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Bestzeiten am laufenden Band

Beim 32. Neustädter Laufmeeting am Freitag und Sonntag zauberten viele der Athletinnen und Athleten des TV Bad Kötzting noch neue Bestzeiten auf die Bahn. Der Ausrichter, die DJK Weiden, bot hier mehrere unterschiedliche Laufstrecken von 200 m bis 3000 m an. Mit fast 200 Starterinnen und Startern aus ganz Deutschland und Tschechien war es auch heuer wieder hervorragend besucht.

Trainer Brandl hatte zum Saisonausklang dieses Meeting bewusst ausgewählt, denn hier mussten seine Athleten auch einmal Distanzen laufen, die sie die ganze Saison noch nicht absolviert hatten. Und sie taten dies auf hervorragende Art und Weise. Es gab nicht nur einen neuen Vereinsrekord zu feiern, sondern viele Zeiten reichten sogar für die Top Ten in den bayerischen Bestenlisten. Auch einige neue persönliche Bestzeiten wurden noch erzielt. Da die Läufe nicht nach Altersklassen eingeteilt wurden, sondern nach den gemeldeten Zeiten, standen dabei nicht alleine der Sieg im Vordergrund, sondern die gelaufenen Zeiten.

Einen neuen Vereinsrekord erzielte der 12jährige Sebastian Liebl über die 800 m. Mit 2:34,56 min verbesserte er sich gleich um über sechs Sekunden gegenüber seiner bisherigen Zeit und die alte Vereinsbestleistung von Max Inhofer unterbot er um fünf Sekunden.

Neue persönliche Bestleistungen erzielten auch Emily Mühlbauer über die 800 m in 2:31,79 min, sowie Sophia Fröhlich ebenfalls über die zwei Stadionrunden in 2:19,98 min, wobei sie zum ersten Male unter der zwei-zwanziger Marke blieb. Eine glänzende Zeit lief Marlene Fuidl W 15 über 300 m. Mit der ausgezeichneten Zeit von 43,07 Sekunden lief sie auf Rang sechs in der bayerischen Bestenliste. Auch Christina Vogl bot mit 44,01 Sek eine tolle Vorstellung. Ebenfalls hervorragend die Zeit von Emily Mühlbauer, die in 44,88 Sek über die Ziellinie lief. Alle drei stehen nun in der Bezirksbestenliste ganz vorne. Über die 1500 m bestätigte Sophia Fröhlich mit 4:52,74 min ihre Bestzeit von den bayerischen Meisterschaften.

Die Sprinterinnen und Sprinter betätigten sich diesmal auf der halben und ganzen Stadionrunde. Dass dies nicht so einfach war, mussten Alicia Inhofer, Veronika Maurer und Michael Liebl dann gegen die Spezialisten neidlos anerkennen. Auch Luisa Fischer machte nochmals vor den deutschen Mehrkampfmeisterschaften am Wochenende eine Härtetest über die 800 m. Sie lief die ersten sechshundert Meter sehr stark, musste aber dann auf den letzten 200 m Lehrgeld bezahlen. Aber der Test bestätigte ihre gute konditionelle Verfassung. Leoni Mühlbauer lief die 800 m am Freitag und am Sonntag die 300m.

Insgesamt gab es an diesen zwei Tagen von Neustadt vier Tagessiege und  neun persönliche Bestzeiten sowie einen neuen Vereinsrekord  für das Team von Trainer Alois Brandl.

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Ein ganzer Medaillensatz für Marlene Fuidl

Eine Woche nach den Landesmeisterschaften der Jugend fanden an diesem Wochenende die bayerischen Schülermeisterschaften im Stadion am Weinweg in Regensburg statt. Mit dabei auch wieder sieben Athletinnen und Athleten des TV Bad Kötzting, die sich für diese Wettkämpfe qualifiziert hatten. Und sie waren nicht nur dabei, nein sie waren auch wieder äußerst erfolgreich.

Mit sechsmal Edelmetall, davon zweimal in Gold, dreimal in Silber und einmal in Bronze glänzten diese am Band um den Hals der Bad-Städter. Einen Satz alleine davon gewann die 15-jährige Schülerin Marlene Fuidl. Sie war auch mit drei Einzelmedaillen die erfolgreichste Athletin dieser Meisterschaften.

