Einmal Gold und zweimal Silber bei Bayerischer Meisterschaft

Mit einem überzeugenden Auftritt warteten die Leichtathleten des TV Bad Kötzting bei den Bayerischen Meisterschaften der Altersklassen U 16 und U 23 am Wochenende in Ingolstadt auf. Mit einer Gold- und zwei Silbermedaillen und weiteren zehn TopTen Platzierungen unter den besten Athletinnen und Athleten verließen sie nach zwei verregneten Tagen das MTV Stadion in Ingolstadt. In dieser Saison sind viele Athletinnen und Athleten des TV Bad Kötzting in der bayerischen Spitze angekommen und mischen wieder bei der Vergabe der Medaillen kräftig mit. In zehn Wettbewerben waren sie in den Endläufen bzw. Endkämpfen vertreten.

Viele des jungen Nachwuchses der Leichtathleten machten in diesem Jahr eine sehr gute Entwicklung durch. Mit fast schon sensationellen Leistungssprüngen gegenüber der letzten Saison ließen sie ihre alten Bestleistungen hinter sich und das zur großen Freude ihres Couches Alois Brandl. Er darf die vielen guten Leistungen seiner Sprösslinge auch als Bestätigung seiner ausgezeichneten Trainingsarbeit sehen.

Für diese Landesmeisterschaften haben sich sieben Athleten des TV und zwei Athletinnen der Trainingsgemeinschaft mit dem ASV Cham qualifiziert. Mit einer Gold- und einer Silbermedaille ausgezeichnet wurde die erst 13-jährige Valentina Ascherl in der AK W 14. In einem starken und vor allem spannenden Weitsprungwettbewerb holte sie sich im fünften Versuch mit neuem Vereinsrekord von 5,33 m die verdiente Goldmedaille bei der Siegerehrung ab. Sie wurde damit auch ihrer Favoritenstellung als führende der Meldeliste mit 5,25 m gerecht. Die Silbermedaille gewann sie in einem glänzenden Finale über die 80 m Hürden. Auch hier hatte sie im Vorfeld die zweitschnellste gemeldete Zeit stehen. Und auch hier lief sie mit 12,29 sek eine neue Bestzeit. Von Gold trennten sie nur 8/100 Sekunden. Die zweite Silbermedaille für die Bad Städterinnen gewann Hannah Hausladen im Weitsprung der AK U 23. Diesmal gelangen ihr nicht ganz so weite Sprünge wie am letzten Wochenende, aber mit 5,69 m bestätigte sie auch diesmal ihre gute Form in dieser Disziplin, zumal das Wetter diesmal wahrlich nicht gut mitspielte.

Einen glänzenden Einstand bei bayerischen Meisterschaften gelang der 13-jährigen Laura Schmidt im 800 m Lauf. Auch sie startete in der AK W 14 als Nobody zum ersten Mal bei Landesmeisterschaften. Und sie lief ein ganz tolles Rennen über die zwei Stadionrunden. Hier gab es zwei Läufe und Laura war aufgrund ihrer Vorleistung in den schnelleren Lauf gesetzt. Das hoffnungsvolle Nachwuchstalent bestätigte ihre ausgezeichnete Form. Mit neuem Vereins-Rekord von 2:23,32 Min – und damit mit einer Verbesserung ihrer bisherigen Zeit von fast vier Sekunden – musste sie sich leider mit dem undankbaren vierten Rang zufrieden geben. In diesen beiden 800 m Rennen haben von den 31 Läuferinnen 23 neue persönlichen Bestleistungen erzielt.

Die weiteren TopTen Platzierungen der TVler: Rang fünf: Anna Schmidt W 15 300 m Hürden 48,90 Sek PB, Rang fünf: Hannah Hausladen U 23 200 m Lauf 25,94 Sek PB, jeweils Rang sechs: Emma Heinze W 14 80 m Hürden 12,51 sek PB und Rafaela Berzl W 14 im Weitsprung mit 5,06 m PB, Rang sieben Hannah Hausladen U 23 im 100 m Lauf in 12,55 sek PB und die 4×100 m Staffel der U 16 in der Besetzung Rafaela Berzl – Anna Schmidt – Emma Heinze und Valentina Ascherl in 51,29 sek. Achte Plätze gab es für Valentina Ascherl W 14 im 100 m Lauf in 13,07 sek PB, Anna Schmidt W 15 im Weitsprung mit 4,89 m und Sebastian Liebl U 23 im 800 m Lauf in 1:59,91 min – wieder eine Zeit unter der magischen 2 Minuten-Marke.

