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Die TV-Läufergarde überzeugte beim Osserlauf

Eine überzeugende Vorstellung boten am Dienstag die Läuferinnen und Läufer des TV Bad Kötzting beim 16. Lamer Osserlauf, der traditionell nachmittags am Fest zu Maria Himmelfahrt stattfindet. Mit sieben Klassensiegen und auch gleichzeitig Streckenbestzeiten in den jeweiligen Altersklassen konnten die Jugendlichen zum Ende der Sommerwettkampfsaison voll überzeugen.

Die Altersklasse W 11 gewann Veronika Seidl in souveräner Weise. Gleichzeitig war sie auch das schnellste Mädchen über die o,8 km Strecke. Über die 1,3 km Laufdistanz war Alicia Inhofer W 14 die Tagessiegerin und Streckenschnellste. Über die gleiche Runde holte sich bei den Schülerinnen W 13 Emily Mühlbauer den ersten Platz. Einen weiteren ersten Rang erreichte Sophia Fröhlich W 15. Sie musste bereits 2,5 km laufen und war aber auch Tagesbeste über diese Distanz. Die Jugendlichen hatten dann schon 5,0 km vor sich. In der Altersklasse U 18 gab es den ersten Platz für Lisa Loderbauer und bei den U 20 siegte unangefochten Barbara Plötz. In der männlichen Klasse der U 18 Läufer gab es den Sieg für Maximilian Inhofer. Tagesschnellste über die 5 km aller weiblichen Teilnehmerinnen war Elisabeth Plötz. Sie durfte sich über den Einkaufsgutschein von 50 € freuen.

Zweite Plätze erreichten Lara Heidmeier W 14 und Stefanie Ott in der Klasse W 30.  Auf Rang drei beendeten folgende Läufer und Läuferinnen die Rennen: Christian Geiger M 11, Leoni Mühlbauer W 13 und Hans Geiger M 45. Mit Rang vier endete der Wettkampf von Christina Vogl W 13 und Christine Plötz U 18.

Jetzt geht es für alle Leichtathleten erstmals in eine 14tätige Trainingspause, bevor am 4.9. wieder mit der Vorbereitung auf die Hallensaison begonnen wird.

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2x Süddeutsche Meisterinnen für den TV

Zum ersten Male in der Vereinsgeschichte der Leichtathleten des TV Bad Kötzting gab es bei Süddeutschen Meisterschaften Titel für die Abteilung. Aber am Wochenende holten sich Alicia Inhofer und Elisabeth Plötz gleich zwei davon.  Mit über 1200 Athletinnen und Athleten aus den acht süddeutschen Landesverbänden waren die Wettkämpfe im MTV Stadion in Ingolstadt ausgezeichnet besetzt. Vor allem bei den Schülerinnen der Altersklasse W 14 und W 15 gab es sehr große Starterfelder.

So auch gleich beim Auftaktwettbewerb der 14jährigen über die 80 m Hürden. Dabei musste als erste der TV-lerinnen Alicia Inhofer schon im ersten der sieben Vorläufe ran, aus denen sich die Siegerinnen und weitere elf Zeitschnellste für die drei Zwischenläufe qualifizierten. Da Alicia mit der schnellsten Zeit gemeldet war, durfte dieses Vorhaben schon machbar sein.

Und sie kontrollierte den Lauf sehr souverän und ging als Siegerin in 12,59 Sekunden über die Ziellinie. Im Zwischenlauf musste sie dann schon etwas mehr Gas geben. Aber auch diesen beherrschte sie von der Spitze weg und siegte diesmal in 11,99 Sekunden. So stand sie dann um 16.30 Uhr im Finale der sechs schnellsten Hürdensprinterinnen der Altersklasse W 14 aus ganz Süddeutschland. Jetzt galt es für das Hürdentalent des TV den Turbo zu zünden, denn die Konkurrenz war nicht von gestern. Besonders eine große dunkelhäutige  Sprinterin aus Wiesbaden entpuppte sich als größte Widersacherin für Inhofer.

So waren alle auf ein heißes Duell über die 80 m Hürden gespannt. Beide Favoritinnen erwischten einen vorzüglichen Start und überquerten die ersten sechs Hürden im Gleichschritt. Dann aber konnte die Neukirchenerin im Trikot des TV Bad Kötzting nochmal eine Schippe zulegen und zog ihrer Gegnerin leicht davon. Mit der Siegerzeit von 11,52 Sekunden stellte sie ihre deutsche Jahresbestleistung ein und durfte sich als neue süddeutsche Meisterin feiern lassen. Für diesen großartigen Lauf bekam sie von vielen Trainern großes Lob. Vor allem ihre Hürdenüberquerung war schon fast perfekt.

