Alle Beiträge von Christian_Hofmaier

FUN IN ATHLETIC´S 2026

Wieder einmal eine tolle Veranstaltung gelang der Leichtathletik-Abteilung des TV Bad Kötzting unter ihrem Chef Andreas Meier mit dem Hallensportfest für die Kids im Leichtathletik-Nachwuchs. In der Dreifach-Sporthalle tummelten sich 25 Teams mit weit über 100 Teilnehmern, Dutzenden Helfern sowie ebenso vielen Fans, Eltern, Begleitern und Betreuern. Auch für das leibliche Wohl aller Anwesenden war bestens gesorgt. Die Teams hatten sich lustige Fantasie-Namen ausgedacht und die insgesamt neun Wettbewerbe sorgten für einen Riesen-Spaß beim Sporteln und Wettkämpfen, moderiert von Ex-Abteilungsleiterin Elli Plötz. Alle Leistungen eines Teams wurden mit Punkten ins Gesamtergebnis eingebracht, um dann die Platzierung in drei Altersklassen zu ermitteln.

In der Ball-Verlege-Staffel war gefordert, dass die Kids Tennisbälle transportieren, wobei letztlich eine gute Ausdauerleistung über die Anzahl der gesammelten Bälle entschied. Beim Hindernissprint war Schnelligkeit und Geschicklichkeit gefordert. Als Sprungdisziplinen gab es den Standweitsprung, das Speed-Bounce und den Dreier-Hopp. Zielgenauigkeit und Schnellkraft waren beim Ziel- und beim Flatterball-Wurf gefordert. Auch beim Frontalstoß mit dem Medizinball hieß es nochmal, alle Körperkraft einzusetzen. Zum Abschluss des Wettbewerbs entschied dann die große Grand-Rix-Staffel mit vielen Hindernissen über die endgültige Platzierung.

Zur Siegerehrung gab es Medaillen und Urkunden, die von den Kids stolz präsentiert wurden. Unsere Fotos zeigen die Siegerehrung, einzelne Stationen und auch einige Blicke hinter die Kulissen.

ERGEBNISLISTE FUN IN ATHLETICS 2026

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Hallenausklang von Erfolg gekrönt

Zum letzten Hallenwettkampf reiste Trainer Alois Brandl mit einem Teil seiner Schülergruppe zu einem Vergleichswettkampf der Oberpfalzschüler gegen den tschechischen Sportverein Aktiv Sport Horsovsky Tyn in die neue Leichtathletikhalle nach Regensburg.

Mit ca.100 Athletinnen und Athleten war die Veranstaltung in einzelnen Klassen auch hochklassig besetzt. So war in der AK W 14 mit der bayerischen Hallenmeisterin im 60 m Lauf Emma Scharf vom TB Jahn Wiesau und von der gleichen AK die Hallenmeisterin im Weitsprung, Valentina Ascherl vom TV Bad Kötzting am Start. Es kam auch deshalb nochmals zu sehr spannenden Wettkämpfen.

Für die Bad Kötztinger Athletinnen und Athleten entwickelnden sich die Wettkämpfe zu einem wahren Bestleistungsfestival. Mit 19 neuen Bestleistungen, darunter auch einem neuen Vereinsrekord, waren die Schützlinge von Trainer Brandl nochmal in einer tollen Verfassung. Zu den persönlichen Bestleistungen gab es auch acht Klassensiege und  jeweils sechs zweite und dritte Plätze. Weitere viele Platzierungen von vier bis sieben gingen an das TV-Team.

Für die ersten Plätze verzeichneten folgende Athletinnen und Athleten verantwortlich: Niklas Achatz M 11 im 60 m Lauf und im 800 m Lauf, hier verzeichnete er mit 2:39,68 Min auch den neuen Vereinsrekord, Teresa Traurig W 12 über die 60 m Hürden und im Weitsprung, Moritz Meier M 13 im 60 m Sprint und im 800 m Lauf, Laura Schmidt W 14 im 800 m Lauf und in der gleichen Disziplin Emma Heinze in der AK W 15.

