung durfte sie dann aber noch am gleichen Tag das Krankenhaus wieder verlassen.

Für die anderen Athletinnen, die anschließend noch ihre Wettkämpfe vor sich hatten, war es nach diesem Vorfall sehr schwer, sich dafür zu konzentrieren und eine gute Leistung zu erzielen. Gleich nach diesem Lauf von Emma stand das Finale der acht schnellsten Hürdensprinterinnen in der Schülerinnenklasse auf dem Zeitplan. Hierzu hatte sich die noch 13jährige Valentina Ascherl aus dem Team von Trainer Alois Brandl qualifiziert. Und sie lieferte in diesem Endlauf eine Klasseleistung ab. Mit neuer persönlicher Bestzeit von 9,11 Sek belegte sie in einer Tausendstel-Entscheidung den dritten Platz und holte sich damit die Bronzemedaille. Im 60 m Finale ohne die Hürden konnte sie auch ihre bisherige Bestzeit auf sehr gute 8,08 Sek verbessern. Dies war dann Rang fünf im Achter-Feld der schnellsten Sprinterinnen Bayerns. Einen äußerst spannenden Wettkampf gab es im Weitsprungwettbewerb der Schülerinnen zu sehen. In einem großen Feld von 21 Springerinnen wurde erstmal in drei Versuchen um den Einzug für den Endkampf der besten acht gekämpft. Von Seiten der TVlerinnen starteten Rafaela Berzl und Valentina Ascherl in diesem Wettbewerb. Während Ascherl gleich beim ersten Versuch mit 5,27 m das Kapitel Endkampf erledigte, musste Berzl mit zweimal gesprungenen 4,95 m bis zum letzten Sprung des Vorkampfes zittern, ob es reichen würde oder nicht. Und sie kam dann gerade noch in den erlauchten Kreis der Besten acht dazu. Während Ascherl sich bis zum fünften Versuch nicht mehr verbessern konnte, sprangen zwei ihrer Gegnerinnen an ihr vorbei und sie war auf einmal auf dem dritten Rang. Aber da hatten sie nicht mit der Nervenstärke der Bad Kötztingerin gerechnet. Beim fünften Sprung holte sie letztlich alles aus sich heraus und landete erst bei der neuen persönlichen Bestweite und der Einstellung des Vereinsrekordes bei der ausgezeichneten Weite von 5,40 m. Damit wiederholte sie ihren Erfolg von den Meisterschaften im Sommer in Ingolstadt und verteidigte ihren Titel. Die gleiche Weite sprang auch die bisherige alleinige Inhaberin des Vereinsrekordes Laura Weiß im Jahre 2008.

Im sechsten Versuch sprang dann noch eine weitere Springerin bis auf 5,36 m an die TVlerin heran. Rafaela Berzl sprang im letzten Sprung auch noch einmal eine neue Bestweite von 5,09 m in die Sandgrube – und diese Weite bedeutete dann letztlich Rang sechs für sie in diesem spannenden Weitsprungwettbewerb. Die ersten sechs des Teilnehmerfeldes erzielten alle neue Bestweiten.

Die dritte Medaille für eine Athletin aus der Pfingstrittstadt gab es für Laura Schmidt W 14 im 600 m Lauf. In diesem Lauf traten nur fünf Läuferinnen an die Startlinie, denn es gab eine hohe Normerfüllung für einen Start. Und diese geforderte Zeit hatten nur sieben Läuferinnen aus ganz Bayern im Vorfeld erreicht, davon auch die drei schnellsten über die 800 m im Freien. Eine davon war auch das langbeinige Lauftalent des TV. Und sie lief auch bei diesem Wettkampf wieder ein ganz starkes Rennen über die drei Hallenrunden. Zum Schluss fehlten ihr mit der Zeit von 1:44,04 Minuten lediglich 9/100 Sekunden zur Silbermedaille. Aber sie war auch mit der Bronzemedaille zufrieden und freut sich schon auf die Duelle in der Sommersaison.