Bei den beiden ASV Athletinnen lief es für Eva Früchtl W 15 in den beiden Sprintdisziplinen 100 m und 80 m Hürden ausgezeichnet. Nach 13,02 sek im Vorlauf über die 100 m durfte sie im B-Finale noch einmal starten. Hier bestätigte sie mit 13,01sek und neuer Bestleistung ihre gute Sprintform und belegte insgesamt den zehnten Rang. Auch über die 80 m Hürden zeigte sie sich stark verbessert und lief in 12,89 sek eine neue Bestzeit. Leider reichte diese nicht ganz für den Einzug in eines der beiden Finals. Schwester Lea Marie U 18 betätigte sich nochmal an einem 7-Kampf, der als bayerische Meisterschaft ausgetragen wurde. Mit wechselnden Leistungen von sehr gut bis weniger gut belegte sie nach sieben Disziplinen den elften Platz. Ihre starken Disziplinen wie Hochsprung und Kugelstoßen konnten leider die schwächeren Ergebnisse in den Laufstrecken nicht ganz kompensieren. Trotzdem stellte sie mit 3815 Punkten für sich eine neue Saisonbestleistung auf.

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Der Sprung zu Gold

Hannah Hausladen Bayerische Meisterin im Weitsprung mit einer Fabel-Weite

Am Wochenende fanden in unterfränkischen Hösbach bei Aschaffenburg die bayerischen Meisterschaften der AK U 18, U 20 sowie der Frauen und Männer statt. Dazu hatten sich mit Hannah Hausladen U 20 w und Sebastian Liebl U 20 m auch zwei Athleten des TV Bad Kötzting für diese Meisterschaften qualifiziert. Hannah für die 100 m und im Weitsprung, Sebastian für den 800 m Lauf.

Nach einer langen Anreise unterbrochen mit einer eineinhalbstündigen Staupause begannen für Hannah Hausladen die Wettkämpfe mit dem 100 m Vorlauf um 12.30 Uhr. Nach dem langen Warten auf der Autobahn und ihrem ersten Start im zweiten Vorlauf war Hannah extrem nervös im Startblock. Und so wollte sie nicht mehr bis zum Schuss des Starters warten und produzierte den ersten Fehlstart in ihrer Laufbahn. Damit war die angepeilte Teilnahme am Finale ausgeträumt. Frustriert und total enttäuscht über dieses Missgeschick musste sie Trainer Brandl wieder aufbauen für den Weitsprungwettbewerb. Der sollte um 14.30 Uhr beginnen, aber leider gab es wegen einiger Unzulänglich-keiten des Kampfgerichts wieder eine Verzögerung von 30 Minuten. Nach einem guten Einspringen begann dann der Wettbewerb der zwölf Weitspringerinnen. Hausladen war mit gemeldeten 5,51 m auf Platz sieben der Rangliste und mit 31 cm Rückstand auf die Führende wahrlich nicht bei den Favoritinnen dabei.