Jeweils den zweiten Platz belegten Amelie Fischer W 12 im 60 m Hürdensprint, Teresa Traurig W 12 im 800 m Lauf, Anna Schmidt U 18 im 60 m Lauf und dreimal Valentina Ascherl W 14 im 60 m Lauf, 60 m Hürden und im Weitsprung. Auf den dritten Rängen landeten Amelie Fischer W 12 im Weitsprung, Elise Wesoly W 12 über die 60 m und im 60 m Hürdenlauf, Laura Geiger W 13 im Weitsprung, Emma Heinze W 15 im 60 m Lauf und zweimal Rafaela Berzl W 14 im 60 m Hürdensprint und im Weitsprung. Plätze von vier bis sieben belegten folgende Athletinnen: Rafaela Berzl, Laura Schmidt, Laura Geiger, Lina Eisenreich, Amelie Fischer, Elise Wesoly und Julia Fischer. Jetzt ist zunächst einmal Ende mit den Wettkämpfen bis Ende April und ab sofort wird ein intensives Vorbereitungsprogramm für die Freiluftsaison gestartet.

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Großer Laufsport der TV-Athletinnen und Athleten

Mit einem Großaufgebot von 21 Läuferinnen und Läufern beteiligten sich die Leichtathleten des TV Bad Kötzting an den Oberpfalzmeisterschaften im Crosslauf in Burglengenfeld. Bei fast optimalem Laufwetter waren sie auch wieder sehr erfolgreich. Mit insgesamt sieben ersten Plätzen, zwei zweiten Rängen und fünf dritten Plätzen durften sie vierzehn Mal bei den Siegerehrungen auf dem Siegerpodest Platz nehmen. Die Laufstrecken bei diesen Wettkämpfen erstreckten sich von 550 m, 1100 m, 2000 m, 3000 m bis zu 7250 m.

Die beiden jüngsten des Aufgebots der Bad Städter, Ferdinand Berzl M 6 und Florian Brandl M 7 hatten eine Stadionrunde mit vielen Hindernissen zu laufen. Dabei belegte Ferdinand (2:51 min) in seiner Klasse den dritten Rang und Florian (2:33 min) belegte Platz fünf.

Die Altersklassen  8 -9 -10 und 11 Jahre mussten dann die Runde zweimal durchlaufen. Hier gab es für die TVler folgende Ergebnisse: Lucie Greß W 11 und Niklas Achatz M 11 jeweils Rang eins, Grete Wesoly W 8 und Marie Pfeffer W 11 erliefen sich jeweils Rang drei, Anton Falter M 10 belegte Rang sieben, Julia Fischer W 10 Rang zehn, Magdalena Kodetova W 10 Rang elf und Miriam Geiger W 11 erreichte Rang zehn.

Alle älteren Schülerinnen und Schüler hatten einen Rundkurs von 1000 m zweimal zu absolvieren. Diese wurden für die Meisterschaftswertung zum Oberpfalztitel gewertet. Dabei gewann Laura Schmidt in der AK W 14 eine weitere Goldmedaille für den TV Bad Kötzting.

Moritz Meier AK M 13 lief in einem starken Rennen auf Rang zwei. Ebenfalls mit der Silbermedaille ausgezeichnet wurde Emma Heinze in der AK W 15. Lilli Altmann AK W 13 kam in ihrer Klasse als dritte ins Ziel. Die gleiche Platzierung erzielte Rafaela Berzl in der AK W 14. Zwei weitere Goldmedaillen gab es in den Mannschaftswertungen der AK U 14 und U 16. Im Team der U 14 starteten Lilli Altmann, Teresa Traurig und Amelie Fischer, während im Team der U 16 Laura Schmidt, Emma Heinze und Rafaela Berzl am Start waren.

Eine weitere Goldmedaille erlief sich Sebastian Liebl in der AK U 20. Er musste bereits 3000 m absolvieren. Auf dem dritten Platz landete Lucas Weisscher bei Jugendklasse U 18. Der einzige Senior der Truppe aus Bad Kötzting, Klaus Traurig, gewann die AK M 50. Weitere Platzierungen nach den Medaillenrängen gab es für Laura Geiger W 13 Platz fünf, Teresa Traurig W 12 Rang sieben, Amelie Fischer Rang acht W 13 und Lina Eisenreich, Platz neun ebenfalls W 12.

