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Leichtathleten ermittelten ihre Stadtmeister

Knapp 100 Sportler aus 10 Vereinen beteiligten sich am Freitagabend am Mehrkampfmeeting des TV Bad Kötzting am Schulsportplatz. Besonders begrüßte Abteilungsleiter Alois Brandl die Teilnehmer aus der Partnerstadt Susice mit ihrem Trainer Vaclav Svoboda.

Bei optimalem Leichtathletikwetter begannen die Wettkämpfe im Vierkampf um 17.00 Uhr. Wie in Bad Kötzting schon jahrelang praktiziert wird der Wettbewerb in Riegen durchgeführt. Nach deren Einteilung wurde auf den Weitsprunganlagen, Ballwurfstationen, der Kugelstoßanlage, der Hochsprungmatte und auf der Laufbahn hart um Zeiten und Weiten bzw. Höhen gekämpft, um die nötigen Punkte für die Mehrkampfwertung einzufahren.  Da ging es um hunderstsel Sekunden und um jeden Zentimeter. Es war gleichzeitig der letzte Wettkampf im Stadion, denn in der kommenden Woche beginnt der Neubau der Schulsportanlage.

Zur Austragung kam für alle Schüler bis einschließlich elf Jahre ein Dreikampf, bestehend aus Weitsprung, Ballwurf und dem 50 m Sprint. Auch alle Jugendlichen und Frauen mussten sich einem Dreikampf aus 100m Lauf, Weitsprung und Kugelstoßen unterziehen. Die Altersklassen 12 bis 15 Jahre versuchten sich im klassischen Vierkampf, bei dem als vierte Disziplin der Hochsprung absolviert werden musste.

Dank der guten Arbeit aller Riegenführer und Kampfgerichte und vor allem des Auswertungsteams im Wettkampfbüro konnte Abteilungsleiter Brandl  bereits um 19.30 Uhr  mit der Siegerehrung beginnen. Er bedankte sich bei allen auswärtigen Vereinen, die auch heuer wieder der Einladung nach Bad Kötzting gefolgt sind. Über die Teilnahme von Kindern aus der Asylunterkunft freute sich Brandl besonders. Die Kinder hatten sich über die Grundschule Bad Kötzting angemeldet, der einzigen Schule aus der Pfingstrittstadt, die das Angebot der Leichtathleten zur sportlichen Betätigung immer annimmt. Auch ging eine achtjährige Schülerin mit einer Behinderung an den Start. Es war ihr großer Wunsch einmal bei einer „Leichtathletikveranstaltung vom Alois“ teilzunehmen. Mit einer Goldmedaille und einer Urkunde wurde sie dafür belohnt, worüber sie sich außerordentlich freute. Sie war der Beweis, dass auch die Inklusion im TV Bad Kötzting funktioniert.

Die ersten drei  jeder Altersklasse bekamen eine Medaille, alle Teilnehmer eine Urkunde und die Stadtmeister in den verschiedenen Altersklassen die Stadtmeisterpokale. Die Auszeichnungen wurden von der stellvertretenden Abteilungsleiterin Wencke Köppl und Beiratsmitglied Elisabeth Plötz vorgenommen. Stadtmeisterin der Schülerinnen wurde Janaina Ketterl, der Schüler Michael Liebl, der weiblichen Jugend Veronika Maurer und der Frauen Elisabeth Plötz. Die Pokale für die männliche Jugend und der Männer blieben leider ohne Abnehmer.

Brandl bedankte sich am Ende der Veranstaltung bei seinen treuen Helfern, die wiederum zum Gelingen der Wettkämpfe ihren großen Anteil beigetragen haben und lud sie zum anschließenden Helferabend herzlich ein. Der Betreuer und Trainer Vaclav Svoboda vom TJ Susice, lud Brandl und seine Truppe für einen Wettkampf am 22. September nach Susice ein. Der Boss der  TV-Leichtathleten nahm diese gerne an und versprach mit einer Mannschaft dort teilzunehmen.

