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Michael Haimerl bayerischer Meister

Mit vier Klassensiegen und mehreren weiteren guten Platzierungen kehrten die Läuferinnen und Läufer vom Gibacht Berglauf aus Furth im Wald nach Bad Kötzting zurück.

Seinen ersten bayerischen Meistertitel gewann in Altersklasse U 20 Michael Haimerl. Er bewältigte die 10 km mit einem Höhenunterschied von 600 m in sehr guten 47:51 Minuten. Platz zwei ging an seinen Bruder Christian, der nach 48:26 Minuten am Reißeck ankam.

Bei den Schülerläufen über die 1 km bzw. 2,5 km gab es drei Kötztinger Erfolge. Die Altersklasse W 11 war eine sichere Angelegenheit für Veronika Seidl. In 3:49,3 Minuten über die 1000 m war sie das schnellste Mädchen auf dieser Distanz. Die 2,5 km Strecke mussten die Schülerinnen und Schüler von 12 bis 15 Jahre absolvieren. In der Klasse M 12 ging hier der Sieg an Christian Geiger in 9:07,6 Minuten. Emily Mühlbauer ließ sich über die gleiche Distanz in der Altersklasse W 13 den Sieg nicht nehmen und gewann in 9:47,0 Minuten. Der zweite Rang blieb ihrer Schwester Leoni vorbehalten. Auf Platz drei beendete Maximilan Groitl in der Alterklasse Männer im kurzen Berglauf von 6 km seine Rennen. In der Altersklasse M 45 finishte Hans Geiger als zweiter ins Ziel. Janaina Ketterl lief in sehr guten 10:05,3 Minuten auf Platz vier in der Altersklasse W 12 ein. Christian Mayer kam in der langen Distanz in der Altersklasse M 40 auf Rang fünf am Gipfel an. Auch Marlene Fuidl erreichte bei den Schülerinnen W 13 denselben Platz.

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Bestleistungen im Minutentakt

Mit ganz starken Zeiten wartete die Läufergarde des TV Bad Kötzting am Freitagabend beim 30. Neustädter Laufabend auf. Mit einem neuen Vereinsrekord, drei persönlichen Bestleistungen und noch zwei Jahresbestzeiten waren sie auch wieder unter den Besten im Freistaat platziert.

Eine neue Vereinsbestleistung und natürlich auch neuen persönlichen Rekord über die 3000 m im männlichen Bereich erzielte Michael Haimerl in der Alterklasse U 20. In einem starken Rennen über die siebeneinhalb Stadionrunden erreichte er in 9:26,55 Minuten als dritter in seiner Alters klasse das Ziel. Bruder Michael schaffte in 9:30,54 Minuten ebenfalls eine neue Bestmarke und wurde vierter.

Ebenfalls eine neue persönliche Bestzeit gab es für Sophia Fröhlich bei den Schülerinnen W 15 über die 800 m. In einem gemischten Rennen mit Mädchen und Jungs war sie darauf aus, die Normzeit für die deutschen Schülermeisterschaften zu erreichen. Aber dafür musste alles passen. Leider waren der Start und die ersten hundert Meter nicht so optimal für sie. Aber dann machte sie sich auf die Verfolgung des führenden Schülers und sie kam diesem immer näher. Bei der 600m-Marke war sie ganz knapp an ihm dran. Die anderen Mädchen hatten da schon mit dem Ausgang des Rennens nicht mehr zu tun. Sophia versuchte zwar auf den letzten zweihundert Metern den Anschluss zu finden, aber die Beine der Bad Kötztingerin wurden auch immer schwerer. Trotzdem überquerte sie in neuer Bestzeit von 2:20,81 Minuten und damit unter der Qualinorm für die DM als Siegerin aller Schülerinnen die Ziellinie. Diese Zeit ist auch die zweitschnellste aller Schülerinnen in Bayern.

Ein starkes Rennen lieferte auch Barbara Plötz ab. Nachdem die Laufeinteilung es so wollte, war sie in ihrem Rennen als schnellste gesetzt und hatte so keine schnellere vor sich. So musste sie den Rennverlauf von der Spitze weg selber bestimmen. Dafür war dann auch die Durchgangszeit bei 400 m mit 66 Sekunden nicht das, was sie sich vorgenommen hatte. Aber dafür hatte sie diesmal eine sehr starke zweite Runde in Petto.  Diese lief sie genau so schnell wie die erste und konnte ihre Jahresbestzeit auf 2:11,81 Minuten verbessern. Das ist im Augenblick Rang acht in Deutschland und die sichere Quali für die deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm. Auch Rang eins war ihr mit dieser Zeit sicher, ebenso die Spitzenposition im Freistaat.

Schwester Elisabeth stand im gleichen Lauf an der Startlinie. Sie lief fast gleich wie Barbara in die zweite Runde musste aber dann die Schwester ziehen lassen und konnte auf den letzten hundert Metern nicht mehr ganz folgen. Auch sie verbesserte jedoch leicht ihre bisherige Jahresbestzeit auf 2:13,91 Sekunden und erreichte in der Frauenklasse den vierten Rang.