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TV Quartett in München erfolgreich

Zum Ende der Hallensaison machten sich vier junge Nachwuchsathletinnen des TV Bad Kötzting auf den Weg nach München. Dort fand am Wochenende das 50. Werner-von-Linde-Sportfest statt. Mit fast 1000 Starterinnen und Startern ist es die größte Hallenveranstaltung Europas für Schülerinnen und Schüler bis 15 Jahre. Und mit dabei auch wieder mit Julia Fischer W 10, Teresa Traurig W 12, Elise Wesoly W 12 und Amelie Fischer W 12 vier blaue Gazellen des TV Bad Kötzting. Sie liefen und sprangen auch wieder auf ausgezeichnete Ränge bei zum Teil Starterfeldern von über 100 Athletinnen. Bei zwölf Starts gab es neun neue persönliche Bestleistungen für sie. Fünfmal durften sie für Plätze unter den besten acht Urkunden in Empfang nehmen.

Die jüngste des Quartetts war diesmal Julia Fischer in der AK W 10. Für sie war es der erste Hallenwettkampf, den sie bestritt. Ihr bestes Ergebnis war Platz acht im Weitsprung (3,48 m). Im 50 m Lauf belegte sie mit 8,50 sek Rang 13 und in ihrem ersten 50 m Hürdenlauf kam sie auf Platz 21.

Bei den 12jährigen Mädchen durfte Teresa Traurig mit neuer Bestzeit über die 60 m Hürden (10,68 sek) und Platz zwei auf das Stockerl steigen. Rang fünf belegte sie im 60 m Sprint. Beim Weitsprung startete sie als eine der Favoritinnen laut gemeldeter Weite. Aber sie brachte keinen gültigen Versuch in den Sand. Mit dreimal Übertreten des Absprungbrettes war sie dann stinksauer auf sich selbst.

Elise Wesoly erzielte im Hochsprung mit 1,35 m eine neue Bestleistung und wurde dafür mit Rang fünf belohnt. Rang neun erreichte sie mit 4,06 m im Weitsprung und Platz 11 mit neuer PB von 11,49 sek über die 60 m Hürden. Amelie Fischer lief über die 60 m Hürden zu einer tollen Form auf. Sehr gute 11,04 sek und neue PB ergaben untern den 44 Sprinterinnen den ausgezeichneten fünften Rang. Rang elf erzielte sie mit 3,97 m im Weitsprung. Nur über die 60 m verfehlte sie in 9,39 sek und Rang 36 eine bessere Platzierung unter den 116 Läuferinnen.

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Mehrkampfgold für Valentina Ascherl

Ihre vierte Goldmedaille und insgesamt siebte Medaille auf bayerischer Ebene erkämpfte sich das noch dreizehnjährige Leichtathletiktalent am Wochenende in der Quelle-Halle in Fürth. Dort wurden am Samstag und Sonntag die bayerischen Meisterschaften in den Mehrkämpfen ausgetragen. Für diese Wett-kämpfe hatten sich aufgrund ihrer Leistungen im letzten Sommer sechs Athletinnen aus den Reihen der Abteilung qualifiziert. Leider fielen wegen Krankheit und Verletzung drei davon aus, so dass Trainer Brandl nur mehr mit drei Sportlerinnen anreisen konnte. Am Samstag traten Valentina Ascherl und Rafaela Berzl in der AK W 14 zu ihrem Vierkampf an. Dieser bestand aus dem 60 m Hürdensprint, dem Weitsprung und Kugelstoßen, sowie dem abschließenden 800 m Lauf.