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Viermal Bronze für TV-Athletinnen

Wiederum kamen die Athletinnen des TV Bad Kötzting nicht ohne eine Medaille von den bayerischen Meisterschaften der JU18/U20 und Aktiven am Wochenende aus Erding zurück. Aber nicht nur die vier gewonnenen Medaillen sind sehr erfreulich, sondern die dabei erzielten Leistungen verdienen den vollsten Respekt.

Mit zwei dritten Plätzen innerhalb von einer halben Stunde war auch an diesem Wochenende Anna Hofmann wieder eine starke Bank der Bad Städterinnen.

Sie ging nämlich als Mehrkämpferin in ihren drei stärksten Disziplinen an den Start. Nach dem Vorlauf über die 100m Hürden, den sie mit neuer Bestzeit von 14,66 Sekunden als drittschnellste beendete, standen dann um 15.00 Uhr der Speerwurf, um 15.15 Uhr das Hürdenfinale und um 15.30 Uhr der Weitsprung auf ihrem Zeitplan. Normalerweise absolviert eine Athletin dieses geballte Programm nicht ohne Weiteres, aber Anna hat da schon Routine mit solchen Umfängen. Erst erledigte sie den ersten Versuch mit dem Speer, der bei 41,83 m landete und sie hatte damit schon einmal eine sehr gute Weite vorgelegt. Dann hieß es schnell die Spikes wechseln, um quer über den Platz zum Start für das  Hürdenfinale zu gelangen. Nach einem kurzen Probestart über zwei Hürden rief der Kampfrichter bereits zur Startaufstellung auf. Anna kam dabei sehr gut aus den Blöcken und hatte mit ihrer sauberen Hürdentechnik dann auch keine Probleme zwischen den Hindernissen. Schon bei der Hälfte des Rennens lag sie auf Rang drei, nur ganz knapp hinter den beiden Favoritinnen. Diesen Rang behauptete sie dann auch bis ins Ziel. Mit neuem persönlichem Rekord von 14,50 Sekunden erlief sie sich damit die Bronzemedaille, sehr zur Freude von ihrem Trainer. Dann hieß es gleich wieder zurück zum Speerwurf, um dort den zweiten Versuch zu starten. Dieser war dann nicht so weit wie der erste. Jetzt hieß es sich zu sputen, um beim Weitsprung einen Probesprung zu absolvieren. Dabei mussten aber auch wieder die Spikes gewechselt werden. Dieses Prozedere musste sie dreimal zwischen Weitsprung und Speerwurf  erledigen. Beim dritten Versuch im Speerwurf gelang ihr dann mit 44,56 m nicht nur eine neue Bestleistung, auch ein neuer Vereinsrekord wurde damit erzielt und auch die Verbesserung ihres erst eine Woche alten Oberpfalzrekordes um 34 Zentimeter war das Resultat dieser Weite. Dafür wurde sie dann mit einer weiteren Bronzemedaille belohnt. Nach Bronze beim Siebenkampf und nun zwei weiteren an diesem Wochenende gewöhnt sich die Athletin des TV langsam an das Podium bei bayerischen Meisterschaften.

Im Weitsprung blieb ihr dies dann leider verwehrt. Mit starken 5,48 m, die sie zweimal sprang, reichte es nur zu Rang vier. In dieser Disziplin schnappte ihr ihre Vereinskameradin Veronika Maurer die Medaille weg. Nach zwei etwas schwächeren ersten Versuchen, sprang Veronika im dritten Anlauf auf die neue persönliche Bestweite von 5,52m. Nur mehr zwei Springerinnen sprangen an diesem Nachmittag etwas weiter als die TVlerin. Aber Veronika freute sich über diese unerwartete Bronzemedaille außerordentlich. Nach dem dritten Rang im letzten Jahr bei der W 15 gelang ihr auch heuer wieder diese Überraschung bei den bayerischen Meisterschaften. Über die 100m lief sie im Zwischenlauf mit 12,68 Sekunden eine starke Zeit, die aber trotzdem nicht für das Finale der acht schnellsten Mädchen reichte. Dafür hätte sie fünf  Hundertstel schneller sein müssen. Aber Rang zehn der vierzig Starterinnen ist auch schon etwas Besonderes. Im 200 m Lauf am Sonntagmorgen lief es auch ganz ausgezeichnet für sie. Mit 26,26 Sekunden glänzte sie auch hier mit einer neuen Bestzeit und sie hätte mit der achtschnellsten Zeit auch das B-Finale erreicht. Um aber für den Weitsprung noch genügend Körner zu haben, meldete sie hier Trainer Brandl ab, was sich dann im Nachhinein auch als die richtige Entscheidung bestätigte.

