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Zwei Vereinsrekorde an einem Tag

Licht und Schatten, gab es am Wochenende für die Leichtathleten des TV Bad Kötzting beim dritten München Challenge im alterwürdigen Dantestadion in der Landeshauptstadt.

Einen Sahnetag erwischte am Samstag der 15jährige Leichtathlet Sebastian Wolczecki. Innerhalb von 90 Minuten löschte er die bisherigen Bestleistungen im 100 m Sprint sowie über die 80 m Hürden von Markus Drexler in der Alterklasse M 15 aus dem Jahre 2002 in der Vereinsbestenliste aus.

Bei nicht einmal optimalen Bedingungen setzte er gleich bei seiner ersten Disziplin, den 80 m Hürden, eine neue fantastische Bestzeit auf die Bahn. In einem ausgezeichnet besetzten Rennen, in dem fast die gesamte bayerische Hürdenelite am Start war, belegte er in 11,30 Sekunden den zweiten Rang. Mit einem besseren Start zur ersten Hürde hätte diese Zeit trotz 0,7 m Gegenwind noch etwas schneller sein können. Langsam freundet er sich mit den sieben Hindernissen auf der Bahn immer besser an. Die alte Bestzeit von Markus Drexler lag bisher bei 11,40 Sekunden. Nach knapp 90 Minuten Pause ging es dann über die 100 m ohne Hindernisse. Auch hier gelang ihm fast eine perfekte Vorstellung. Lediglich am Start ließ er noch einige hundertstel Sekunden liegen.

Aber die Beschleunigung war ausgezeichnet und auch die maximale Geschwindigkeit bis kurz vor dem Ziel war sehr hoch. So blieb die Uhr bei 11,89 Sekunden bei ihm stehen, was eine Verbesserung des alten Rekords von elf Hundertstel bedeutet. Bei diesem Lauf herrschte ein leichter Rückenwind von 0,1 m pro Sekunde. Mit diesen beiden hervorragenden Leistungen hat er sich in den erweiterten Favoritenkreis für die bayerischen Meisterschaften gelaufen.

Der ebenfalls 15jährige Athlet Nico Blasini lief erst sein zweites Rennen über die 300 m. Auch er zeigte dabei eine ausgezeichnete Vorstellung und konnte seine Bestleistung um fast eine Sekunde verbessern. Mit 40,84 Sekunden belegte er den fünften Platz und bestätigte seine Qualifikation für die Landesmeisterschaften. Ebenfalls zwei neue Bestmarken stellte auch Mia Hess in der AK W 15 auf. Über die 80m Hürden lief sie in 12,81 Sek auf den sechsten Rang. Beim 100 m Sprint kam sie zwar nicht besonders gut aus dem Startblock, aber ab der Hälfte der Strecke wurde sie immer schneller und konnte tatsächlich alle vor ihr liegenden Sprinterinnen überholen. Und so lief sie in 13,20 Sek auf Rang eins in ihrem Zeitlauf. Nur eine Läuferin war in einem anderen Lauf schneller als sie. Alicia Inhofer siegte über die 100 m Hürden in 14,66 Sek. Sie bestätigte damit, dass sie zur Zeit zu den besten bayerischen U 18 Hürdenläuferinnen gehört. Im 100m Sprint lief es nicht so optimal. Sie kam zwar sehr gut aus den Blöcken, aber leider fehlte ihr am Ende das nötige Stehvermögen an diesem Tag. Bei 1,2 m Gegenwind blieb die Uhr bei 13,10 Sek für sie stehen. Am Ende aller Zeitläufe war es der achte Rang für sie.

