Schlagwort-Archive: Emily Mühlbauer

Saisonauftakt geglückt

Mit einem für die meisten Athletinnen und Athleten geglücktem Saisoneinstieg endeten am Samstag die Oberpfalzmeisterschaften in den Langstreckenwettbewerben und die Kreismeisterschaften in den Wurfdisziplinen. Bei hochsommerlichen Temperaturen war in diesem Jahr der Saisonauftakt der Leichtathleten des Bezirk Oberpfalz.

Ihren dreifachen Erfolg vom letzten Jahr wiederholte Anna Hofmann bei der Jugend U18 und war damit erfolgreichste Teilnehmerin dieser Meisterschaften. Sie siegte im Speerwurf mit der sehr guten Weite von 38,90 m, was auch gleichzeitig die Qualinorm für die bayerischen Meisterschaften bedeutet. Im Kugelstoßen erreichte sie 10,39 m und im Diskuswurf  stellte sie mit 28,71 m  eine neue persönliche Bestleistung auf. Veronika Maurer belegte mit 9,17 m im Kugelstoß den zweiten Rang (persönliche Bestleistung) und im Speerwurf Rang drei. Für sie war es als Sprinterin ein Test für den Siebenkampf im Mai. Das gleiche galt für die Hürdensprinterin Alicia Inhofer W15. Auch sie musste im Kugelstoßen und im Speerwurf an den Start, wobei sie sogar den Wettbewerb im Kugelstoß als Siegerin beendete. Im Speerwurf landete sie auf Rang zwei. Michael Liebl, M15, erreichte im Speerwurf mit 33,70 m, einer neuen pers. Bestweite, ebenfalls Rang zwei. Den gleichen Platz belegte er im Kugelstoßen (10,27 m), was gleichfalls ein neuer Hausrekord für ihn ist. Auch die beiden Nachwuchs-Sprinterinnen, Marlene Fuidl und Christina Vogl, beide Altersklasse W14, nahmen für die Vorbereitung der Mehrkämpfe den Speer in die Hand um sich zu testen für welchen Mehrkampf sie sich entscheiden werden. Marlene erreicht Rang vier und Christina Rang sechs in der Alterklasse W14.

Bei den Langstreckenwettbewerben über die 2000 m bzw. 3000 m gingen dann neben einigen Werferinnen noch die Laufspezialistinnen an den Start. Bei den Schülerinnen W14 über die 2000 m erreichte wie im letzten Jahr Emily Mühlbauer als erste das Ziel und erlief sich in ausgezeichneten 7:36,60 Minuten damit heuer schon ihren zweiten Oberpfalztitel. Mit der gelaufenen Zeit hat sie auch gleichzeitig die Norm für die bayerischen Schülermeister-schaften im Juli in der Tasche. Die zweite Goldmedaille gab es für Sophia Fröhlich im 3000 m Lauf der Altersklasse U18. Rang zwei und damit die Silbermedaille erkämpfte sich über die 3000 m der Schüler M15, Michael Liebl. Jeweils auf Rang drei kamen ins Ziel Leoni Mühlbauer bei den Schülerinnen W14 und Alicia Inhofer bei der W15. Christina Vogl W14 kam als vierte, Marlene Fuidl W14 und Lara Heidmeier W15 jeweils als fünfte an.

In zwei Wochen finden dann in Bad Kötzting die Kreismeisterschaften in den Sprint- und Sprungwettbewerben statt.

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Sechs sportliche Tage in Fürth

Bereits zum zwanzigsten Male machten sich die Leichtathleten des TV Bad Kötzting auf, um ihr Trainingslager im „Fränkischen“ durchzuführen. Vom 24. bis 29. März. bezogen sie in der Jugendherberge Don Bosco in Forchheim Quartier. Nach den JHB Nürnberg bzw. Erlangen wird seit drei Jahren diese Unterkunft für die Trainingsmaßnahme genutzt. Die Trainingseinheiten finden je nach Witterung jeweils in der Leichtathletikhalle des LAC Quelle Fürth oder auf dem Sportplatz bzw. im Fürther Stadtwald statt. An dieser Stelle geht ein ganz großes Dankeschön an die Verantwortlichen des LAC, die den Bad Kötztingern die Halle problemlos für ihr Training überlassen.