Eine weitere Bronzemedaille brachte auch Sophia Fröhlich U 18 im 800m Lauf wieder mit nach Hause. In einem flotten Rennen, nicht ganz typisch für eine Meisterschaft, gelang ihr dies. Sophia hielt sich gleich vom Start weg in der Spitzengruppe auf und ließ die Führenden nicht aus den Augen. Auf den letzten 200 Metern setzte sich dann das Trio, darunter auch die Läuferin aus Bad Kötzting, vom Hauptfeld etwas ab und vergrößerte den Vorsprung Meter um Meter. Leider konnte Fröhlich dem Speed der beiden Gegnerinnen nicht ganz folgen. Aber mit 2:20,54 Minuten lief sie wieder eine ausgezeichnete Zeit. Und dies, obwohl sie die ganz letzte Woche wegen einer Erkältung nicht trainieren konnte.

Als einzige an diesem Wochenende blieb Barbara Plötz ohne eine Medaille. Sie musste sich über die 800m bei der U 20 mit Rang vier zufriedengeben.

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Aufholjagd führte zu Bronze

Mit einer tollen Leistung und einer grandiosen Aufholjagd am zweiten Tag erkämpfte sich Anna Hofmann am Wochenende bei den bayerischen Mehrkampfmeisterschaften in Garmisch-Partenkirchen im Siebenkampf der Altersklasse U 18 die Bronzemedaille.

Im schönsten Stadion Deutschlands, umrahmt von Zugspitz – Wetterstein und Kramer bot die 17jährige Schülerin zwei Tage eine starke Vorstellung im starken Mehrkampfteam aus ganz Bayern. Auch einige Starterinnen aus Südtirol waren als Gäste unter den vierzig Teilnehmerinnen in dieser Altersklasse.

Gleich in der ersten Disziplin dem Hochsprung konnte sie sich um einen Zentimeter gegenüber dem letzten Wettkampf verbessern. Auch über die 100 m Hürden lief sie 15/100 Sekunden schneller als in Oberasbach. Im Kugelstoßen, der dritten Disziplin am Samstag kam sie mit 10.80m auf einen Zentimeter an ihre Bestleistung heran. Im letzten Wettkampf des ersten Tages, den 100m stellte sie mit 13.27 Sekunden eine neue persönliche Bestleistung auf.