Aber im Weitsprung ist vieles möglich, sagte ihr Trainer bei der Wettkampf-besprechung. So ging Hannah Hausladen den Wettkampf zwar mit einer gewissen Anspannung, aber doch auch sehr locker an. Sie hatte ja nichts zu verlieren, sondern konnte nur gewinnen. Gleich beim ersten Versuch setzte sie einen blitzsauberen Sprung in die Grube. Leider war er um 3 bis 4 cm übergetreten und deshalb ungültig. Daraufhin folgte eine kleine Anlaufkorrektur um dies im zweiten Versuch zu verhindern. Das gelang dann auch, denn mit 5,62 m sprang sie eine neue Bestweite. Was aber dann Hausladen in den nächsten Sprüngen in die Grube zauberte, war für sie und Trainer Alois Brandl wie ein Springen von einem anderen Stern. Sie war in einem Flow, dass einfach alles wie von selbst lief. Versuch Nummer drei endete bei 5,80 m. Von da an hatte sie auch gleichzeitig die Führung im Wettbewerb übernommen. Sprung Nummer vier war nochmals um 2 cm weiter. Als sie dann zum fünften Versuch antrat, hatte sie auch die Zuschauer auf ihrer Seite. Und dieser fünfte Sprung war mit 5,91 m der absolute Wahnsinn. Mit einer solchen Weite hatte im Lager der Leichtathleten wirklich niemand gerechnet. Es war auch gleichzeitig die größte Weite des Tages in der Altersklasse U 20 und damit der Siegessprung zum bayerischen Meistertitel und die Goldmedaille für die Athletin des TV. Aber auch der letzte und sechste Versuch war mit 5,85 m nochmals etwas Besonderes. So hätte sie mit ihren vier besten Sprüngen jeweils den Titel gewonnen. Auch hätte sie bei den deutschen Jugendmeisterschaften am letzten Wochenende den fünften Rang belegt. In der bayerischen Bestenliste nimmt sie zur Zeit Rang zwei ein.

Soweit wie Hannah flog bis jetzt keine Weitspringerin des TV Bad Kötzting. Da war natürlich die Freude bei der Siegerehrung über die gewonnene Goldmedaille riesengroß – sowohl bei der Athletin als auch bei ihrem Trainer. Sind doch die Überraschungserfolge die schönsten, die es zu feiern gilt.

Für ihren Vereinskollegen Sebastian Liebl lief es diesmal nicht so gut. In einem harten Lauf über die zwei Stadionrunden, der mit 13 Läufern auf der Evolente gestartet wurde, bekam er das Gedränge und Stoßen von allen Seiten zu spüren. So kam er auf den ersten zweihundert Metern nicht in seinen Rhythmus, um eine bessere Zeit zu laufen. Bei der sechshundert Metermarke lag er schon zu weit zurück. So lief er als achter in 2:01,45 min über die Ziellinie, wobei diese Zeit immer noch eine TOP-Leistung ist. Aber Meisterschaften schreiben ihre eigenen Gesetze und es kommen auch wieder bessere Tage mit schnelleren Zeiten für den Vorbild-Athleten des TV.

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Läuferinnen und Läufer des TV Bad Kötzting in Siegeslaune

Auch beim dritten Lauf um den Landkreiscup in Furth im Wald liefen die Läuferinnen und Läufer der Leichtathletikabteilung des TV Bad Kötzting wieder zwölfmal auf das Siegerpodest. Davon war siebenmal der erste Platz für die Badstädter reserviert. Jeweils ganz oben auf dem Siegerpodest durften Platz nehmen: Grete Wesoly W 7, Niklas Achatz M 10, Amelie Fischer W 11, Lilli Altmann W 12, Sophia Robl W 13, Jasmin Bauer W 35 und Hans Geiger M 55.

Die drei Silbermedaillen erliefen sich Julia Fischer W 9, Moritz Meier M 12 und Andrea Dischner W 45. Jeweils auf dem dritten Platz kamen Marie Pfeffer W 10 und Elise Wesoly W 11 ins Ziel.

Auf den weiteren Rängen landeten Lucie Greß W 10 Rang 4, Laura Geiger W 12 Rang 4, Lina Eisenreich W 11 Platz 6 und Philomena Schmidt W 11 Rang 8.

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Leichtathleten überzeugen auch in Eschenbach

Auch bei den Oberpfalzmeisterschaften der Schüler U 14 und U 16 glänzten viele Athletinnen und Athleten des TV Bad Kötzting wieder mit 21 Medaillen. Diese setzten sich aus sechs goldenen, neun silbernen und sechs bronzenen zusammen. Keiner der zehn Starter ging ohne eine Medaille aus dem Stadion. Aber auch die gezeigten Leistungen bestätigten die gute Verfassung, in der sich die TV Leichtathleten zur Zeit befinden. So konnten sie auch wieder sechzehn neue Bestleistung erzielen. Auch ein neuer Vereinsrekord war wieder dabei.