Für die anderen Athletinnen des TV reichte es leider zu keiner weiteren Medaille mehr. Es gab noch etliche Platzierungen bis Rang acht für sie, die zur Teilnahme an der Siegerehrung berechtigten. Auch erzielten sie wieder zehn neue persönliche Bestleistungen, wo eben auch die Einstellung eines alten Vereinsrekordes darunter ist.

Hier die Leistungen bzw. Platzierungen der weiteren Wettkämpferinnen:

Rafaela Berzl W 14, 60 m Hürden 9,85 Sek PB – 60 m flach 8,46 Sek, beides in den Vorläufen; Laura Schmidt W 14 60 m Hürden 9,98 Sek Vorlauf, Emma Heinze 60 m Hü 9,64 Sek Vorlauf – Hannah Hausladen U 20, 60 m 8,11 Sek Vorlauf, 200 m 26,03 Sek Rang 8, Weitsprung 5,24 m Rang 7, Lea Maria Früchtl U 20, 60 m Hürden 9,61 Sek Rang 8, Hochsprung 1,53 m Rang 7, Anna Schmidt U 18, 60 m 8,43 Sek Vorlauf, 200 m 27,94 Sek Rang 19, 60 m Hürden 9,91 Sek Vorlauf, Weitsprung 4,92 m Rang 13. Die 4×200 m Staffel wurde leider wegen Überlaufen der Wechselzone disqualifiziert.

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Zwei Medaillen für Lea-Maria Früchtl

Mit Lea-Maria Früchtl und Emma Heinze reiste am Samstag Trainer Alois Brandl zum dritten Tag der nordbayerischen Hallenmeisterschaften in der Quellehalle nach Fürth. Diesmal standen der Hochsprung, das Kugelstoßen und der Stabhochsprung auf dem Zeitplan. Lea-Maria ging im Hochsprung und dem Kugelstoßen an den Start. Nachdem sie heuer in die Altersklasse U 20 aufgestiegen ist, hat sie in einigen Wettbewerben mit geänderten Gewichten oder neuen Hürdenhöhen zu kämpfen. So hat sich das Kugelgewicht von 3 kg auf 4 kg erhöht. Das sind 25 % mehr, was sich auch sehr zum Leidwesen der Sportlerinnen an den gestoßenen Weiten bemerkbar macht. Aber der Neuzugang des TV Bad Kötzting freundet sich langsam mit dem neuen Gewicht an. Mit noch leichten Problemen bei den ersten drei Versuchen wuchtete sie dann beim vierten Stoß die Kugel auf gute 9,38 m in die Stoßanlage. Für diese Weite wurde sie mit der Bronzemedaille für den dritten Platz belohnt. Im Hochsprung belegte sie mit übersprungenen 1,55 m den zweiten Rang. Hier zeigte sich die fehlende Trainingsmöglichkeit im Winter. Vor allem beim Anlauf kann man auf dem Hallenboden einer Turnhalle nicht die nötige Schnelligkeit auf den Belag bringen wie auf einer Tartanbahn. Aber die Technik stimmte und die nächste Höhe von 1,58 m war nur um Millimeter zu hoch an diesem Tag.

Das gleiche gilt für Emma Heinze in der AK W 15. Auch sie lieferte einige gute Sprünge ab. Ihre übersprungene Höhe von 1,45 m waren nur drei Zentimeter niedriger als ihre Bestleistung. Mit etwas mehr Routine und noch einigen Trainingssprüngen sind die 1,50 m kein Problem mehr für sie. Sie belegte im Feld der 15jährigen den sechsten Rang. Beide haben sich auch für die bayerischen Einzelmeisterschaften in zwei Wochen in München qualifiziert.

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Die ersten Titel sind eingefahren

Mit einer proppenvollen Leichtathletikhalle des LAC Quelle Fürth am Samstag und Sonntag verzeichneten die Veranstalter mit 756 Meldungen von Athletinnen und Athleten aus dem nördlichen Bayern einen neuen Teilnehmerrekord bei nordbayerischen Hallenmeisterschaften. Mit dabei auch neun Athletinnen des TV Bad Kötzting, die um die Titel einer nordbayerischen Meisterin kämpften. Und sie taten dies wieder sehr erfolgreich in den verschiedenen Disziplinen und Altersklassen.