Einem härteren Test bei fast 40 Grad auf der Bahn unterzogen sich über die 800 m die beiden Mühlbauer-Zwillinge. Leonie wurde in den ersten von drei Finalläufen eingeteilt. Hier war sie die schnellste gemeldete Teilnehmerin. So startet sie auch gleich vorne weg und lief mit neunundsechzig Sekunden eine ganz schnelle erste Runde. Leider kam dann bei der 600m Marke der Mann mit dem Hammer und sie musste das Tempo gewaltig zurückschrauben. Sie gewann zwar noch ihren Lauf, aber es kamen noch zwei weitere Zeitläufe. Schwester Emily startete dann gleich im zweiten der Läufe. Sie hatte schnellere Läuferinnen dabei und so konnte sie sich etwas mehr orientieren. Aber dies gelang ihr an diesem Tag nicht ganz optimal. Aber bei den Bedingungen und den Voraussetzungen war es ganz in Ordnung. Wenn du um 6.30 Uhr in Bad Kötzting abfährst und dann erst um 15.00 Uhr starten musst, sind das bei diesen Temperaturen bestimmt keine leistungsfördernden Kriterien. Die Ergebnisse der beiden waren dann Rang sieben für Emily und Rang acht für Leoni. Christina Vogl kam bei den 100m Hürden leider nicht so gut zurecht. Für sie gab es Rang sieben in der Ergebnisliste.

Die Athletinnen und Athleten des TV Bad Kötzting freuen sich jetzt auf ihr Heimspiel am kommenden Samstag im heimischen Stadion.

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Top – Leistungen beim Oberpfalzmeeting

Mit ausgezeichneten Platzierungen und Top-Leistungen warteten am Sonntag die U 18 Athletinnen und Athleten des TV  Bad Kötzting beim achten Meeting der Oberpfalzserie in Regensburg auf. Dabei purzelten nur so die Qualinormen für die bayerische Meisterschaft. Sogar eine erfüllte Norm für die deutsche Jugendmeisterschaft in Heilbronn wurde erfolgreich gemeistert. Über die 100 m Hürden unterbot Alicia Inhofer gleich bei ihrem ersten Start in dieser Saison die geforderte Zeit von 14,70 Sekunden. Mit 14,41 Sek erzielte sie auch die Tagesbestzeit über diese Distanz. Es war auch die beste Leistung des Tages nach der Punktetabelle aller weiblichen Teilnehmerinnen. Ferner stellte Michael Liebl über die 110 m Hürden einen neuen Vereinsrekord auf (15,51 Sek.) auf. Dass der größte Teil der Truppe von Alois Brandl sich in einer guten Form befindet, zeigten auch die sieben neuen persönlichen Bestleistungen, die erzielt wurden. Auch fünf Klassensiege, vier zweite Plätze und ein dritter Rang bestätigten die gute Verfassung der Bad Kötztinger Truppe.

Hier die Ergebnisse der Bad Kötztinger Athletinnen und Athleten:

Alicia Inhofer 100 m Hürden Platz eins in 14,41 Sek und auch im 200 m Sprint lief sie in 26,62 Sek die schnellste Zeit. Marlene Fuidl belegte über die 100 m Hürden in 15,44 Sek Rang zwei. Den gleichen Platz gab es im Weitsprung mit 5,32 m für sie. Den 200 m Sprint beendete sie in 27,04 Sek auf dem dritten Platz. Alle drei Ergebnisse sind neue persönliche Bestleistungen für sie. Einen Doppelsieg gab es für die Mühlbauer-Zwillinge über die 800 m.

Es siegte Emily in 2:27,09 Minuten vor Leoni in 2:31,43 Minuten. Auch für sie sind diese Zeiten neue Bestleistungen. Wobei sich Emily um fünf Sekunden und Leoni sogar um neun Sekunden verbessern konnte. Stark über die 110 m Hürden zeigte sich Michael Liebl.

Für die Qualizeit zu den deutschen Meisterschaften fehlten ihm am Ende nur 51-hunderstel Sekunden. Auch den Weitsprungsieg in seiner Altersklasse verbuchte er mit 5,93 m. für sich. Nur einen Zentimeter dahinter landete Sebastian Wolczecki auf Rang zwei. Christina Vogl belegte im 200 m Sprint den fünften Platz. Über die 100 m Hürden blieb sie leider an der letzten Hürde hängen, kam so zum Sturz und dann nicht mehr in die Wertung.