Mit drei Gold- und zwei Silbermedaillen war Valentina Ascherl W 13 die erfolgreichste Athletin der Meisterschaften. Sie siegte über die 60 m Hürden in 9,82 Sek, dem Weitsprung mit ausgezeichneten 5,25 m und dem Speerwurf mit 29,70 m. Jeweils Rang zwei belegte sie im 75 m Lauf und mit der 4×100 m Staffel. Eine Galavorstellung zauberte Laura Schmidt W 13 im 800 m Lauf auf die Bahn. In einem Alleingang vom Start weg lief sie gegen die Uhr um eine gute Zeit. Und tatsächlich war das Experiment von Erfolg gekrönt. Mit der neuen Bestzeit von 2:26,95 min lief sie nicht nur auf den Goldplatz, sondern setzte sich auf Rang zwei in der bayerischen Bestenliste. Ihre alte Bestmarke unterbot sie um fast acht Sekunden. Da wachsen mit ihr und Magdalena Neuberger wieder zwei starke Mittelstrecklerinnen beim TV heran. Rang drei gab es für Laura noch über die 60 m Hürden. Rafaela Berzl W 13 gewann zweimal Silber und einmal Bronze in den Einzeldisziplinen. Dabei landete sie im Weitsprung zum ersten Male mit 5,01 m über der 5-Metermarke, die zugleich die Qualinorm für die bayerischen Meisterschaften bedeuten. Rang zwei belegte sie im 60 m Hürdenlauf und Platz drei über die 75 m. Ganz stark präsentierte sich die Jüngste im Team von Trainer Alois Brandl, Teresa Traurig. Sie gehört noch der W 11 an, startete aber eine AK höher in der AK W12. Und gleich bei ihrem ersten Start in dieser Klasse holte sie sich die Goldmedaille im 60 m Hürdensprint (11,21 Sek) und jeweils Silber im 75 m Lauf(10,65 Sek und gleichzeitig neuem Vereinsrekord für die AK W 11) und im Weitsprung (4,19 m).

Im Hochsprung der AK W 12 hieß die Siegerin diesmal Lilli Altmann. Mit neuer Bestleistung von 1,38 m gewann sie ihre erste Goldmedaille. Rang drei belegte sie im 800 m Lauf. Silber und Bronze holte sich Emma Heinze W 14 über die 80 m Hürden und im Hochsprung. Nach einer sechswöchigen Krankheitspause holte sich Anna Schmidt W 15 die Silbermedaille im Weitsprung mit 4,83 m. Jeweils auf einem Bronzerang landeten Leonie Frisch W 13 im Weitsprung mit 4,76 m und Moritz Meier M 12 über die 800 m in guten 2:40,87 min.  Jeweils auf Rang zwei liefen die beiden Staffeln über die Ziellinie. In der AK U 14 weiblich starteten Teresa Traurig, Sophia Robl, Lilli Altmann und Leonie Frisch für die Badstädterinnen. Das 4×100 m Quartett der AK U 16 lief in folgender Aufstellung: Rafaela Berzl, Emma Heinze, Valentina Ascherl und Laura Schmidt.

Trainingsgefährtin Eva Früchtl W 15 vom ASV Cham gewann vier Medaillen. Gold holte sie sich über die 80 m Hürden. Jeweils Silber durfte sie im 100 m Lauf und im Speerwurf in Empfang nehmen. Die Bronzemedaille gab es im Hochsprung für sie. Genau in dieser Disziplin hätte sie mit ihrer Höhe von 1,50 m, die sie letzten Sonntag überquert hatte, die Goldmedaille gewonnen.

Jetzt hat sich für die bayerischen Meisterschaften der Schülerinnen ein Team von fünf Schülerinnen und zwei U 23 Athleten für die BM in Ingolstadt qualifiziert.