Es war diesmal eine kleine, aber sehr fleißige Trainingsgruppe, die von Christian Hofmaier und Alois Brandl betreut wurde. Es wurden in den sechs Tagen insgesamt elf Einheiten abgehalten und dabei stand die Konditionsarbeit im Vordergrund. Bis auf eine kleine Blessur einer Athletin gab es keine Probleme in der Woche.

Das Highlight der Woche war dann allerdings am Abschlusstag das Training mit der schnellsten Frau Deutschlands. Die 22jährige Sprinterin Gina Lückenkemper trainierte an diesem Vormittag ebenfalls in der Halle und dies war für den Bad Kötztinger Nachwuchs schon etwas Besonderes. Nach dem Training stand die junge, sehr sympathische Athletin dem Nachwuchs aus der Pfingtsrittstadt Rede und Antwort auf ihre Fragen. Besonders Trainer Brandl wollte einiges über ihr Training und ihre Entwicklung bis zur Spitzenathletin wissen. Gerne gab Gina Lückenkemper Autogramme und stellt sich zu einem Gruppenfoto zur Verfügung. Wenn das keine Motivation für die neue Saison gibt!! Beim Abschied wünschten ihr die Bad Kötztinger viel Erfolg in dieser Saison und versprachen ihr, sie bei den deutschen Meisterschaften im Juli in Nürnberg lauthals zu unterstützen. Denn hierfür haben sich schon viele TVler Karten besorgt.

Leider passierte auf der Heimreise eine Panne mit dem alten Vereinsbus. Aufgrund eines Bremsenschadens mussten Mamas und Papas ihre Sprösslinge auf einem Autobahnparkplatz abholen.

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TV-lerinnen stark beim Oberpfalz-Cross

Mit beeindruckenden Leistungen glänzten am Samstag die drei Starterinnen des TV Bad Kötzting bei den Oberpfalz-Meisterschaften im Crosslauf in Parsberg.

Über die 2 km-Laufstrecke, die durch den einsetzenden Regen stark aufgeweicht war, liefen die TV-lerinnen in der Altersklasse W 14 als erste, dritte und fünfte über die Ziellinie. Mit genau zwanzig Sekunden Vorsprung vor einer Läuferin aus Regensburg holte sich Emily Mühlbauer einen weiteren Oberpfalztitel. Knapp hinter der zweiten kam ihre Schwester Leoni als dritte ins Ziel. Rang fünf gab es für Christina Vogl. In der Mannschaftswertung der Schülerinnen U 16 gab es für die drei aus der Bad-Stadt den zweiten Platz zu feiern. Da alle drei noch dem jüngeren Jahrgang 2004 angehören, können sie im nächsten Jahr den Spieß umdrehen.

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Doppelgold für Alicia Inhofer

Auch die letzten Einzelmeisterschaften auf Landesebene verliefen für die Leichtathleten des TV Bad Kötzting wieder sehr erfolgreich. Mit zwei Gold- und einer Silbermedaille, sowie einer Reihe von weiteren guten Platzierungen verließen sie am Samstagabend die Quellehalle in Fürth. Dabei war diesmal die 15jährige Alicia Inhofer der Star der Truppe von Trainer Alois Brandl, denn sie siegte im 60 m Sprint und über die 60 m Hürden. Bereits um 11.00 Uhr waren die Vorläufe über die 60 m für die Altersklasse W 15 angesetzt. Gleich im ersten der fünf Vorläufe musste sie in den Startblock. Nach einem sehr guten Start lag sie bereits nach der Hälfte der 60m Distanz klar in Führung. Alicia nahm dann das Tempo heraus und lief sehr verhalten als erste in 8,32 Sekunden über die Ziellinie. Normalerweise kommen die Vorlaufsieger und die weiteren Zeitschnellsten in die Finalläufe. So aber nicht bei diesen Meisterschaften. Hier kamen nur die acht Besten in das A-Finale. So musste sie dann doch eine kurze Zeit zittern, ob sie den A-Endlauf erreichen würde. Nach Beendigung der fünf Rennen lag sie dann auf Rang sechs und der Endlauf war gesichert. So gab es dann neunzig Minuten später ein tolles Finale der acht schnellsten Schülerinnen Bayerns zu sehen. Nach wiederum einem tollen Start und einer fantastischen Beschleunigung lief sie Brust an Brust mit einer Sprinterin aus Augsburg über die Ziellinie. Erst das Zielfoto ließ eine genaue Entscheidung über die Gold- und Silbermedaille zu. Mit 8,04 zu 8,05 Sekunden war es der knappste Vorsprung, den es in der Leichtathletik gibt, die Entscheidung für die Bad Kötztingerin. Diese Zeit bedeutet auch zugleich neue Bestleistung für sie und ein neuer Vereinsrekord.