Mit zehn Podestplätzen, davon dreimal Rang eins, viermal Platz zwei und dreimal Rang drei, glänzten die Bad Städterinnen auch bei diesen Meisterschaften. Auch in den Rahmenwettbewerben der Altersklassen U 14 gab es nochmal vier Stockerlplätze. Zugleich verbesserten sie wieder zehnmal ihre bisherigen Bestleistungen. Darunter sind auch mehrere Qualifikationsnormen für die bayerischen Hallenmeisterschaften am 31.1. und 1.2   in München. Insgesamt haben sich sieben Athletinnen in zwanzig Disziplinen für diese Meisterschaften qualifiziert.

Für Lea-Maria Früchtl U 20 gab es zum ersten Mal eine Goldmedaille bei einem Wettkampf auf bayerischer Ebene. In einem starken Rennen im 60 m Hürdensprint lief sie zeitgleich mit einer Sprinterin aus Fürth in ausgezeichneten 9,61 Sekunden über die Ziellinie. Einen souveränen Lauf über die vier Hallenrunden legte Laura Schmidt W 14 im 800 m Lauf auf die Bahn. Sie bestimmte vom Start weg das Tempo und lief das Rennen in 2:32,52 Min sehr sicher nach Hause. Den dritten Titel gab es für Valentina Ascherl W 14 im Weitsprung. Auch sie gewann mit neuer Hallenbestleistung von 5,29 m erneut die Goldmedaille. Sie hätte mit jedem ihrer fünf gültigen Sprünge den Sieg errungen. Im 60 m Hürdensprint belegte sie in sehr guten 9,21 Sek Rang zwei. Die gleiche Platzierung erreichte sie über die 60 m flach. Zweimal den zweiten Rang belegte auch Hannah Hausladen U 20. Mit neuer Bestzeit von 8,01 Sek im 60 m Lauf und 5,28 m im Weitsprung gewann sie jeweils Silber in ihrer Altersklasse. Über zweimal Bronze durfte sich Rafaela Berzl W 14 freuen. Gute 9,93 Sek über die 60 m Hürden und 4,89 m im Weitsprung bedeuteten jeweils Rang drei für sie. Einen weiteren dritten Rang belegte die 4×200 m Staffel der AK U 20 in der Startgemeinschaft mit dem TV Burglengenfeld. Von Seiten des TV starteten hier Anna Schmidt und Hannah Hausladen.

In den Rahmenwettbewerben ohne Meisterschaftscharakter starteten Teresa Traurig W 12 und Lilli Altmann W 13 in ihren Disziplinen. Teresa siegte im 60 m Sprint und im Weitsprung und belegte im 60 m Hürdenlauf Rang zwei. Lilli Altmann siegte im 800 m Lauf in einer glänzenden Manier. Auch sie übernahm in ihrem Lauf gleich vom Start weg die Initiative und führte das Feld an. Sie baute ihre Führung pro Runde aus und lief Dank eines starken Endspurts einen Vorsprung von über drei Sekunden heraus. Mit ausgezeichneten 2:36,59 Min steigerte sie ihre Bestzeit um zehn Sekunden. Über die 60 m Hürden erreichte sie als sechste das Ziel.

Die weiteren Platzierungen der TV-Girls ab Rang vier: Laura Schmidt 4. 60 m Hürden, Emma Heinze 6. 60 m Hürden, 11. Weitsprung, 19. 60 m; Anna Schmidt 5. 60 m 8. 200 m; Lea-Maria Früchtl 9. Weitsprung, Rafaela Berzl 7. im 60 m Lauf.

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Gelungener Hallenstart der Leichtathleten

Zu ihrem ersten Hallenwettkampf in diesem Winter reisten am Sonntag neun Athletinnen des TV Bad Kötzting nach Passau. Dort richtete der LAC Passau wieder das Dreikönigsmeeting in ihrem Laufschlauch und der Dreifachhalle aus. Dabei fanden sich viele gute Athletinnen und Athleten auch aus Österreich und aus Tschechien zu einem Start ein. Auch die Leichtathleten aus Susice, den Partnern der Bad Kötztinger Leichtathleten, waren unter den Gästen in Passau.