Titel Nummer zwei erlief sich Elisabeth Plötz über die 800 m bei den Juniorinnen U 23. Leider musste sie wie schon bei den bayerischen Meisterschaften die Lokomotive machen und damit immer die Führungsarbeit verrichten. Aber sie erledigte dies auch diesmal wieder hervorragend. Da es bei diesem Rennen um keine großartige Zeit ging, stand die Platzierung im Vordergrund. So ging Plötz die erste Runde etwas langsamer an, um für den Endspurt noch genügend Reserven zu haben. Und dieses Vorhaben ging dann auch für die Bad Kötztinger voll auf. Auf den letzten zweihundert Metern zog sie das Tempo nochmal an und schon war sie dem Feld einige Meter enteilt. So hatte sie dann im Ziel einigen Vorsprung vor der Zweitplazierten. Für Plötz blieb die Uhr bei 2:15,01 Sekunden stehen. Nach dem bayerischen Meistertitel war dies nun auch der Süddeutsche.

Eine großartige Vorstellung bot auch Sophia Fröhlich im 800 m Lauf der Schülerinnen W 15. Aufgrund der großen Meldezahl mussten drei Zeitendläufe ausgetragen werden. Fröhlich wurde nach ihrer Meldezeit in den dritten und damit schnellsten Lauf gesetzt. Nach dem Fehler bei den Landesmeisterschaften wollte sie es diesmal besser machen, was ihr auch vorzüglich gelang. Nach Anweisung von Trainer Brandl sollte sie auf keinen Fall die Führungsarbeit übernehmen und sich  im Windschatten der anderen aufhalten. Dieses Vorhaben setzte sie vorzüglich um. Immer in Lauerstellung zwischen Rang vier und sechs setzte sie dann auf den letzten hundert Metern zu ihrem Endspurt an. So konnte sie auch tatsächlich die bayerische Meisterin kurz vor dem Ziel noch überholen. In 2:22,37 Minuten lief sie als dritte dieses Laufes über die Ziellinie. Nun hieß es abwarten, ob in den zwei anderen Läufen eine schnellere als Fröhlich dabei war. Und tatsächlich war die Siegerin des zweiten Laufes um neunzehnhundertstel Sekunden schneller als sie. So blieb in der Endabrechnung der drei Läufe leider nur der undankbare vierte Rang für sie.

Veronika Maurer startete gleich in drei Disziplinen. Als erstes standen die 80 m Hürden auf dem Zeitplan für sie. Gleich acht Vorläufe waren hier angesetzt. Im sechsten war Maurer dann im Startblock. Mit 12,50 Sekunden gewann sie diesen Lauf und durfte dann im vierten Zwischenlauf nochmals antreten. Hier verbesserte sie ihr Zeit auf sehr gute 12,32 Sekunden. Leider erreichte sie als neuntschnellste nicht mehr den Endlauf der sechs Besten. Aber es war ein großer Erfolg für Veronika. Zwischen den beiden Hürdenläufen war noch der Weitsprung zu erledigen. Hier gelang ihr mit 5,20 m die Einstellung ihrer Bestweite und es fehlten nur drei Zentimeter für das Finale der besten acht.

Inhofer und Maurer hatten sich auch für 100 m qualifiziert. Hier waren die Starterfelder noch größer als im Hürdensprint. Neun Vorläufe der W 15 und sogar zehn bei den W 14. Beide Bad Kötztingerinnen erreichten sicher die Zwischenläufe. Bei diesen Läufen machte sich aber dann der Kräfteverschleiß der beiden Tage bemerkbar. Während sich Inhofer noch für das B-Finale qualifiziert hätte, aber auf einen nochmaligen Start verzichtete, gab es für Maurer keine nochmalige Chance für den Endlauf der schnellsten sechs W 15 Sprinterinnen.

Stolz auf ihre Leistungen an diesem Wochenende verließen sie am Sonntagabend das Stadion mit dem Bewusstsein auch in Süddeutschland keine unbekannte Nummer zu sein.

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Fünfmal Edelmetall bei den bayerischen Meisterschaften

Mit fünf Medaillen, davon zwei in Gold, einer in Silber und zwei in Bronze, verließen am Wochenende die Athletinnen des TV Bad Kötzting das städtische Sportgelände am Weinweg in Regensburg nach den Bayerischen Einzelmeisterschaften.