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Rang 2 für die blauen Gazellen

Einen großartigen Erfolg sicherte sich die Leichtathletik-Mannschaft des TV Bad Kötzting bei der zweiten Runde im Kreis Süd zur Kinder-Leichtathletik. Das Team um Mannschaftsführerin Elise Wesoly erkämpfte sich in der Schülerklasse U12 unter sieben Teams den zweiten Rang und damit auch die Startberechtigung für das Bezirksfinale im September. In diesem speziell für den Nachwuchs konzipierten Wettkampf werden Disziplinen im Ausdauerbereich, Sprint, Wurf/Stoß und Sprung angeboten, wobei es nur eine Mannschaftswertung gibt. Bei dem vom Post SV Süd Regensburg ausgezeichnet organisierten Sportfest waren insgesamt 22 Mannschaften in der U8 (8 bis 9 Jahre), der U10 (10 bis 11 Jahre) und der U12 (12 bis 13 Jahre) angetreten, so dass sich über 160 Sportlerinnen und Sportler auf dem Platz tummelten.

Nach anfänglichem Regenschauer hatte der Wettergott noch ein Einsehen und bescherte den Aktiven gute Bedingungen. Als ersten Wettkampf mussten die Bad Kötztinger den Wurf mit dem Flatterball bewältigen. Von 4 Versuchen wurden die besten 3 gewertet und obwohl die TVlerinnen den Wettkampf von ihrem „Fun in Athletics“ guten kennen sollten, wollte nicht allen besonders weite Würfe gelingen. So platzierte sich das Team zunächst auf Rang 4. Mit 52 Metern erzielte Elise Wesoly die größte Weite, mit 45 m folgte ihr Laura Geiger, die allerdings außer Konkurrenz mitwirken musste, weil sie für die U12 um ein paar Monate „zu alt“ war. Drei weitere Mädchen schafften noch in der Summe über 40 m. Im zweiten Wettbewerb, dem „Fünfer-Hopp“, trumpften „die blauen Gazellen“, wie sich die Badstädterinnen nannten, mächtig auf. Bei dieser speziellen Sprungform sind sowohl Rhythmusgefühl, Gewandtheit, Schnelligkeit, Sprungkraft und bereits Weitsprungtechnik gefragt. Und da waren die blauen Gazellen fit! Mit großem Abstand errangen sie das beste Mannschaftsergebnis mit 45,48 Metern. Elise Wesoly schaffte 9 m, Julia Fischer 7,87 m und Lina Eisenreich 7,64 m. Bemerkenswert wieder die 8,19 m von Laura Geiger. Damit zeigte das Team, dass es vorne mitreden wollte! Die nächste Disziplin war ein richtiger Team-Wettbewerb, die Hindernis-Sprint-Staffel. Das Team Philomena Schmidt, Lucie Greß, Lina Eisenreich, Elise Wesoly, Julia Fischer und Marie Pfeffer ließ sich auch hier nicht lumpen und zeigte engagierte Läufe, wobei die Mädels zum Ende der 3 Minuten sogar noch zulegen konnten. Damit sicherten sie sich in dieser Disziplin den zweiten Rang. Nun kam es also zum alles entscheidenden Finale, dem Stadion-Cross, der immerhin über 1500 Meter eine hohe Ausdauerbelastung darstellte. Die Platzierung einer jeden Läuferin war demnach wichtig für das Endergebnis. Obwohl die blauen Gazellen mit den Teilnahmen am Laufcup viel Erfahrung mitbrachten, konnten sie sich zunächst nur im Mittelfeld halten. Auch wenn zum Schluss noch einige Konkurrentinnen abgehängt werden konnten, war das Mannschaftsergebnis ein bisschen ernüchternd. So blieb es spannend bis zur Siegerehrung, bei der dann endlich klar wurde, dass es noch zum zweiten Rang hinter den Burglengenfelder Falken gereicht hatte. Die Konkurrenten der „Post-SV-Gipfelstürmer“ und des „bärenstarken Mixed-Teams“ wurden auf Rang 3 verwiesen. Überglücklich nahmen „die blauen Gazellen“ Medaillen und Urkunden entgegen. Trainer Christian Hofmaier war mit den gezeigten Leistungen in Sprint und Sprung sehr zufrieden, die Wurfweiten lagen so im Rahmen. Für den Crosslauf hätte er sich genauso wie die Mädchen selbst ein paar Ränge weiter vorne erwartet. Was diesen Wettbewerb anbelangt zeigte Jungspund Grete Wesoly wie man es macht. Da der TV in der U8 keine Mannschaft stellen konnte, fragte man kurzerhand den Ausrichter, ob die Nachwuchssportlerin bei deren Team mitmischen durfte. Dass Grete dann den Stadion-Cross über 500 m mit Vorsprung als beste Läuferin gewinnen sollte – damit hatte niemand gerechnet. So durfte sie mit ihrem Team den Sieg feiern und hatte dazu nicht unerheblich beigetragen. Für die Tvler sowie die mitgereisten Eltern war also der Sportabend in Regensburg zu einem schönen und erfolgreichen Event geworden.