Mit Lisa Loderbauer ging eine weitere Bad-Städterin ins Rennen über die zwei Stadionrunden. Nach exzellenter erster Runde von neunundsechzig Sekunden kam dann leider der Einbruch auf den letzten dreihundert Metern. Das war aber nicht weiter schlimm, denn Lisa hatte in den letzten Wochen mit einer Pollenallergie zu kämpfen und ist noch nicht wieder soweit, dass sie die zwei Stadionrunden voll durchlaufen kann. Mit 2:26,46 Minuten belegte sie in der U18 den vierten Rang.                     Bilder:

Barbara Nr. 88 vor Schwester Elisabeth Nr. 96 bei der 500m-Marke – Gut lachen konnten am Ende alle sechs Athletinnen und Athleten des TV.

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Spitzenplätze für die Leichtathleten bei der Sparkassen-Gala

Mit guten Leistungen und hervorragenden Platzierungen endete am Samstag die  Laufnacht der Sparkassen Gala 2017 in Regensburg für die Leichtathleten des TV Bad Kötzting. Alle Mittel- und Langstreckenläuferinnen und Läufer erfüllten die  Qualizeiten für die Teilnahme an den bayerischen bzw. deutschen Meisterschaften.

Ein ausgezeichnetes 800 m Rennen bot dabei Sophia Fröhlich in der Altersklasse W 15. Schon von Rennbeginn an wurde von den Mädchen mächtig Tempo gemacht. Vor allem eine Läuferin aus Cottbus sorgte für eine erste sehr schnelle Runde. Auf Rang drei liegend ging es da für die TVlerin auf die zweiten vierhundert Meter. Auf der Gegengerade überlief dann Fröhlich die bisherige Zweite und machte sich auf die Verfolgung der Spitzenreiterin. Mit langen raumgreifenden Schritten bog sie auf die Zielgerade ein und kam der Führenden immer näher. Diese rettete schließlich noch einen knappen Vorsprung vor der Bad Städterin ins Ziel. Aber dieser zweite Platz war für Sophia keine Niederlage sondern ein Sieg über sich selbst. Mit 2.21.48 Minuten lief sie eine neue persönliche Bestzeit und unterbot ihre bisherige um fast drei Sekunden. Leider verfehlte sie die Norm für die deutschen Schülermeisterschaften in Bremen um lausige 48/100 Sekunden äußerst knapp. Mit dieser Zeit hat sie sich aber in den Favoritenkreis bei den bayerischen Meisterschaften gehievt.

Barbara Plötz U 20 ging heuer zum ersten Male über die 800 m an den Start. Auch in ihrem Lauf wimmelte es nur so von deutschen  Spitzenläuferinnen. Nach einer sehr schnellen ersten Runde musste dann Plötz zur Spitze etwas abreißen lassen und konnte das Tempo nicht ganz mitgehen. Erst wieder auf der Zielgerade lief sie sich wieder näher heran. Aber mit 2.12.81 Minuten zum Saisoneinstieg darf sie trotzdem sehr zufrieden sein; Qualinorm für die deutschen Jugendmeisterschaften abgehakt und nebenbei noch eine bayerische Jahresbestzeit in der Altersklasse U 20. In der Ergebnisliste landete sie auf Rang vier in ihrer Altersklasse.

Elisabeth Plötz startete auch wieder über die zwei Stadionrunden. Sie läuft ja bereits in der zweiten Saison in der Frauenklasse. Bei ihrem Lauf wollte keine das Tempo machen, so entschloss sich die TV Athletin selber an die Spitze zu gehen. So spielte sie über 600 m die Lokomotive und die anderen hängten sich in ihren Windschatten. Erst auf den letzen 200 m übernahm eine sehr schnelle Läuferin aus Österreich die Führungsposition und Plötz musste sehr schnell eine kleine Lücke reißen lassen. So fehlten ihr dann auf den letzten Metern etwas die Körner um nochmals einen ernsthaften Angriff starten zu können. Mit 2.14.57 Minuten belegte sie dann den zweiten Platz, was eine Verbesserung ihrer diesjährigen Bestzeit um genau zwei Sekunden bedeutete.

Die beiden Haimerl-Brüder Michael und Christian standen beim 3000 m Lauf an der Startlinie. Nach einem ersten schnellen Kilometer mussten dann leider beide dem Tempo etwas Tribut zollen und so blieben sie etwas über ihrer angestrebten Zeit von 9.40 Minuten. Michael belegte in 9.41.33 Minuten Rang eins und Christian in 9.53.60 Minuten Platz drei in der Altersklasse U 20.

Außer den Läufen standen auch ein paar technische Disziplinen auf dem Zeitplan. So bestritten Anna Hofmann und Veronika Maurer den Weitsprung in der Alterklasse U 18. Leider hatten sie auch diesmal wieder mit dem Anlauf und der Absprunggenauigkeit schwer zu kämpfen. So erreichte Anna mit 5.18 m den dritten Rang und Veronika kam mit 4.96 m auf Platz vier. Beide haben aber bei besseren Weiten entweder übergetreten oder sprangen schon vor dem Brett ab.