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Sieben Medaillen für TV-Athleten

Gold für Luisa Fischer im Hochsprung – noch weitere sechs Medaillen

Mit einem nie erwarteten Erfolg endeten am Wochenende die Bayerischen Hallenmeisterschaften der Leichtathleten. Mit über 800 Meldungen tummelten sich an den beiden Tagen die erfolgreichen Qualifikanten in der Lindehalle im Olympiapark. Darunter auch sieben Athletinnen und Athleten der Leichtathletik-Abteilung des TV Bad Kötzting.

Bereits am ersten Tag begann der Auftakt über die 60 m Hürden nach Maß. Trotz eines verpatzten Starts gelang Sebastian Wolczecki M 15 noch eine Aufholjagd über die fünf Hürden und er erreichte den guten dritten Rang. Mit etwas mehr Konzentration zur ersten Hürde wäre hier mehr drin gewesen.

Als zweite der TVler war dann Alicia Inhofer U 18 an der Reihe. Sie belegte in ihrem Vorlauf mit 9,03 Sek Rang zwei und hatte damit die Teilnahme am Finale sicher in der Tasche. In diesem stellte sie dann wieder ihre Hürdenqualität unter Beweis. Mit einem viel besseren Start zur ersten Hürde gelang ihr ein sehr guter Lauf auch über die restlichen vier Hürden. Mit der ausgezeichneten Zeit von 8,90 Sek durfte sie sich über die Silbermedaille freuen. Damit hat sie in den letzten vier Jahren über die 60 m Hürden jeweils entweder Gold oder Silber in den verschieden Altersklassen gewonnen.

Luisa Fischer testete vor den bayerischen Mehrkampfmeisterschaften auch noch einmal in dieser Disziplin. Mit einer kleinen Verbesserung gegenüber dem letzten Wettkampf belegte sie am Ende Rang sieben unter den Spezialistinnen. Eine starke Vorstellung gab es auch von Michael Liebl in der U 18 männlich über die 60 m Hürden. Mit neuer Bestzeit belegte er nach den zwei Zeitläufen den fünften Rang. Beim Weitsprungwettbewerb der M 15 erzielte Sebastian Wolczecki gleich in seinem ersten Versuch die beste Weite. Obwohl er den Absprungbalken nicht traf, landete er bei 5,94 m in der Grube. Diese Weite wurde nur von einem Springer überboten. So gewann er innerhalb von einer Stunde die zweite Medaille und sie hatte diesmal die Farbe Silber. Im 60 m Finale der Altersklasse M 15 belegte er den guten fünften Rang. Hier konnte sich Alicia Inhofer leider nicht für das Finale der U 18 weiblich qualifizieren.

Luisa Fischer beendete das Kugelstoßen der AK U 20 auf  Rang sechs. Am Sonntag musste Luisa Fischer bereits um 10.00 Uhr im Weitsprungwett-bewerb antreten. Die Disziplin kann aufgrund der Trainingsmöglichkeiten im Winter in einer normalen Turnhalle schwer geübt werden. Aber das Mehrkampftalent versuchte es so gut es ging. Und es ging sehr gut für sie. Nach einem ersten Versuch, bei dem sie bei 5,20 m landete, konnte sie sich im vierten Anlauf auf 5,28 m steigern, was für sie am Ende den Gewinn der Bronzemedaille bedeutete.