Die Truppe von Trainer Alois Brandl zeigte sich gleich bei diesem Hallenauftakt von ihrer besten Seite. Bei 25 Starts gab es schon wieder 13 neue persönliche Bestleistungen und 12 Podestränge für die Bad-Städterinnen. Dabei mussten die meisten der TV-lerinnen im neuen Jahr in einer älteren Altersklasse antreten und gehörten daher jeweils dem jüngeren Jahrgang an. Auch für die Starts bei den bayerischen Hallenmeisterschaften in München gab es 15 Norm-Erfüllungen zu feiern.

Folgende Athletinnen belegten einen Platz unter den besten drei in ihren Altersklassen: Valentina Ascherl W 14 Platz eins im Weitsprung und jeweils Rang zwei im 60 m Lauf und im 60 m Hürdensprint; Teresa Trauring W 12, Rang zwei im Weitsprung und über die 60 m Hürden sowie Platz drei im 60 m Lauf; Laura Schmidt W 14 Rang zwei im Weitsprung; ebenso Anna Schmidt U 18 im 60 m Lauf; Lilli Altmann W 13 über die 60 m Hürden belegte Platz drei; Eva Früchtl U 18 im 60 m Lauf und Hannah Hausladen U 20 im 60 m Hürdensprint und im Weitsprung belegte ebenfalls jeweils die dritten Plätze.

Die Top Leistungen nach der Punktewertung im Mehrkampf lieferten nachfolgende Athletinnen des TV ab: Teresa Traurig 8,86 Sek über die 60 m, 10,91 Sek im 60 m Hürdenlauf und 4,49 m im Weitsprung, Valentina Ascherl mit 5,24 m im Weitsprung, 8,16 Sek im 60 m Lauf und 9,25 Sek im 60 m Hürdensprint; Laura Schmidt im Weitsprung mit 4,93 m und Eva Früchtl ebenfalls im Weitsprung mit 5,01 m. Leider musste Lea-Maria  Früchtl wegen einer Knöchelverletzung den Weitsprungwettbewerb frühzeitig abbrechen. 

Am kommenden Wochenende finden dann in der Quellehalle in Fürth die nordbayerischen Hallenmeisterschaften in allen Altersklassen ab der U 16 statt. Dort besteht auch noch einmal die Möglichkeit, sich in der einen oder anderen Disziplin für die BM zu qualifizieren.

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Leichtathleten auch zum Saisonausklang noch in Siegeslaune

Mit siebzehn Medaillen wurden die Leichtathletinnen des TV Bad Kötzting bei ihren Kreismeisterschaften in den Mehrkämpfen am Samstag in Burglengenfeld dekoriert.

Aber auch die erzielten Leistungen der sechzehn Athletinnen konnten zum größten Teil noch einmal zum Saisonende überzeugen. Denn dreiundzwanzig Mal stellten sie trotz der fortgeschrittenen Jahreszeit noch persönliche Bestleistungen auf. Ja sogar ein neuer Vereinsrekord war dabei. Seit Samstag ist Rafaela Berzl in der AK W 13 im Ballwurf mit ausgezeichneten 44,0 m im Besitz eines neuen Vereinsrekords. Sie löst damit Anna Hofmann, die seit 2014 mit 42,0 m diesen besessen hat, ab. Auch liegt Berzl mit dieser Weite auf dem zweiten Rang in der bayerischen Bestenliste.

Die siebzehn Medaillen in den Mehrkämpfen teilen sich in jeweils sechs Goldene und Silberne, sowie fünf Bronzene auf. In den Rahmenwettbewerben über die 800 m der Schülerinnen und im Weitsprung bzw. 200 m Lauf der weiblichen Jugend gab es auch noch acht erste Plätze, zwei zweite und drei dritte Ränge.