Und es begann für die Brandl-Truppe am Samstag mit einem Paukenschlag von Alicia Inhofer im 80 m Hürdensprint. Obwohl sie sich als schnellste gemeldete Sprinterin in die Favoritinnenrolle gedrängt hatte, musste sie doch erstmals ihre Läufe sicher ins Ziel bringen. Im ersten von drei Vorläufen wurde sie dann nicht so richtig gefordert und lief als Siegerin in 12,36 Sekunden über die Ziellinie. Ihr schärfste Konkurrentin, Naomi Krebs aus Bamberg gewann ihren Vorlauf mit neuer Bestzeit von 11,74 Sekunden mit klarem Vorsprung. So warteten alle Insider auf ein spannendes und knappes Finale um 14.00 Uhr. Alicia Inhofer auf Bahn sechs und ihre Gegnerin auf Bahn drei. Beide kamen super aus den Startblöcken und überquerten im Gleichschritt die ersten sechs Hürden fast parallel. Erst ab der siebten Hürden ging die Bad Kötztingerin ganz leicht in Führung. Und diese gab sie dann auch bis ins Ziel nicht mehr ab. Als die Zeit auf der Anzeigentafel aufleuchtete, gab es einen Jubelschrei von Trainer Brandl. 11,52 Sekunden, eine Zeit die er nicht für möglich gehalten hatte. Diese Zeit ist in Deutschland seit Jahren nicht mehr gelaufen worden. Neben dem sechsten bayerischen Meistertitel für Alicia in diesem Jahr war die Zeit eine neue deutsche Jahresbestleistung der 14jährigen und auch der 15jährigen Schülerinnen. Der bayerische Rekord ist nur mehr neun hundertstel Sekunden entfernt und auch der deutsche liegt mit 11,31 Sekunden jetzt schon in Reichweite. Am Sonntag  holte sich das schnelle Mädchen auch über die 100 m ohne Hindernisse in 12,82 Sekunden die Bronzemedaille. Beim letzten Wettbewerb, dem Weitsprung, ging dann die Kraft nach insgesamt fünf Sprints langsam zu Ende. Mit 4,80 m belegte sie hier den siebten Rang.

Veronika Maurer W15, gewann zwar nicht ganz überraschend, aber doch etwas unerwartet mit 5,20 m die Bronzemedaille im Weitsprung. Mit Rang fünf in 12,30 Sekunden über die 80 m Hürden und Platz sieben in 13,13 Sekunden über die 100 m war sie auch hier in beiden Endläufen vertreten. Hier musste sie Vor- Zwischen und Endlauf innerhalb kurzer Zeit bestreiten. So war nach einer längeren Verletzungspause von ihr im Endlauf die Spritzigkeit etwas weg und deshalb auch keine besserer Platzierung mehr möglich.

Den zweiten Titel in die Pfingstrittstadt holte am Samstagabend Elisabeth Plötz über die 800 m in der Altersklasse U23. Ganz überlegen im Alleingang lief sie die zwei Stadionrunden in 2:14,01 Minuten als Siegerin nach Hause. Am Sonntag startete sie dann auch noch im 400 m Lauf.  Auch hier gab sie wieder eine gute Figur ab. In 58,17 Sekunden überquerte sie als zweite die Ziellinie.

Großes Pech hatte Sophia Fröhlich W15 in ihrem 800 m Rennen. Sie bestimmte siebenhundert Meter lang das Rennen von der Spitze weg. Fünfzig Meter vor dem Ziel wurde sie dann von einer Läuferin überholt, aber der zweite Platz –  dachte man – war nicht in mehr in Gefahr. Doch fünf Meter vor der Ziellinie kam die TVlerin zu Sturz und so wurde sie noch von drei weiteren Läuferinnen überrannt. Am Ende blieb leider nur der fünfte Rang für sie. Mit starken Hautabschürfungen an beiden Knien und doch etwas frustriert ging es für sie dann zu der Siegerehrung. Anscheinend hat Sophia bei bayerischen Meisterschaften kein Glück in ihren Rennen.

Barbara Plötz ging in der U23 Klasse nur über die 400 m an den Start. Für sie war es vor ihren Meisterschaften am nächsten Wochenende nochmals ein Test auf der Unterdistanz. Mit 59,60 Sekunden und Platz vier war sie dann aber nicht zufrieden, denn sie hatte sich vorgenommen,  nahe an die 58er-Grenze zu laufen.

Eine neue Bestzeit über die 80 m Hürden lief Lara Heidmeier W14. Mit 13,29 Sekunden erreichte sie als sechste ihres Vorlaufes den B-Endlauf, den sie dann ebenfalls auf Rang sechs beendete. Das Küken der Truppe von Trainer Brandl, Christina Vogl, spürte leider beim Einlaufen ein Ziehen in der Oberschenkel-muskulatur und so wagte man keinen Start über die Hürden. Sie wäre die einzige des Jahrganges 2004 gewesen, die die Norm für die Altersklasse W 14 geschafft hatte. Also kein Beinbruch, denn sie hat ja im nächsten Jahr die Gelegenheit erneut zu starten.