Nun hieß es gleich die Weitsprungspikes gegen die Hochsprungspikes zu tauschen um in dieser Disziplin an den Start zu gehen. Hier rechnete sie sich und auch Trainer Brandl keine großen Chancen auf einen Spitzenplatz im Konzert der Spezialistinnen aus. Aber gut, dass es im Sport auch immer Überraschungen gibt und nicht im Voraus schon die Medaillen vergeben sind. Sie wählte bewusst mit 1,50 m eine etwas niedrige Einstiegshöhe, um etwas mehr Wettkampfsprünge absolvieren zu können. Über die nächsten Höhen von 1,55m, 1,58m und 1,61m, die sie alle im ersten Versuch übersprang, waren noch alle sieben Springerinnen im Wettbewerb. Als dann die Latte auf 1,64m gelegt wurde, ging es dann schon um eine gewisse Vorentscheidung. Und so war es dann auch. Als einzige, die auch diese Höhe im ersten Anlauf überwand, war die Mehrkämpferin aus Bad Kötzting plötzlich vorne. Zwei weitere Athletinnen überwanden diese Höhe im zweiten Anlauf und für die restlichen vier war leider der Wettkampf beendet, denn von ihnen blieb die Latte bei keinem ihrer drei Versuche auf der Auflage liegen. Für die restlichen drei Springerinnen wurden dann 1,67 m aufgelegt, die sie aber im ersten Sprung noch nicht überwinden konnten. Fischer und einer Athletin vom SWC Regensburg glückte es im zweiten Anlauf auch diese Höhe zu meistern. Die nächste Höhe von 1,70m war dann an diesem Tag für beide noch zu hoch. Aufgrund der Überquerung von 1,64m im ersten Versuch durfte sich die Bad Kötztingerin dann über den bayerischen Meistertitel und die unverhoffte Goldmedaille freuen. Gleichzeit zum Hochsprung der Mädchen fand der Weitsprung der männlichen Altersklasse U 18 statt. Hier versuchte Michael Liebl nochmals sein Glück. Bis zum fünften der sechs Versuche lag er auf dem fünften Platz. Und in diesem letzten Anlauf ging er volles Risiko, um keinen Zentimeter am Balken zu verschenken. Mit Maßarbeit und einem glänzenden Sprung holte er sich mit 6,33 m noch die Bronzemedaille. Diese Weite ist auch ein neuer Vereinsrekord in der AK U 18.

Zum Ende der Wettkämpfe standen dann noch die 1500 m Läufe auf dem Zeitplan. Hier lief in der AK U 20 Sophia Fröhlich auf den stolzen Silberrang. Die beiden Mühlbauer-Zwillinge starteten zum ersten Male ebenfalls über diese Distanz aber in der AK U 18. Emily hielt sich lange Zeit sehr gut im Läuferinnenfeld, erst ab 1000m musste sie immer mehr abreißen lassen und konnte dem Tempo nicht mehr folgen. Sie beendete dann auf Rang neun den Wettkampf. Schwester Leoni kam auf Rang zehn ins Ziel.

So verlief für die Athletinnen und Athleten des TV Bad Kötzting ein sehr erfolgreiches Wochenende in der Landeshauptstadt. Mit einer Gold- und je drei Silber- und Bronzemedaillen hatte im Vorfeld der Wettkämpfe keiner gerechnet.

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Mit Bestleistungen auf Titeljagd

Sieben Podestplätze standen am Sonntag bei den nordbayerischen Hallenmeisterschaften der Alterklassen U 16 und U 20 auf der Habenseite der Leichtathleten des TV Bad Kötzting. Aber nicht nur die Platzierungen waren das Positive daran, sondern die zum Teil dabei erzielten Leistungen, die schon besonders erwähnenswert sind. Mit drei neuen Vereinsrekorden und acht persönlichen Bestleistungen beendeten sie die Wettkämpfe in der Quellehalle in Fürth.

Der große Star in den Reihen der sieben Athletinnen und Athleten des TV war diesmal Sebastian Wolczecki, M 15. Mit drei neuen Bestleistungen, davon zwei Vereinsrekorden, gewann er eine Gold- und zwei Silbermedaillen. Das Sprint- und Sprungtalent holte im sechsten Versuch im Weitsprung zu einem Paukenschlag aus. Mit einem grandiosen Sprung von 6,02 m holte er sich den nordbayerischen Meistertitel und verteidigte diesen vom letzten Jahr erfolgreich. Im 60m Hürdenvorlauf glückte im auch ein glanzvolles Rennen. Wie aus einem Guss gelangen hier der Start und die Beschleunigung zur ersten Hürde. Auch der Sprint zwischen den weiteren Hürden gelang vorzüglich.