Ergebnisse:

Jeweils Platz 1: Berzl Rafaela W 13 1892 Punkte, Traurig Teresa W 11 1344 Punkte Dreikampf und 1673 Punkte im Vierkampf, Drei- und Vierkampfmannschaft U 12, Traurig Teresa, Fischer Amelie, Wesoly Elise, Eisenreich Lina und Mühlbauer Laura; Vierkampfmannschaft U 14 mit Berzl Rafaela, Ascherl Valentina, Schmidt Laura, Frisch Leonie und Altmann Lilli.

Platz 2: Fischer Amelie W 11 im Drei- und Vierkampf (1135 und 1484 Punkte), Altmann Lilli W 12 im Vierkampf mit 1490 Punkten, Ascherl Valentina W 13 1888 Punkte, Heinze Emma W 14 1763 Punkte und Eva Früchtl W 15 (ASV Cham) mit 1965 Punkten.

Platz 3: Wesoly Elise W 11 jeweils im Drei- und Vierkampf (1078 Punkte und 1466 Punkte),

Geiger Laura W 12 Vierkampf 1324 Punkte, Schmidt Laura W 13 1788 Punkte und Schmidt Anna W 15 1894 Punkte.

Plätze vier bis sechs belegten: 4. Eisenreich Lina W 11 im Drei- und Vierkampf, 5: Frisch Leonie W 13 Vierkampf, 6: Mühlbauer Laura W 11 im Drei- und Vierkampf.

Rahmenwettbewerbe: 800 m Lauf jeweils Platz 1; Traurig Teresa W 11, Altmann Lilli W 12, Schmidt Laura W 13, Heinze Emma W 14 und Schmidt Anna W 15; Platz 2: Fischer Amelie W 11 und Ascherl Valentina W 13; Platz 3: Eisenreich Lina W 11, Geiger Laura W 12 und Berzl Rafaela W 13. Platz fünf gab es für Mühlbauer Laura W 11 und Frisch Leonie W 13.

Jeweils auf Rang 1 platzierten sich Hannah Hausladen U 20 im Weitsprung und im 200 m Lauf, sowie Früchtl Lea U 18 (ASV Cham) im Weitsprung.

Jetzt steht noch das McDonalds Meeting am 3. Oktober in Passau für ein paar Athletinnen auf der Liste. Die meisten bereiten sich aber bei drei Crossläufen in den nächsten Wochen auf die Hallensaison vor.

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Einmal Gold und zweimal Silber bei Bayerischer Meisterschaft

Mit einem überzeugenden Auftritt warteten die Leichtathleten des TV Bad Kötzting bei den Bayerischen Meisterschaften der Altersklassen U 16 und U 23 am Wochenende in Ingolstadt auf. Mit einer Gold- und zwei Silbermedaillen und weiteren zehn TopTen Platzierungen unter den besten Athletinnen und Athleten verließen sie nach zwei verregneten Tagen das MTV Stadion in Ingolstadt. In dieser Saison sind viele Athletinnen und Athleten des TV Bad Kötzting in der bayerischen Spitze angekommen und mischen wieder bei der Vergabe der Medaillen kräftig mit. In zehn Wettbewerben waren sie in den Endläufen bzw. Endkämpfen vertreten.

Viele des jungen Nachwuchses der Leichtathleten machten in diesem Jahr eine sehr gute Entwicklung durch. Mit fast schon sensationellen Leistungssprüngen gegenüber der letzten Saison ließen sie ihre alten Bestleistungen hinter sich und das zur großen Freude ihres Couches Alois Brandl. Er darf die vielen guten Leistungen seiner Sprösslinge auch als Bestätigung seiner ausgezeichneten Trainingsarbeit sehen.