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Top-Leistungen beim Meeting dahoam

Das Heimspiel am Sonntag nutzten viele Athletinnen des heimischen TV zu persönlichen aber auch zu verbandlichen Bestleistungen. Auf Vereinsebene verbesserten hier die Athletinnen und Athleten der Trainingsgruppe von Trainer Alois Brandl achtundvierzig Mal ihre bisherigen Leistungen.

Zugleich stellten sie vier neue Vereinsrekorde auf. So verbesserte Valentina Ascherl AK W 13 den bisherigen Rekord im Dreikampf auf 1583 Punkte. Auch Hannah Hausladen erreichte im Dreikampf in der AK W U 20 mit 1892 Punkten eine neue Bestleistung. Mit 7,37 Sek verbesserte Teresa Traurig AK W 11 den alten Rekord von Valentina Ascherl. Rekord Nummer vier erzielte die Fünfer-Mannschaft in der Vierkampfmannschaftswertung in der Besetzung Valentina Ascherl, Rafaela Berzl, Laura Schmidt, Leonie Frisch und Sophia Robl. Ihre erzielten 9047 Punkte sind auch zugleich neuer Bezirksrekord in der AK U 14.

Zwei neue Jahresbestleistungen auf bayerischer Ebene gab es für Valentina Ascherl W 13 im Vierkampf mit 2015 Punkten und im Weitsprung mit 5,22 m.

Weitere Spitzenplätze auf Landesebene erreichten Eva Früchtl W 15 mit Rang zwei im Vierkampf, Rafaela Berzl W 13 mit Rang fünf, Laura Schmidt W 13 Platz sieben, Emma Heinze W 14 Platz acht und Leonie Frisch W 13 Rang zwölf, alle im Vierkampf.

Insgesamt gab es für die Leichtathleten des TV am Sonntag 27 Podestplätze, davon 16mal die Goldmedaille, 6 silberne und fünf bronzene zu feiern.

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Rekordbeteiligung bei der Stadtmeisterschaft

Mit 219 Starterinnen und Startern bei der Jubiläumsmeisterschaft zum 100jährigen Bestehen der Leichtathletikabteilung des TV Bad Kötzting verzeichnete man einen neuen Teilnehmerrekord. Da war die Freude bei den Verantwortlichen der Abteilung groß, dass der Zuspruch für dieses Mehrkampfmeeting nach wie vor nicht nachlässt. Aus fünfzehn Vereinen der Oberpfalz und Niederbayern sowie von der Partnerstadt Susice und zwei Athleten vom Leichtathletik-Team Borna aus Sachsen kamen die vielen Sportbegeisterten in die Pfingstrittstadt. Pünktlich um 11.00 Uhr eröffnete Abteilungsleiter Andy Meier die Veranstaltung und begrüßte alle Vereine und besonders Bürgermeister Markus Hofmann und die Vereinsvorsitzende Carola Höcherl-Neubauer recht herzlich. Beide sprachen dann ein kurzes Grußwort an die Sportlerinnen und Sportler, an die Trainer und Betreuer sowie an die mitgereisten Eltern und Großeltern. Hofmann hatte auch eine Spende für die Abteilungskasse dabei. Bevor die Wettkämpfe begannen, gedachten die Anwesenden in einer Schweigeminute ihres verstorbenen Sportkameraden Alfred Weiss. Er war viele Jahre ein treuer Sportfreund und Mitverantwortlicher in der Abteilung für Organisation und den Sportbetrieb.