Die 60 m Hürdenläufe wurden als Zeitendläufe ausgetragen. Hier gab es dann drei davon. Alicia wurde als aufgrund ihrer Meldeleistung in den dritten und auch schnellsten Lauf gesetzt. Nachdem die bisher schnellste Hürdensprinterin aus Bamberg wegen einer Verletzung nicht starten konnte, war das Hürdentalent aus der Bad Stadt klare Favoritin in dieser Disziplin. So bestach sie in ihrem Lauf wieder durch eine fast perfekte Technik und mit einer ausgezeichneten Schritteinteilung zwischen den Hürden. Sie lief schon vom Start weg in einer anderen Liga als ihre Gegnerinnen. Mit 8,92 Sekunden lag sie dann im Ziel mit über einer halben Sekunde Vorsprung vor der zweiten. Auch diese Zeit ist für sie wiederum neue Bestleistung und auch wieder ein neuer Vereinsrekord. In der aktuellen Bestenliste auf Bundesebene liegt sie damit auf Rang drei.

Über die Silbermedaille durfte sich Sophia Fröhlich U 18 freuen. Nach Rang zwei in der letzten Woche über die 800 m waren es diesmal die 1500 m. Es war für sie der erste Start über diese Distanz und es wird bestimmt auch nicht ihr letzter gewesen sein. Zwar fehlte ihr in diesem Lauf noch dass nötige Tempogefühl, aber nach einigen Rennen kommt das automatisch.

Auf Platz vier beendete Michael Liebl die 60 m Hürden bei den Schülern M 15. In seinem bisher besten Rennen über die Hürden lief er mit 9,00 Sekunden nicht nur persönliche Bestzeit, sondern auch einen neuen Vereinsrekord. Ebenfalls Platz vier gab es für Barbara Plötz im 1500 m Lauf der Altersklasse U 20.

Ganz stark präsentierte sich Emily Mühlbauer im 2000 m Lauf der Schülerinnen. Im großen Feld der sechzehn Läuferinnen musste sie sich erst einmal zurechtfinden, denn es war ihr erster Auftritt bei Landesmeisterschaften. So hielt sie sich in den ersten der zehn Hallenrunden im hinteren Drittel des Läuferfeldes auf. Nach der Hälfte des Rennens fasste sie Mut und kämpfte sich immer mehr an das Hauptfeld heran. So lag sie zwei Runden vor Schluss auf Rang zehn. Angefeuert von ihren Kameradinnen und ihrem Trainer überlief sie in der letzten Runde noch zwei vor ihr postierte Gegnerinnen und kam dann als sehr gute Achte ins Ziel. Vor allem ihre gelaufenen 7:32,86 Minuten lassen für die Sommersaison noch auf einiges hoffen. Sie verbesserte ihr bisherige Bestzeit um genau zwanzig Sekunden. Ebenfalls Rang acht gab es für Lara Heidmeier über die 60 m Hürden bei den Schülerinnen. Mit Rang neun in der gleichen Disziplin beendete Christina Vogl den Wettkampf. Beide hatten auch noch über die 60m flach gemeldet. Hier konnten sie sich zwar nicht für die Finalläufe qualifizieren, liefen aber sehr gute Zeiten. Lara verbesserte ihr bisherige Bestzeit von 8,68 Sek auf 8,58 Sekunden.

Jetzt steht für die Leichtathleten nur mehr der Hallenmehrkampf auf dem Terminplan. Hier steht noch nicht fest, wer dort antreten darf, denn es werden nach einem Punktequotienten der Ergebnisse vom letzten Jahr die Teilnehmer ermittelt.

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Wieder sechs Podestplätze für TV

Glänzende Leistungen, eine ganze Reihe von persönlichen Bestleistungen und ein neuer Vereinsrekord waren das Resultat am Sonntag bei den nordbayerischen Hallenmeisterschaften in den Altersklassen U 16 und U 20 für die Athletinnen und Athleten des TV Bad Kötzting. Dabei standen sie wieder sechsmal auf dem Siegerpodest, davon ein erster Rang, zwei zweite Plätze und drei dritte Ränge.