Mit großem Vorsprung lief er in 8,64 Sek über die Ziellinie. Leider konnte er dann im Finale der schnellsten acht diese Leistung nicht mehr wiederholen. Bis zu dritten Hürde lag er zwar in Führung, aber diese und auch die vierte touchierte er dann leicht und schon war der Rhythmus verloren, so dass er in 8,86 Sek mit dem zweiten Platz Vorlieb nehmen musste. Über die 60 m flach lief er schon im Vorlauf mit 7,69 Sek eine neue Bestzeit. Hier konnte er dann im Endlauf nochmals eine Schippe drauflegen. Mit 7,61 Sek belegte er auch dann wieder Rang zwei und durfte sich über Silber freuen. Mit diesen Leistungen hat er jeweils zwei neue Vereinsrekorde erzielt und ist damit gerüstet für die bayerischen Meisterschaften in vierzehn Tagen in München. Gleich bei seinem ersten Start auf bayerischer Ebene erlief sich Sebastian Liebl M 13 über die 800 m den nordbayerischen Meistertitel in seine Altersklasse. Er hielt sich über die vier Hallenrunden genau an die Anweisungen seines Trainers und überlief in der letzten Runde alle Konkurrenten in sehr souveränen Art und Weise. Er startete auch noch im 60 m Sprint. Hier zog er auch nach einem dritten Platz in seinem Vorlauf sehr sicher in das Finale. In diesem konnte er seine Vorlaufzeit nochmals leicht verbessern und belegte den ausgezeichneten vierten Rang (8,86 Sek). Den dritten Titel für das Team aus der Pfingstrittstadt gewann die Mehrkämpferin Luisa Fischer U 20. Bei ihrem ersten Start in der neuen Altersklasse – hier haben sich ja die Bedingungen in Form von Gewichten, Hürdenhöhe und dergleichen geändert – konnte sie das Kugelstoßen zu ihren Gunsten für sich entscheiden.

Mit der sehr guten Weite von 10,98 m holte sie sich den Titel und stieß gleichzeitig einen neuen Vereinsrekord. Auch über die 60m Hürden überzeugte sie mit der guten Zeit von 9,55 Sek. Mit dieser Zeit lief sie sich auf den zweiten Rang. Der Weitsprung verlief wie der Hochsprung nicht so ganz nach ihren Vorstellungen. Aber gerade diese beiden Disziplinen sind in einer normalen Turnhalle im Winter technisch sehr schlecht zu trainieren. Aber mit Platz vier im Weitsprung und Rang sechs im Hochsprung war das Resultat auch nicht schlecht. Auch für Hannah Hausladen lohnte sich die Reise nach Franken.

Auch sie startete zum ersten Male bei Titelkämpfen auf bayerischer Ebene. Sie hat ihre Stärken im Kurzsprint und muss aber am Startverhalten noch einiges verbessern. In ihrer Altersklasse W 13 mussten sechs Vorläufe gestartet werden, so groß war hier die Meldestärke. Sie war gleich im ersten an der Reihe und lief sich mit 8,77 Sek in die beiden Finals. Auch gelang dort nochmals eine Verbesserung der Zeit. In neuer Bestzeit von 8,70 Sek holte sie sich ganz überraschend den dritten Rang und damit Bronze. Den 800 m Lauf beendete sie auf Rang acht. Mia Hess W 15 lief über die 60 m Hürden auf den undankbaren vierten Platz. Wie im Vorlauf blieb auch im Endlauf die Uhr bei 9,74 Sek für sie stehen. Auf Rang drei fehlte eine lausige Hundertstelsekunde! Auch sie stellte eine neue Bestzeit auf. Über die 60 m flach belegte sie Rang acht. Michael Liebl war am letzten Wochenende leider verletzt, so dass er diesmal eine Altersklasse höher bei der U 20 an den Start ging. Er belegte im Weitsprungwettbewerb sowie im Hochsprung jeweils den fünften Rang. Hier verbesserte er seine Sprunghöhe auf 1,75 m. Im Weitsprung gelang ihm kein Sechsmetersprung. Nico Blasini M 15 bestritt seinen ersten Wettkampf im Trikot des TV. Leider konnte er sich über die 60m und die 60 m Hürden für keines der Finals qualifizieren.