Für diese Landesmeisterschaften haben sich sieben Athleten des TV und zwei Athletinnen der Trainingsgemeinschaft mit dem ASV Cham qualifiziert. Mit einer Gold- und einer Silbermedaille ausgezeichnet wurde die erst 13-jährige Valentina Ascherl in der AK W 14. In einem starken und vor allem spannenden Weitsprungwettbewerb holte sie sich im fünften Versuch mit neuem Vereinsrekord von 5,33 m die verdiente Goldmedaille bei der Siegerehrung ab. Sie wurde damit auch ihrer Favoritenstellung als führende der Meldeliste mit 5,25 m gerecht. Die Silbermedaille gewann sie in einem glänzenden Finale über die 80 m Hürden. Auch hier hatte sie im Vorfeld die zweitschnellste gemeldete Zeit stehen. Und auch hier lief sie mit 12,29 sek eine neue Bestzeit. Von Gold trennten sie nur 8/100 Sekunden. Die zweite Silbermedaille für die Bad Städterinnen gewann Hannah Hausladen im Weitsprung der AK U 23. Diesmal gelangen ihr nicht ganz so weite Sprünge wie am letzten Wochenende, aber mit 5,69 m bestätigte sie auch diesmal ihre gute Form in dieser Disziplin, zumal das Wetter diesmal wahrlich nicht gut mitspielte.

Einen glänzenden Einstand bei bayerischen Meisterschaften gelang der 13-jährigen Laura Schmidt im 800 m Lauf. Auch sie startete in der AK W 14 als Nobody zum ersten Mal bei Landesmeisterschaften. Und sie lief ein ganz tolles Rennen über die zwei Stadionrunden. Hier gab es zwei Läufe und Laura war aufgrund ihrer Vorleistung in den schnelleren Lauf gesetzt. Das hoffnungsvolle Nachwuchstalent bestätigte ihre ausgezeichnete Form. Mit neuem Vereins-Rekord von 2:23,32 Min – und damit mit einer Verbesserung ihrer bisherigen Zeit von fast vier Sekunden – musste sie sich leider mit dem undankbaren vierten Rang zufrieden geben. In diesen beiden 800 m Rennen haben von den 31 Läuferinnen 23 neue persönlichen Bestleistungen erzielt.

Die weiteren TopTen Platzierungen der TVler: Rang fünf: Anna Schmidt W 15 300 m Hürden 48,90 Sek PB, Rang fünf: Hannah Hausladen U 23 200 m Lauf 25,94 Sek PB, jeweils Rang sechs: Emma Heinze W 14 80 m Hürden 12,51 sek PB und Rafaela Berzl W 14 im Weitsprung mit 5,06 m PB, Rang sieben Hannah Hausladen U 23 im 100 m Lauf in 12,55 sek PB und die 4×100 m Staffel der U 16 in der Besetzung Rafaela Berzl – Anna Schmidt – Emma Heinze und Valentina Ascherl in 51,29 sek. Achte Plätze gab es für Valentina Ascherl W 14 im 100 m Lauf in 13,07 sek PB, Anna Schmidt W 15 im Weitsprung mit 4,89 m und Sebastian Liebl U 23 im 800 m Lauf in 1:59,91 min – wieder eine Zeit unter der magischen 2 Minuten-Marke.

Bei den beiden ASV Athletinnen lief es für Eva Früchtl W 15 in den beiden Sprintdisziplinen 100 m und 80 m Hürden ausgezeichnet. Nach 13,02 sek im Vorlauf über die 100 m durfte sie im B-Finale noch einmal starten. Hier bestätigte sie mit 13,01sek und neuer Bestleistung ihre gute Sprintform und belegte insgesamt den zehnten Rang. Auch über die 80 m Hürden zeigte sie sich stark verbessert und lief in 12,89 sek eine neue Bestzeit. Leider reichte diese nicht ganz für den Einzug in eines der beiden Finals. Schwester Lea Marie U 18 betätigte sich nochmal an einem 7-Kampf, der als bayerische Meisterschaft ausgetragen wurde. Mit wechselnden Leistungen von sehr gut bis weniger gut belegte sie nach sieben Disziplinen den elften Platz. Ihre starken Disziplinen wie Hochsprung und Kugelstoßen konnten leider die schwächeren Ergebnisse in den Laufstrecken nicht ganz kompensieren. Trotzdem stellte sie mit 3815 Punkten für sich eine neue Saisonbestleistung auf.

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