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Mit Bestzeit zum Titel

Einen starken Wettkampf lieferten am Sonntag die beiden Haimerl-Brüder Michael und Christian in Amberg ab. Beide entschlossen sich kurzfristig für einen Start bei den Oberpfalzmeisterschaften im 10 km Straßenlauf. In einem offenen Rennen, wo alle Altersklassen zusammen gestartet wurden, behaupteten sich die beiden Wolfersdorfer Jungs, die für den TV Bad Kötzting starten, ausgezeichnet. Die beiden gehören heuer noch der Jugendklasse U 20 an. Im Rennen war aber kein Unterschied zu erkennen und sie hielten sich immer im Spitzenfeld der insgesamt 108 Läuferinnen und Läufer auf.

Mit großem Abstand setzten sich die beiden dann an die Spitze der Jugendklassen und so siegte Michael mit neuer Bestzeit von 35:38 Minuten eine Sekunde vor Christian, der auch eine neue Bestleistung erzielte. Selbst der letztjährige Sieger vom Berglauf in Bad Kötzting, Alexander Rosner war nur 90 Sekunden schneller als die beiden jungen Badstädter.

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Fünf Oberpfalztitel zum Saisonauftakt

Besser hätte es beim Freiluftauftakt der Leichtathleten fast nicht laufen können. Mit fünf Oberpfalztitel, zwei zweiten und einem vierten Rang, beendeten die Läuferinnen und Läufer des TV Bad Kötzting am Wochenende die Bezirks-meisterschaften in den Langstreckenwettbewerben. Gleichzeitig fanden auch die Kreismeisterschaften in den Wurfdisziplinen statt. Auch hier zeigten die Bad Kötztinger wieder ihre Stärke.

Bei bestem Leichtathletikwetter eröffneten die Leichtathleten des Bezirks Oberpfalz die neue Freiluftsaison. Ihren ersten Oberpfalztitel in einem Einzelwettbewerb gewann Emily Mühlbauer über die 2000 m in der Altersklasse W 13. Sie hielt sich 1900 m immer im Windschatten der vor ihr laufenden Gegnerinnen auf, um dann auf den letzten 100 m mit einem glänzenden Endspurt alle anderen hinter sich zu lassen. Die Altersklasse W 15 war eine sichere Angelegenheit für Sophia Fröhlich. Ohne groß gefordert zu werden wurde sie ihrer Favoritenrolle gerecht und holte sich ganz überlegen einen weiteren Bezirkstitel. Ebenso gingen die Titel bei der weiblichen Jugend U 18 und U 20 in die Badstadt. Hier siegte Lisa Loderbauer über die 3000 m bei der jüngeren und Barbara Plötz bei der älteren Jugendklasse. Ein Bruderduell um den Klassensieg lieferten sich Christian und Michael Haimerl. Sie setzten sich gleich nach dem Start an die Spitze des Feldes in der Altersklasse U 20. In einem gleichmäßigen Lauf bauten sie ihre Führung Runde um Runde aus. Am Ende hatte Christian das bessere Ende für sich und holte sich den Bezirkstitel vor Michael. Lara Heidmeier konnte sich in der Klasse W 14 ebenfalls den zweiten Rang und damit die Silbermedaille sichern. Einzig Leoni Mühlbauer musste sich ganz knapp geschlagen mit dem vierten Platz begnügen.

Während die einen ihre Runden drehten, fand gleichzeitig die Kreismeister-schaft in den Wurfwettbewerben statt. Hier gingen die Mehrkämpferinnen des TV an den Start. Und auch sie machten ihre ersten Wettkämpfe ausgezeichnet. Mit vier Titeln, einem zweiten und drei dritten Rängen gab es auch hier einen guten Erfolg. Dabei schaffte Luisa Fischer in der Altersklass W 15 sogar das Triple. Sie gewann das Kugelstoßen, den Diskuswurf und das Speerwerfen, wobei sie hier mit 37,24 m sogar eine neue persönliche Bestweite erzielte. Anna Hofmann, jetzt in der Altersklasse U 18 startend, siegte in ihrer Spezialdisziplin, dem Speerwurf mit ausgezeichneten 39,98 m. Im Diskuswurf und im Kugelstoßen belegte sie jeweils Rang drei. Mit der Kugel gelang ihr mit 10,56 m eine neue Bestweite. Alicia Inhofer W 14, eigentlich eine Sprintspezialistin, erreichte im Kugelstoßen Rang zwei und im Speerwurf landete sie auch dem 7. Platz.

Das gleiche gilt auch für Veronika Maurer W 15, die auch auf den kurzen Speedstrecken zu Hause ist. Sie stellte in den drei Disziplinen jeweils eine neue Bestleistung auf, was dann Rang drei mit der Kugel, Platz vier im Diskuswurf und Rang fünf mit dem Speer bedeuteten.

Für die drei Schülerinnen war es eine erste Standortbestimmung, vor allem für die anstehenden Mehrkämpfe im Mai.

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