Schon über die 60 m Hürden erwischte Ascherl einen sehr guten Einstand. Mit 9,07 Sek lief sie gleich eine neue Bestzeit und landete auf dem zweiten Rang. Auch im Weitsprungwettbewerb erzielte sie mit 5,44 m eine neue Bestweite und erreichte hier zugleich einen neuen Vereinsrekord. Beim anschließenden Kugelstoßen – eigentlich der schwächsten Disziplin der Bad Kötztingerin – gelang ihr aber mit 8,65 m ein neuer persönlicher Rekord. Damit setzte sie sich vor dem abschließenden 800 m Lauf an die Spitze des Feldes der 21 Mehrkämpferinnen. So hieß es über die vier Hallenrunden nochmals alle Kräfte zu mobilisieren, um den ersten Platz zu verteidigen. Und dies gelang der kleinen, drahtigen Athletin aus der Bad Stadt voll und ganz. Obwohl sie mit Magenproblemen während des Laufes zu kämpfen hatte, reichte ihre gelaufene Zeit von 2:39,32 min für die Goldmedaille bei einem Hallenmehrkampf. Mit 2136 Punkten lag sie dann zum Schluss 60 Punkte vor der zweitplatzierten Mehrkämpferin.

Aber auch die zweite Athletin des TV Bad Kötzting, Rafaela Berzl, bot einen tollen Mehrkampf. Sie erzielte in drei Disziplinen neue Bestleistungen und belegte einen ausgezeichneten sechsten Platz. Sie startete mit 9,81 Sek und neuer PB über die 60 m Hürden, sprang 4,91m weit und erreichte im Kugelstoßen mit 7,54 m ebenfalls eine neue PB. Auch im 800 m Lauf lief sie mit 2:44,95 min eine neue PB. Mit 1930 Punkten behauptete sie sich auf Rang sechs.

Den gleichen Rang erkämpfte sich dann am Sonntag Lea-Maria Früchtl in der Altersklasse U 20. Sie hatte mit dem Hochsprung noch eine fünfte Disziplin zu absolvieren. Sie startete zum Auftakt mit 9,67 Sek über die 60 m Hürden. Im Hochsprung überquerte sie mit 1,60 m die gleiche Höhe wie die spätere Siegerin. Auch im Weitsprung kam sie mit 4,97 m auf eine gute Weite. Beim Kugelstoßen konnte sie nicht ganz an ihre Bestweite anknüpfen. So lag sie vor dem 800 m Lauf auf Rang vier der Mehrkämpferinnen. Leider konnte sie dann diesen Platz nicht verteidigen. Sie musste hier einige andere Läuferinnen ziehen lassen und verlor nochmals zwei Plätze. Aber mit Rang sechs auf bayerischer Ebene darf so trotzdem noch sehr zufrieden sein.

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Zweimal unter den TopTen

Auf anderem Geläuf bewegten sich am Sonntag drei Läuferinnen und ein Läufer des TV Bad Kötzting. Nicht auf der gewohnten Tartanbahn im Freien oder in der Halle, sondern im Gelände um den Westbadweiher in Regensburg, gingen sie bei den bayerischen Crossmeisterschaften an den Start. Dort wollte Trainer Alois Brandl ihren konditionellen Zustand im Laufbereich testen.

Einen sehr guten Eindruck hinterließ dabei der 800 m Bahnspezialist Sebastian Liebl. In einem starken Rennen von ihm lief er in der AK U 20 über die 3600 m auf einen ausgezeichneten siebten Platz. Mit nur einer Minute Rückstand auf den bayerischen Meister war er und auch sein Trainer mit seinem momentanen Trainingszustand sehr zufrieden. Bei den Schülerinnen W 14 hinterließ die noch dreizehnjährige Lilli Altmann ebenfalls einen starken Eindruck. Sie behauptete sich am Ende des Laufes über die 2400 m Strecke mit Rang elf der über 40 Starterinnen im ersten Viertel. Die beiden Mehrkämpferinnen Valentina Ascherl und Rafaela Berzl erreichten im hinteren Mittelfeld der Spezialistinnen das Ziel. In der Mannschaftswertung der Schülerinnen W 14 und W 15 belegten die drei Bad Kötztingerinnen den sechsten Rang.

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Glück und Unglück lagen nahe beieinander

Mit einem Schock für die ganze Truppe der Leichtathletinnen des TV Bad Kötzting begannen am Samstag die bayerischen Hallenmeisterschaften in der Werner von Lindehalle im Olympiagelände in München. Nach den Vorläufen über die 60 m Hürden, die für die vier TVlerinnen, die sich für diese Meisterschaften qualifiziert hatten sehr positiv verliefen, hatten sich Valentina Ascherl für den A-Endlauf und Emma Heinze für den B-Endlauf durchgesetzt.