Mit diesen vier Ergebnissen, lag sie in der Zwischenwertung im Vierkampf auf Rang sieben aller Mehrkämpferinnen. Bereits um 9.00 Uhr mussten die vierzig Mädels am Sonntag den Speerwurf als erste Disziplin absolvieren. Hier hatte Trainer Brandl die Hoffnung, dass Anna mit einem guten Wurf einige Punkte zu den vor ihr Platzierten aufholen könnte. Und dieser Wunsch wurde ihm gleich in ihrem ersten Versuch erfüllt. Mit über 42 m verbesserte sie sich um fast zwei Meter gegenüber ihrer bisherigen Bestweite. Aber das sollte noch nicht das Ende gewesen sein. Mit 43.50 m im zweiten Versuch und dann sogar auf 44.22 m im dritten Durchgang gelangen ihr nochmals zwei vorzügliche Würfe. Mit der Weite von 44.20 m stellte sie sogar einen neuen Oberpfalzrekord in ihrer Altersklasse auf. Diesen hatte erst im Mai ihre Vereinskameradin Luisa Fischer auf 42.19 m in Oberasbach neu erzielt. Keine andere Athletin kam nur annähernd an die Weite der Bad Kötztingerin heran. Und so lag sie dann auf einmal auf Rang drei in der Wertung nach fünf Disziplinen. Auch der anschließende Weitsprung, ist eine Lieblingsdisziplin von Anna Hofmann. Hier machte sie das gleiche wie im Speerwurf. Von Versuch zu Versuch gelang es ihr immer einige Zentimeter draufzupacken. Von 5.25m über 5.37m sprang sie dann im dritten Anlauf auf die Tagesbestweite von 5.46 m. Damit untermauerte sie ihren dritten Rang souverän. Die beiden führenden Athletinnen, waren leider schon nach dem ersten Tag außer Reichweite. Deshalb ging es für sie beim abschließenden 800m Lauf ihren Punktvorsprung auf die vierte der Gesamtwertung zu behalten und sie durfte nicht mehr als zehn Sekunden auf sie verlieren. Aber mit einem kontrollierten Rennen über die zwei Stadionrunden lief sie dann zeitgleich mit ihrer Konkurrentin um Bronze. So gab es dann für die starke Vorstellung der TVlerin schon etwas überraschend die Bronzemedaille bei der Siegerehrung. Aber aufgrund ihrer tollen Aufholjagd am Sonntag war es für sie mehr als verdient. Mit 4862 Punkten stellte sie nicht nur eine neue Bestleistung auf, sondern sie hat auch die Qualinorm für die deutschen Meisterschaften erfüllt. Auch im Speerwurf überbot sie die Norm für die Einzelmeisterschaft.

Die zweite Starterin aus der Pfingstrittstadt war Veronika Maurer. Sie ist ja mehr auf den Sprintstrecken zu Hause. Aber stellt sich immer in den Dienst der Mannschaft um für dass Team Punkte zu sammeln. Leider hatte sie am Samstag beim 100m Hürdenlauf keinen optimalen Lauf zur ersten Hürde und kam so total aus dem Rhythmus und auch deshalb keiner guten Zeit. Dafür lief sie über die 100m mit 12.69 Sekunden zur drittschnellsten Zeit des Tages. Sie beendete den ersten Tag als zwölfte im Vierkampf. Am Sonntag konnte sie dann im Weitsprung, dem Speerwurf und über die 800 m noch einen Platz gutmachen. So gab es für sie als Sprintspezialistin Rang elf unter den vierzig Mehrkämpferinnen.

Leider konnte Trainer A.Brandl diesmal keine Mannschaft auf die Bahn bringen. Mit Luisa Fischer, die heuer schon über 5000 Punkte erzielt fiel diese durch Krankheit aus und die als Ersatz vorgesehene Alicia Inhofer musste aufgrund einer Verletzung passen. Sonnst wäre der Mannschaftstitel eine sicherer Beute der Bad Städterinnen geworden.

Bilder: Anna Hofmann beim Speerwurf (2x) und beim 100m Sprint

Beide Athletinnen mit Trainer A.Brandl

Brandl ktv

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29 Medaillen der Leichtathleten bei den OM

Mit 29 Medaillen, davon alleine 19 in Gold, 6 in Silber und 4 in Bronze beendeten die Leichtathleten des TV Bad Kötzting am Sonntag ihre Bezirksmeisterschaften in Regensburg.

Aber nicht nur die Medaillenausbeute war erste Sahne, sondern auch viele erzielte Leistungen sind spitzenmäßig auch in Bayern zu führen. Auch wurden neben neunundzwanzig persönlichen Bestleistungen wieder zwei neue Vereinsrekorde erzielt. Und dies ist bei der Leistungsdichte innerhalb der Abteilung nicht ganz einfach.

Ihre erst vor einer Woche erzielte Bestmarke im Weitsprung von 5,54 m verbesserte Anna Hofmann nochmals um einen Zentimeter auf nunmehr 5,55 m. Den zweiten Vereinsrekord erzielte Sebastian Wolczecki M 13 im 75 m Lauf. Hier erzielte mit 9,93 Sekunden erstmals ein 13-jähriger Athlet des TV Bad Kötzting eine Zeit unter der zehn Sekunden-Marke.