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Hallenauftakt geglückt

Mit einigen sehr guten Leistungen bzw. Platzierungen endeten am Sonntag die nordbayerischen Hallenmeisterschaften in der Altersklasse U 18 für die Leichtathleten des TV Bad Kötzting in der Leichtathletikhalle des LAC Quelle Fürth. Mit einer Gold- und zwei Silbermedaillen waren sie auch wieder bei den Siegerehrungen auf dem Stockerl vertreten.

Den Tagessieg über die 60 m Hürden in der W 18 holte sich das Bad Kötztinger Hürdentalent Alicia Inhofer in der sehr guten Zeit von 9,00 Sekunden. Trotz eines sehr bescheidenen Starts zur ersten Hürde sprintete sie dann über die nächsten Hürden in einer Aufholjagd bis an die Spitze des Achter-Feldes und gewann somit einen weiteren nordbayerischen Meistertitel. Über die 60 m flach belegte sie im Finale den fünften Rang. In diesem Finale überzeugte aus Bad Kötztinger Sicht vor allem Marlene Fuidl. Sie konnte ihre bisherige Bestzeit von 8,28 Sek auf ausgezeichnete 8,11 Sek steigern und wurde dafür mit dem zweiten Platz belohnt. Auch über die 60 m Hürden lief sie eine neue persönliche Bestzeit (9,39 Sek) und beendete das Rennen auf Rang vier. In der neunzehnköpfigen Weitsprung-konkurrenz lag sie am Ende des Wettkampfes auf dem fünften Rang (5,11 m). Um etwas Wettkampfpraxis zu sammeln, ging über die 60 m flach auch Mia Hess bei den Jugendlichen der U 18 an den Start. Leider reichte ihr die gelaufene Zeit nicht für den Einzug in eines der Finals. Die Zwillinge Emily und Leoni Mühlbauer versuchten es in ihrem ersten Start in der neuen Alterklasse U 18 über die 800 m. Für beide ist diese Distanz etwas zu kurz, um ihr Ausdauerpotential zur Geltung zu bringen. Nach den vier Hallenrunden landeten sie auf den Platzen sechs und sieben.

Der noch 14jährige Schüler Sebastian Wolczecki ging auch eine Altersklasse höher an den Start und musste deshalb gegen zum Teil drei Jahre ältere Gegner antreten. Aber er machte hier vor allem über die 60 m seine Sache ausgezeichnet. Gleich im ersten von fünf  Vorläufen schockte er als jüngster Sprinter seine ältere Konkurrenz. Mit neuer Bestzeit von 7,71 Sek qualifizierte er sich für einen der beiden Endläufe. Hier konnte er aber leider diese Zeit nicht mehr ganz bestätigen. Mit 7,77 Sek belegte er dann den achten Rang. Er war aber der schnellste in seinem Jahrgang 2005. Den Weitsprungwettbewerb beendete er als fünfter (5,61 m). Hier zeigte er Nerven und kam in keinem Versuch nur annähernd an seine Bestleistung heran.

Zum Abschluss des langen Wettkampftages gab es für die Badstädterinnen noch eine faustdicke Überraschung. Die 4x200m Staffel lief zur Freude aller auf den fantastischen zweiten Rang. In der Besetzung Mia Hess – Leoni Mühlbauer – Emily Mühlbauer und Alicia Inhofer wurden sie nur von der Staffel des Veranstalters besiegt. Dabei hatten die Mühlbauer-Zwillinge die kurz vorher gelaufen 800 m noch in den Beinen. Leider mussten die verletzte Christina Vogl und auch die beim Weitsprung leicht angeschlagene Marlene Fuidl auf einen Start verzichten, sonst wäre hier vielleicht sogar ein Sieg möglich gewesen.

Am kommenden Sonntag sind dann die Altersklassen U 16 und U 20 mit ihren Meisterschaften am Plan.

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