Emma Heinze hat sich in einem glänzenden Lauf um über eine halbe Sekunde auf sehr gute 9,64 Sekunden verbessert. Und diese Zeit wollte sie dann im Endlauf noch einmal bestätigen. Leider lief es hier dabei für die Badstädterin nicht zum Besten. Nach einem guten Start und starken Überquerungen der beiden ersten Hürden blieb sie an der dritten Hürde mit dem Nachziehbein hängen und stürzte schwer. Mit einem Cut am Kinn, Bruch der linken Hand und einer Gehirnerschütterung wurde sie gleich vom Verbandsarzt des BLV gut versorgt und dann vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Nach einer längeren Behandlung und Versorgung durfte sie dann aber noch am gleichen Tag das Krankenhaus wieder verlassen.

Für die anderen Athletinnen, die anschließend noch ihre Wettkämpfe vor sich hatten, war es nach diesem Vorfall sehr schwer, sich dafür zu konzentrieren und eine gute Leistung zu erzielen. Gleich nach diesem Lauf von Emma stand das Finale der acht schnellsten Hürdensprinterinnen in der Schülerinnenklasse auf dem Zeitplan. Hierzu hatte sich die noch 13jährige Valentina Ascherl aus dem Team von Trainer Alois Brandl qualifiziert. Und sie lieferte in diesem Endlauf eine Klasseleistung ab. Mit neuer persönlicher Bestzeit von 9,11 Sek belegte sie in einer Tausendstel-Entscheidung den dritten Platz und holte sich damit die Bronzemedaille. Im 60 m Finale ohne die Hürden konnte sie auch ihre bisherige Bestzeit auf sehr gute 8,08 Sek verbessern. Dies war dann Rang fünf im Achter-Feld der schnellsten Sprinterinnen Bayerns. Einen äußerst spannenden Wettkampf gab es im Weitsprungwettbewerb der Schülerinnen zu sehen. In einem großen Feld von 21 Springerinnen wurde erstmal in drei Versuchen um den Einzug für den Endkampf der besten acht gekämpft. Von Seiten der TVlerinnen starteten Rafaela Berzl und Valentina Ascherl in diesem Wettbewerb. Während Ascherl gleich beim ersten Versuch mit 5,27 m das Kapitel Endkampf erledigte, musste Berzl mit zweimal gesprungenen 4,95 m bis zum letzten Sprung des Vorkampfes zittern, ob es reichen würde oder nicht. Und sie kam dann gerade noch in den erlauchten Kreis der Besten acht dazu. Während Ascherl sich bis zum fünften Versuch nicht mehr verbessern konnte, sprangen zwei ihrer Gegnerinnen an ihr vorbei und sie war auf einmal auf dem dritten Rang. Aber da hatten sie nicht mit der Nervenstärke der Bad Kötztingerin gerechnet. Beim fünften Sprung holte sie letztlich alles aus sich heraus und landete erst bei der neuen persönlichen Bestweite und der Einstellung des Vereinsrekordes bei der ausgezeichneten Weite von 5,40 m. Damit wiederholte sie ihren Erfolg von den Meisterschaften im Sommer in Ingolstadt und verteidigte ihren Titel. Die gleiche Weite sprang auch die bisherige alleinige Inhaberin des Vereinsrekordes Laura Weiß im Jahre 2008.

Im sechsten Versuch sprang dann noch eine weitere Springerin bis auf 5,36 m an die TVlerin heran. Rafaela Berzl sprang im letzten Sprung auch noch einmal eine neue Bestweite von 5,09 m in die Sandgrube – und diese Weite bedeutete dann letztlich Rang sechs für sie in diesem spannenden Weitsprungwettbewerb. Die ersten sechs des Teilnehmerfeldes erzielten alle neue Bestweiten.