Anna Hofmann, Christina Vogl und Sebastian Wolczecki holten sich auch jeweils drei Bezirkstitel.  Anna (U18) siegte wie schon erwähnt im Weitsprung (5,55 m), über die 100m Hürden (14,74 sek) knapp an der Quali für die DM vorbei und im Speerwurf mit 40,80 m. Im Hochsprung landete sie auf Rang drei. Christina siegte über die 80m Hürden (12,57 Sek), im 100m Lauf (13,19 Sek) und im Weitsprung (4,41m) in der Altersklasse W 14. Sebastian sicherte sich die Titel im 75m Sprint (9,93 sek), über die 60m Hürden (9,89 Sek) und mit überragenden 4,94 m im Weitsprung. Eine ganz starke Vorstellung bot auch Veronika Maurer U18. Sie zockte die Sprintelite aus Regensburg und Amberg sauber ab. Über die 100m lieferte sie in 12,64 Sek eine tolle Performance ab. Diese Zeit lässt für die bayerischen Meisterschaften für eine Finalteilnahme hoffen. Ebenso ihre Zeit über die 200m. Auch hier lief sie gleich in ihrem ersten Rennen über diese Distanz in 26,27 Sek eine ausgezeichnete Zeit und ließ ihren Gegnerinnen keine Chance auf den Oberpfalztitel. Über die 100m Hürden gewann sie Silber und im Weitsprung lief es diesmal nicht so gut und sie erreichte mit 5,12 m den vierten Rang.

Ebenfalls einen Doppelsieg gab es für Sophia Fröhlich. Sie siegte über die 400m und über die 800m in ihrer Altersklasse U 18.  Die 80m Hürden bei den Schülerinnen W 15 gewann wie nicht anders erwartet Alicia Inhofer. Leider machte dabei wieder der Muskel im hinteren Oberschenkelbereich zu und sie brach daraufhin die Wettkämpfe ab. Oberpfalzmeisterin im 800m Lauf der W 14 wurde auch Mühlbauer Emily. Sie holte sich den Titel vor ihrer Schwester Leoni. Platz eins über die 800m bei der U 20 gab es für Barbara Plötz und Rang zwei im 400m Lauf. Das Finale über die 200m in der  gleichen Altersklasse gewann Lisa Loderbauer. Jeweils die Silbermedaille holten sich Christine Plötz U 18 im 800m Lauf und Julian Weinhold über die 200m bei den Männern. In seinem ersten Wettkampf auf Oberpfalzebene erzielte der erst 11jährige Sebastian Liebl in der Altersklasse M 12 folgende Platzierungen: Platz drei im 75 m Lauf, jeweils Rang vier über die 60m Hürden und im 800m Lauf, sowie Rang fünf im Weitsprung.

Auch die jüngeren Mädchen bestritten zum ersten Male Wettkämpfe in dieser Kategorie wie Hannah Hausladen. Auch sie startete als 11jährige eine Klasse höher in der W 12. Rang fünf über die 800m, Platz acht im Weitsprung und Rang zehn im 75m mit jeweils neuen Bestleistungen waren schon eine schöne Sache.  Für Seidl Veronika W 12 endeten diese Meisterschaften sehr erfreulich. Über die 800m erlief sie sich in 2:53,47 min die Silbermedaille und im Hochsprung landete sie mit 1,31 m auf dem Bronzerang. Platz neun war im 75m Lauf ihre Endplatzierung. Mit drei neuen Bestmarken wartete auch Mia Hess in der Klasse W 13 auf. Vor allem ihre sehr guten 10,65 Sek über die 60 m Hürden mit der dabei erzielten Bronzemedaille sind sehr erfreulich. Platz vier belegte sie im 75m Lauf und Rang sieben im Weitsprung.