Nach der Riegeneinteilung, die sich auch heuer wieder bewährt hat, begannen die Wettkämpfe auf den einzelnen Wettkampfstätten am Schulsportplatz. Die zum Teil sehr großen Starterfelder in den einzelnen Altersklassen verlangten von den Athletinnen und Athleten viel Disziplin und Pünktlichkeit. Die Mehrkämpfe wurden heuer in zwei Altersklassen um den Vierkampf erweitert, was bei der Auswertung für das Wettkampfbüro eine besondere Herausforderung bedeutete. Im Verlauf der Wettkämpfe zeigten die Leichtathleten wieder begeisternden Sport und lieferten ganz tolle Leistungen ab. Je nach Alterszugehörigkeit setzten sich diese Mehrkämpfe aus dem Sprintbereich von 50, 75 und 100 m, dem Weitsprung und Ballwurf oder Kugelstoßen, sowie dem Hochsprung zusammen. Die Wettkämpfe liefen dann die nächsten Stunden in der von der Bad Kötztinger Leichtathletikabteilung gewohnten perfekten Organisation ab. Aufgrund der großen Teilnehmerzahl mussten heuer das Feld in vierzehn Riegen eingeteilt werden. Ein großer Zeitaufwand ist immer die Auswertung der vielen Ergebnisse und das Drucken der Urkunden plus Ergebnisliste. Aber das neue Team im Wettkampfbüro machte seine Arbeit ausgezeichnet. So erhielten bei der Siegerehrung alle Athletinnen und Athleten ihre verdienten Urkunden und die drei Erstplatzierten der jeweiligen Alterklasse die Siegermedaillen. Als Stadtmeisterinnen bzw. Stadtmeister wurden jeweils mit einem Pokal ausgezeichnet: Schülerinnen Valentina Ascherl, Schüler Moritz Meier, weibliche Jugend Hannah Hausladen und männliche Jugend Lucas Weisscher.

Als besonderes Schmankerl zum Jubiläum hatte die Top-Athletin Luisa Fischer, die als USA-College-Vizemeisterin im Siebenkampf immer noch für den TV Bad Kötzting national startberechtigt ist, einen heiß begehrten Info-Stand aufgebaut, wo es Tipps und Autogramme gab. Luisa studiert und trainiert schon mehrere Jahre in den USA mit seinen tollen Trainingsbedingungen.

Damit eine solche Veranstaltung ordnungsgemäß und sauber abgewickelt werden kann, braucht es einen großen Zusammenhalt in der Abteilung und eine gute Organisation. Abteilungsleiter Andy Meier bedankte sich bei den sechzig Kampfrichtern, Helfern und Riegenführern an den Wettkampfstätten, sowie dem Wettkampfbüro und den fleißigen Bienen am Verkaufsstand, dass sie wieder viele Stunden im Ehrenamt für unseren sportlichen Nachwuchs geleistet haben.

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Trainingsgemeinschaft mit starker Leistung

Mit sehr guten Leistungen und Ergebnissen warteten die vier Athletinnen der Trainingsgemeinschaft vom ASV Cham und vom TV Bad Kötzting bei den Mehrkampftagen im fränkischen Oberasbach bei Nürnberg auf. Mit über 200 Teilnehmern und Teilnehmerinnen bei tropischen Temperaturen auf der Tartanbahn war es eine große mentale Herausforderung für alle Mehrkämpferinnen über die zwei Tage.