Es war wieder eine äußerst erfolgreiche bayerische Meisterschaft für den TV Bad Kötzting. Mit sieben Teilnehmerinnen war dann die Medaillenausbeute von fünf Stück schon recht erfolgreich. Jetzt geht es an den nächsten Wochenenden Schlag auf Schlag weiter mit den diversen Meisterschaften in den jeweiligen Altersklassen.

Bilder: u.a. Deutschlands schnellste Hürdenläuferin Alicia Inhofer; Anzeigetafel, Ergebnis 80 m Hürden W14; Kampfrichterteam des TV Bad Kötzting

 

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Bestleistungen im Minutentakt

Mit ganz starken Zeiten wartete die Läufergarde des TV Bad Kötzting am Freitagabend beim 30. Neustädter Laufabend auf. Mit einem neuen Vereinsrekord, drei persönlichen Bestleistungen und noch zwei Jahresbestzeiten waren sie auch wieder unter den Besten im Freistaat platziert.

Eine neue Vereinsbestleistung und natürlich auch neuen persönlichen Rekord über die 3000 m im männlichen Bereich erzielte Michael Haimerl in der Alterklasse U 20. In einem starken Rennen über die siebeneinhalb Stadionrunden erreichte er in 9:26,55 Minuten als dritter in seiner Alters klasse das Ziel. Bruder Michael schaffte in 9:30,54 Minuten ebenfalls eine neue Bestmarke und wurde vierter.

Ebenfalls eine neue persönliche Bestzeit gab es für Sophia Fröhlich bei den Schülerinnen W 15 über die 800 m. In einem gemischten Rennen mit Mädchen und Jungs war sie darauf aus, die Normzeit für die deutschen Schülermeisterschaften zu erreichen. Aber dafür musste alles passen. Leider waren der Start und die ersten hundert Meter nicht so optimal für sie. Aber dann machte sie sich auf die Verfolgung des führenden Schülers und sie kam diesem immer näher. Bei der 600m-Marke war sie ganz knapp an ihm dran. Die anderen Mädchen hatten da schon mit dem Ausgang des Rennens nicht mehr zu tun. Sophia versuchte zwar auf den letzten zweihundert Metern den Anschluss zu finden, aber die Beine der Bad Kötztingerin wurden auch immer schwerer. Trotzdem überquerte sie in neuer Bestzeit von 2:20,81 Minuten und damit unter der Qualinorm für die DM als Siegerin aller Schülerinnen die Ziellinie. Diese Zeit ist auch die zweitschnellste aller Schülerinnen in Bayern.

Ein starkes Rennen lieferte auch Barbara Plötz ab. Nachdem die Laufeinteilung es so wollte, war sie in ihrem Rennen als schnellste gesetzt und hatte so keine schnellere vor sich. So musste sie den Rennverlauf von der Spitze weg selber bestimmen. Dafür war dann auch die Durchgangszeit bei 400 m mit 66 Sekunden nicht das, was sie sich vorgenommen hatte. Aber dafür hatte sie diesmal eine sehr starke zweite Runde in Petto.  Diese lief sie genau so schnell wie die erste und konnte ihre Jahresbestzeit auf 2:11,81 Minuten verbessern. Das ist im Augenblick Rang acht in Deutschland und die sichere Quali für die deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm. Auch Rang eins war ihr mit dieser Zeit sicher, ebenso die Spitzenposition im Freistaat.

Schwester Elisabeth stand im gleichen Lauf an der Startlinie. Sie lief fast gleich wie Barbara in die zweite Runde musste aber dann die Schwester ziehen lassen und konnte auf den letzten hundert Metern nicht mehr ganz folgen. Auch sie verbesserte jedoch leicht ihre bisherige Jahresbestzeit auf 2:13,91 Sekunden und erreichte in der Frauenklasse den vierten Rang.

Mit Lisa Loderbauer ging eine weitere Bad-Städterin ins Rennen über die zwei Stadionrunden. Nach exzellenter erster Runde von neunundsechzig Sekunden kam dann leider der Einbruch auf den letzten dreihundert Metern. Das war aber nicht weiter schlimm, denn Lisa hatte in den letzten Wochen mit einer Pollenallergie zu kämpfen und ist noch nicht wieder soweit, dass sie die zwei Stadionrunden voll durchlaufen kann. Mit 2:26,46 Minuten belegte sie in der U18 den vierten Rang.                     Bilder:

Barbara Nr. 88 vor Schwester Elisabeth Nr. 96 bei der 500m-Marke – Gut lachen konnten am Ende alle sechs Athletinnen und Athleten des TV.