Eine neue Bestleistung im Hochsprung erreichte Janaina Ketterl. Sie übersprang hier 1,37m und wurde dafür mit der Bronzemedaille belohnt. Im Weitsprung wurde sie ganz knapp vierte und über die 60m Hürden landete sie auf Rang fünf, beide Male auch mit neuen Hausrekorden.

Immer besser in Form springt und sprintet sich Michael Liebl M 15. Im Hochsprung ist er mittlerweile schon bei 1,74m angekommen. Auch im 80m Hürdensprint verbesserte er seine erst eine Woche alte Bestmarke auf nunmehr 11,65 Sek. Beide Ergebnisse waren für ihn jeweils die Oberpfalztitel. Der Weitsprung endete nicht so, wie er sich ihn vorgestellt hatte. Mit Anlaufproblemen kam er mit 5,40 m nicht über den zweiten Rang hinaus. Eine Premiere hatte er im 300m Lauf. Hier wollte er mal seine Sprintausdauer testen und dies gelang mit sehr guten 41,24 Sek ausgezeichnet. Platz vier gab es dafür in der Ergebnisliste.

So waren am Ende des langen Tages die beiden Trainer Christian Hofmaier und Alois Brandl sehr zufrieden mit den vielen Oberpfalztiteln aber auch vor allem mit den gezeigten Leistungen. Nicht immer zählt nur der Titel, sondern die neuen Bestleistungen sind genauso viel wert. Wie schon erwähnt sind viele der Athletinnen und Athleten des TV unter den Top Ten in ihren Altersklassen in der bayerischen Bestenliste zu finden. Jetzt kommt für die meisten eine kleine Wettkampfpause und dann geht es mit den diversen bayerischen Meisterschaften im Wettkampfkalender weiter.

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Anna Hofmann springt neuen Vereinsrekord

Auch heuer waren drei Athletinnen vom TV Bad Kötzting bei der Leichtathletik-Gala am Wochenende in Regensburg dabei. Und dabei warteten alle drei mit ausgezeichneten Leistungen auf.

Im Weitsprung der Altersklasse U 18 beim Auftakt zur Laufnacht am Samstag bestätigten Anna Hofmann und Veronika Maurer ihre Leistungen der letzten Wochen und glänzten wiederum mit hervorragenden Weiten. In einem spannenden Wettkampf der sieben Teilnehmerinnen erzielte Anna Hofmann im fünften Versuch mit 5,54 m nicht nur eine neue persönlichen Bestleistung, sondern sogar einen neuen Vereinsrekord aller Klassen. Mit dieser Weite landete sie im Endergebnis auf Rang zwei. Lediglich eine Springerin aus Brandenburg sprang um zwei Zentimeter weiter. Sie liegt damit zurzeit auf Rang drei in Bayern. Veronika Maurer stellt ihre Bestleistung von 5,45 m erneut ein und kam damit auf den vierten Platz. Sie liegt im Augenblick auf Rang sechs in der bayerischen Bestenliste.

Ebenfalls mit einer neuen persönlichen Bestzeit wartete Sophia Fröhlich U 18 im 800 m Lauf auf. Diese Läufe wurden nach gemeldeter Leistung gesetzt, so dass es immer einigermaßen gleiche Laufgruppen gab. Für Sophia ging es fürs erste um eine Standortbestimmung in ihrem ersten Rennen über die zwei Stadionrunden in dieser Saison. Da in ihrem Lauf schnellere Mädchen am Start waren, brauchte sie nicht die Führungsarbeit zu übernehmen und konnte so im Windschatten ihr Tempo bestimmen. Bis zur 600m Marke lag sie ganz hervorragend und es sah nach einer Zeit unter der 2:20 min Grenze aus. Leider wurden dann auf den letzten 100m die Beine immer schwerer und so blieb die Uhr bei 2:20,23 Minuten für sie stehen. Aber auch diese Zeit bedeutet neue Bestleistung und Rang drei in Bayern. In der Ergebnisliste der U 18 weiblich war es dann der siebte Rang für sie.

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