Für den ASV Cham gingen die zwei Schwestern Eva und Lea Marie Früchtl an den Start. Von Seiten des TV Bad Kötzting wagten sich Valentina Ascherl und Emma Heinze zum ersten Male an einen Siebenkampf heran. Dabei hatte Valentina nach einem schwachen Start in den beiden Auftaktdisziplinen Kugelstoß und Hochsprung schon einen großen Rückstand auf die Führenden. Aber ab der dritten Disziplin kam die große Stärke der zierlichen Bad Kötztingerin zum Tragen. Mit 12,33 Sek überquerte sie die 80 m Hürden in absoluter neuer Rekordzeit. Es war die schnellste Zeit des Tages aller Mehrkämpferinnen und gleichzeitig neue deutsche Jahresbestleistung der Altersklasse W13 und eine neue Bestleistung in der AK W14 des bayerischen Leichtathletikverbandes in dieser Disziplin. Auch im anschließenden 100 m Lauf zeigte sie sich auch hellwach und lief in 13,25 Sek auf Rang zwei. Am zweiten Tag begann sie mit dem Speerwurf den Wettkampf. Auch hier legte sie mit 28,12 m eine sehr gute Weite mit dem 500gr Speer auf den Platz. Im Weitsprung war sie mit 5,21 m die beste Springerin aller Schülerinnen. Damit hatte sie sich schon bis auf Rang sechs nach sechs Disziplinen in der Wertung vorgearbeitet. Vor dem abschließenden 800 m Lauf hatte sie großen Bammel. Aber Trainer Brandl baute sie durch gutes Zureden nochmals auf und verwies sie auf ihre mentale Stärke dort abzuliefern wo sie es braucht. Und der Zuspruch half ihr dann auch über die zwei Stadionrunden. Die taktischen Ratschläge gingen voll auf. Nach etwas verhaltenen ersten 400 m lief sie als Vierplatzierte immer mehr auf zu den bis dahin Führenden. Bis zur 600 m Marke hatte sie dann bereits zwei überholt und lag bis zu den letzten 100 m gleichauf mit der Spitzenreiterin. Aber als Sprinterin legte sie dann noch mal den Turbo ein und lief mit unglaublichen 2:32,51 min als erste und schnellste aller W 14 Läuferinnen über die Ziellinie. Und mit dieser Zeit hat sie sich dann tatsächlich noch die Bronzemedaille mit 3440 Punkten erkämpft.

Ebenfalls eine ganz starke Performance lieferte an den zwei Tagen Eva Früchtl vom ASV in der Altersklasse W 15 ab. Nach einer längeren Verletzungspause war es ihr erster Wettkampf in dieser Saison. Und sie erzielte gleich sechs neue persönliche Bestleistungen und auch in der Gesamtwertung überbot sie mit 3410 Punkten ihre Leistung vom letzten Jahr um 303 Punkte. Ganz stark von  ihr waren die 1,52 m im Hochsprung und die 12,92 Sek über die 80 m Hürden. Auch die Speerwurfleistung von 28,97 m ist sehr gut. In der Gesamtwertung der zwanzig Athletinnen war das der sehr gute vierte Platz. Da aber die ersten drei nicht aus dem nordbayerischen Raum kamen, war es Platz eins und damit der nordbayerische Meistertitel im Siebenkampf der AK W 15 für sie. Schwester Lea-Maria startete in AK U 18. Für sie gab es im Gesamtklassement Platz zehn der vierunddreißig Starterinnen und in der nordbayerischen Wertung Platz vier. Sie hatte ihre beste Disziplin im Hochsprung, wo sie mit 1,62 m ihre persönliche Bestleistung einstellte. Mit 3698 Punkten erreichte sie aber ganz locker die Qualifikationsnorm für die bayerischen Meisterschaften in Ingolstadt.

Die vierte Starterin des Quartett von Trainer Brandl war Emma Heinze in der AK W 14. Für sie lief vor allem der erste Tag ganz bescheiden. Schon im Hochsprung ließ sie mit 1,38 m sowie im Kugelstoßen mit 6,41m einige Punkte liegen. Dann kamen die 80 m Hürden an die Reihe. Eigentlich eine starke Disziplin der TVlerin. Aber leider blieb sie bei der Überquerung der vierten Hürden mit dem Nachziehbein an der Hürdenkante hängen und kam so zum Sturz. Sie rappelte sich sofort wieder auf und lief das Rennen zu Ende.

Trotz dieses Malheurs lief sie anschließend den 100 m Lauf. Der zweite Tag lief dann wieder erfolgreicher für sie. Mit neuer Bestweite von 4,72 m im Weitsprung und ausgezeichneten 2:40,54 min im 800 m Lauf steigerte sie sich noch auf den fünfzehnten Rang in der AK W 14. So gab es für das Trainingsquartett einen guten und versöhnlichen Abschluss der zwei heißen Tage in der Frankenmetropole.

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