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Spitzenplätze für die Leichtathleten bei der Sparkassen-Gala

Mit guten Leistungen und hervorragenden Platzierungen endete am Samstag die  Laufnacht der Sparkassen Gala 2017 in Regensburg für die Leichtathleten des TV Bad Kötzting. Alle Mittel- und Langstreckenläuferinnen und Läufer erfüllten die  Qualizeiten für die Teilnahme an den bayerischen bzw. deutschen Meisterschaften.

Ein ausgezeichnetes 800 m Rennen bot dabei Sophia Fröhlich in der Altersklasse W 15. Schon von Rennbeginn an wurde von den Mädchen mächtig Tempo gemacht. Vor allem eine Läuferin aus Cottbus sorgte für eine erste sehr schnelle Runde. Auf Rang drei liegend ging es da für die TVlerin auf die zweiten vierhundert Meter. Auf der Gegengerade überlief dann Fröhlich die bisherige Zweite und machte sich auf die Verfolgung der Spitzenreiterin. Mit langen raumgreifenden Schritten bog sie auf die Zielgerade ein und kam der Führenden immer näher. Diese rettete schließlich noch einen knappen Vorsprung vor der Bad Städterin ins Ziel. Aber dieser zweite Platz war für Sophia keine Niederlage sondern ein Sieg über sich selbst. Mit 2.21.48 Minuten lief sie eine neue persönliche Bestzeit und unterbot ihre bisherige um fast drei Sekunden. Leider verfehlte sie die Norm für die deutschen Schülermeisterschaften in Bremen um lausige 48/100 Sekunden äußerst knapp. Mit dieser Zeit hat sie sich aber in den Favoritenkreis bei den bayerischen Meisterschaften gehievt.

Barbara Plötz U 20 ging heuer zum ersten Male über die 800 m an den Start. Auch in ihrem Lauf wimmelte es nur so von deutschen  Spitzenläuferinnen. Nach einer sehr schnellen ersten Runde musste dann Plötz zur Spitze etwas abreißen lassen und konnte das Tempo nicht ganz mitgehen. Erst wieder auf der Zielgerade lief sie sich wieder näher heran. Aber mit 2.12.81 Minuten zum Saisoneinstieg darf sie trotzdem sehr zufrieden sein; Qualinorm für die deutschen Jugendmeisterschaften abgehakt und nebenbei noch eine bayerische Jahresbestzeit in der Altersklasse U 20. In der Ergebnisliste landete sie auf Rang vier in ihrer Altersklasse.

Elisabeth Plötz startete auch wieder über die zwei Stadionrunden. Sie läuft ja bereits in der zweiten Saison in der Frauenklasse. Bei ihrem Lauf wollte keine das Tempo machen, so entschloss sich die TV Athletin selber an die Spitze zu gehen. So spielte sie über 600 m die Lokomotive und die anderen hängten sich in ihren Windschatten. Erst auf den letzen 200 m übernahm eine sehr schnelle Läuferin aus Österreich die Führungsposition und Plötz musste sehr schnell eine kleine Lücke reißen lassen. So fehlten ihr dann auf den letzten Metern etwas die Körner um nochmals einen ernsthaften Angriff starten zu können. Mit 2.14.57 Minuten belegte sie dann den zweiten Platz, was eine Verbesserung ihrer diesjährigen Bestzeit um genau zwei Sekunden bedeutete.

Die beiden Haimerl-Brüder Michael und Christian standen beim 3000 m Lauf an der Startlinie. Nach einem ersten schnellen Kilometer mussten dann leider beide dem Tempo etwas Tribut zollen und so blieben sie etwas über ihrer angestrebten Zeit von 9.40 Minuten. Michael belegte in 9.41.33 Minuten Rang eins und Christian in 9.53.60 Minuten Platz drei in der Altersklasse U 20.

Außer den Läufen standen auch ein paar technische Disziplinen auf dem Zeitplan. So bestritten Anna Hofmann und Veronika Maurer den Weitsprung in der Alterklasse U 18. Leider hatten sie auch diesmal wieder mit dem Anlauf und der Absprunggenauigkeit schwer zu kämpfen. So erreichte Anna mit 5.18 m den dritten Rang und Veronika kam mit 4.96 m auf Platz vier. Beide haben aber bei besseren Weiten entweder übergetreten oder sprangen schon vor dem Brett ab.

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