Die dritte Medaille für eine Athletin aus der Pfingstrittstadt gab es für Laura Schmidt W 14 im 600 m Lauf. In diesem Lauf traten nur fünf Läuferinnen an die Startlinie, denn es gab eine hohe Normerfüllung für einen Start. Und diese geforderte Zeit hatten nur sieben Läuferinnen aus ganz Bayern im Vorfeld erreicht, davon auch die drei schnellsten über die 800 m im Freien. Eine davon war auch das langbeinige Lauftalent des TV. Und sie lief auch bei diesem Wettkampf wieder ein ganz starkes Rennen über die drei Hallenrunden. Zum Schluss fehlten ihr mit der Zeit von 1:44,04 Minuten lediglich 9/100 Sekunden zur Silbermedaille. Aber sie war auch mit der Bronzemedaille zufrieden und freut sich schon auf die Duelle in der Sommersaison.

Für die anderen Athletinnen des TV reichte es leider zu keiner weiteren Medaille mehr. Es gab noch etliche Platzierungen bis Rang acht für sie, die zur Teilnahme an der Siegerehrung berechtigten. Auch erzielten sie wieder zehn neue persönliche Bestleistungen, wo eben auch die Einstellung eines alten Vereinsrekordes darunter ist.

Hier die Leistungen bzw. Platzierungen der weiteren Wettkämpferinnen:

Rafaela Berzl W 14, 60 m Hürden 9,85 Sek PB – 60 m flach 8,46 Sek, beides in den Vorläufen; Laura Schmidt W 14 60 m Hürden 9,98 Sek Vorlauf, Emma Heinze 60 m Hü 9,64 Sek Vorlauf – Hannah Hausladen U 20, 60 m 8,11 Sek Vorlauf, 200 m 26,03 Sek Rang 8, Weitsprung 5,24 m Rang 7, Lea Maria Früchtl U 20, 60 m Hürden 9,61 Sek Rang 8, Hochsprung 1,53 m Rang 7, Anna Schmidt U 18, 60 m 8,43 Sek Vorlauf, 200 m 27,94 Sek Rang 19, 60 m Hürden 9,91 Sek Vorlauf, Weitsprung 4,92 m Rang 13. Die 4×200 m Staffel wurde leider wegen Überlaufen der Wechselzone disqualifiziert.

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Zwei Medaillen für Lea-Maria Früchtl

Mit Lea-Maria Früchtl und Emma Heinze reiste am Samstag Trainer Alois Brandl zum dritten Tag der nordbayerischen Hallenmeisterschaften in der Quellehalle nach Fürth. Diesmal standen der Hochsprung, das Kugelstoßen und der Stabhochsprung auf dem Zeitplan. Lea-Maria ging im Hochsprung und dem Kugelstoßen an den Start. Nachdem sie heuer in die Altersklasse U 20 aufgestiegen ist, hat sie in einigen Wettbewerben mit geänderten Gewichten oder neuen Hürdenhöhen zu kämpfen. So hat sich das Kugelgewicht von 3 kg auf 4 kg erhöht. Das sind 25 % mehr, was sich auch sehr zum Leidwesen der Sportlerinnen an den gestoßenen Weiten bemerkbar macht. Aber der Neuzugang des TV Bad Kötzting freundet sich langsam mit dem neuen Gewicht an. Mit noch leichten Problemen bei den ersten drei Versuchen wuchtete sie dann beim vierten Stoß die Kugel auf gute 9,38 m in die Stoßanlage. Für diese Weite wurde sie mit der Bronzemedaille für den dritten Platz belohnt. Im Hochsprung belegte sie mit übersprungenen 1,55 m den zweiten Rang. Hier zeigte sich die fehlende Trainingsmöglichkeit im Winter. Vor allem beim Anlauf kann man auf dem Hallenboden einer Turnhalle nicht die nötige Schnelligkeit auf den Belag bringen wie auf einer Tartanbahn. Aber die Technik stimmte und die nächste Höhe von 1,58 m war nur um Millimeter zu hoch an diesem Tag.

Das gleiche gilt für Emma Heinze in der AK W 15. Auch sie lieferte einige gute Sprünge ab. Ihre übersprungene Höhe von 1,45 m waren nur drei Zentimeter niedriger als ihre Bestleistung. Mit etwas mehr Routine und noch einigen Trainingssprüngen sind die 1,50 m kein Problem mehr für sie. Sie belegte im Feld der 15jährigen den sechsten Rang. Beide haben sich auch für die bayerischen Einzelmeisterschaften in zwei Wochen in München qualifiziert.

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