Den Tagessieg für die Badstädter holte sich in überlegener Manier Barbara Plötz U 20 über die 800m. In einem Lauf gegen die Uhr um eine gute Zeit lief sie die vier Hallenrunden vom Start weg im Alleingang vorne weg. Dass sie den Lauf gewinnen würde, war ganz klar, aber dass sie mit der Siegerzeit von 2:16,11 Minuten auch die Norm für die deutschen Hallenmeisterschaften unterbieten würde, verdient schon Respekt.

Alicia Inhofer, die in drei Wettbewerben antrat, war mit zwei zweiten und einem dritten Platz äußerst erfolgreich. In einem spannenden Endlauf über die 60 m Hürden in der Altersklasse W 15 lief sie mit 8,97 Sekunden einen neuen Vereinsrekord und wurde nur knapp von einer Sprinterin aus Bamberg geschlagen. Den gleichen Einlauf gab es auch über die 60 m flach. Auch hier konnte sie mit neuer Bestzeit von 8,14 Sekunden wieder überzeugen. Den Weitsprungwettbewerb beendete sie mit 5,01 m und dem dritten Rang.

Über sich hinaus wuchs Lara Heidmeier W 15 ebenfalls im 60 m Hürdensprint. Obwohl sie im Vorfeld des Wettkampfes so ihre Probleme mit den Hürden hatte, lief sie diesmal zwei blitzsaubere Rennen. Schon im Vorfeld  lief sie mit 9,63 Sekunden eine neue Bestzeit. Diese verbesserte sie im Finale auf 9,58 Sekunden, was für sie den überraschenden dritten Rang ergab. Über die 60m flach konnte sie sich leider für das Finale der acht Zeitschnellsten dann nicht mehr qualifizieren.

Bei den Schülerinnen W 14 zeigten dann auch Marlene Fuidl und Christina Vogl ihre Sprintqualitäten. Während Christina im Vorlauf über die 60 m Hürden in 8,79 Sekunden sogar die schnellste war, reichten Marlene die 9,99 Sekunden ebenfalls für den Einzug ins Finale der besten acht. Und hier drehte sie dann den Spieß um. Marlene konnte ihre Vorlaufzeit deutlich mit 9,83 Sekunden unterbieten und wurde dafür mit dem dritten Rang belohnt. Christina dagegen kam nicht mehr ganz an ihre Vorlaufzeit heran und belegte mit 9,87 Sekunden den vierten Platz. Ebenfalls das Finale erreichten sie über die 60 m flach. Beide erzielten dabei neue Bestleistungen und wurden dafür mit Rang sieben für Christina und Rang acht für Marlene belohnt. Emily und Leoni Mühlbauer starteten zum ersten Male bei einem Rennen auf bayerischer Ebene. So war auch ihre Aufregung vor den Zeitläufen über die 800m sehr groß. Sie konnten sich zwar  nicht unter den schnellsten acht einreihen, aber beide verbesserten ihrer bisherige Bestzeit um ein paar Sekunden. Aber solche Rennen sind für sie in Sachen Renngestaltung und Tempoeinteilung sehr wertvoll.

Der einzige Junge aus der Truppe von Trainer Alois Brandl war diesmal Michael Liebl bei den Schülern M 15. Er lieferte im Vorlauf über die 60m Hürden eine tolle Vorstellung ab. In sehr guten 9,31 Sekunden erreichte er als Drittschnellster den Endlauf. Leider wurde er im Finale aufgrund eines kleinen Zuckens beim Start disqualifiziert. Es war eine sehr strenge Regelauslegung der Startrichter. Seine Vorlaufzeit hätte im Finale wieder Rang drei bedeutet. Im Hochsprung hatte er dann so seine Probleme. So waren die 1,53 m, die er übersprungen hatte, schon das Ende für ihn. Sie bedeuteten Rang vier in der Endabrechung. Er ging dann noch über die 60 m flach an den Start. Seine gelaufenen 8,10 sec reichten leider nicht für den Einzug in das Finale.

Am Ende der Meisterschaft hatten sieben Athletinnen und Athleten die Qualinormen für die bayerischen Meisterschaften in vierzehn Tagen an gleicher Stelle in der Tasche. Ein Riesenerfolg für die Truppe aus Bad Kötzting.

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