Eine Riesenüberraschung gelang ihr dabei über die 80 m Hürden. Mit ihrer Meldeleistung von 12,49 Sek lag sie an siebter Stelle und über eine halbe Sekunde hinter der Führenden. Aber schon im dritten von vier Vorläufen lief sie mit ihrer Trainingspartnerin Christina Vogl ein ganz tolles Rennen. Beide kamen im Gleichschritt über jede Hürde und im Ziel entschied dann Fuidl mit 12,01 Sek gegen 12,02 Sek vor Vogl den Lauf für sich. Für beide waren es neue Bestzeiten und sie waren auch die schnellsten aller fünfundzwanzig Hürden-sprinterinnen Bayerns. So durfte man sich auch ein heißes Finale und Vereins-Duell freuen. Und dieser Endlauf der Altersklasse W 15 hatte es dann auch in sich. Während Fuidl wieder ein hervorragender Start gelang, hatte Vogl etwas Schwierigkeiten damit. Marlene lief wie auf Schienen gezogen ihren Lauf über die acht Hürden bis ins Ziel zu Ende. Mit neuer bayerischer Bestzeit von 11,86 Sek holte sie sich mit einigem Vorsprung ihren ersten bayerischen Meistertitel ab. Vogl konnte zwar die Zeit vom Vorlauf nicht mehr unterbieten, aber sie lief hinter Fuidl als zweite über die Ziellinie und wurde mit der Silbermedaille dafür belohnt. Einen Doppelsieg für TV Athletinnen hat es bei bayerischen Meisterschaften bisher erst einmal gegeben. 2008 lagen die Weiß-Zwillinge Laura und Lena ebenfalls über die Hürden auf dem Gold- und Silberrang.

Keine zehn Minuten nach dem Sieg von Fuidl stand mit Sebastian Wolczecki in der AK M 14 ein weiterer Medaillenanwärter über die 80 m Hürden im Endlauf am Start. Nach 11,56 Sek und neuer Bestzeit als zweiter in den Vorläufen rechnete er sich schon Medaillenchancen aus. Mit einem glänzenden Start zur ersten Hürde zeigte der TVler seine Reaktionsschnelligkeit und auch über und zwischen den Hürden machte er diesmal keinen Fehler. Erst die letzte Hürde touchierte er ganz leicht. Aber das behinderte ihn nicht mehr so sehr, dass er aus dem Rhythmus gekommen wäre. Mit 11,70 Sek bei 2,5 m Gegenwind gewann auch er seine erste Goldmedaille bei bayerischen Meisterschaften. In diesem Riesentalent liegt noch sehr viel Potenzial, das behutsam gefördert werden will.

Dass aber die Bad Kötztinger Nachwuchsleute nicht nur schnell laufen können, sondern auch noch in anderen Disziplinen stark sind, bewiesen diese beiden dann auch im Weitsprung. Als erster ging hier Sebastian Wolczecki an den Start. Nach einem ersten ungültigen Versuch sprang es im zweiten mit 5,51m eine solide Weite. Beim vierten Sprung landete er dann bei 5,62m und lag auf Rang zwei. Im letzten und sechsten Versuch packte er dann noch mal eine Schippe drauf. Mit neuer Bestweite von 5,92 m holte er sich die Silbermedaille bei der Siegerehrung ab. Das gleiche Kunststück wiederholte dann auch Marlene Fuidl in der AK W 15. Gleich beim ersten Sprung landete sie mit der neuen Bestweite von 5,25 m in der Weitsprunggrube. Diese Weite bedeutet Rang zwei der achtzehn Springerinnen. Nur eine war an diesem Tag besser als die Athletin des TV. Die Versuche fünf und sechs wären noch einen Tick weiter gewesen, aber leider waren sie ungültig und kamen so nicht in die Wertung. Nach Gold nun mit dem zweiten Platz und der Silbermedaille eine weitere Überraschung für die Bad Kötztingerin. Zu diesen beiden Edelmetallen gesellte sich aber noch eine dritte hinzu. Als Vorlaufsiegerin über 100 m erreichte sie ganz lockern die beiden Zwischenläufe. Auch hier bewies sie wieder Nervenstärke und erreichte Platz zwei und damit das Finale der acht schnellsten 15jährigen Schülerinnen aus Bayern. Obwohl das zierliche TV-Girl bis dahin schon vier 100 m und zwei 80 m Hürdenläufe in den Beinen hatte, mobilisierte nochmals alle Kräfte um dieses Finale erfolgreich zu beenden. Für Fuidl ging es hauptsächlich um die Bronzemedaille, denn zwei Sprinterinnen waren außen vor; die waren nicht zu erreichen. Aber mit einem sehr guten Start und einer optimalen Beschleunigung lief die TVlerin nochmals ein ganz starkes Rennen. Sie konnte mit neuer Bestzeit von 12,93 Sek tatsächlich den dritten Rang absichern und hatte damit den ganz Medaillensatz bei der Heimreise im Gepäck. Einen starken vierten Rang belegte das Staffelquartett des TV. Mit Mia Hess, Leoni Mühlbauer, Christina Vogl und Marlene Fuidl liefen sie in den Vorläufen die fünfschnellste Zeit und qualifizierten sich damit für das Finale der sechs zeitschnellsten Staffeln Bayerns. In diesem gaben alle vier nochmals alles. Mit sehr guten Wechseln und einer tollen Aufholjagd von der Schlussläuferin Marlene Fuidl erreichte das Bad Kötztinger Quartett einen starken vierten Rang. Wohlgemerkt als einzige Vereinsstaffel, alle anderen waren aus Leichtathletikgemeinschaften oder Großvereinen gebildet.

Im 2000 m Lauf der W 15 lief Emily Mühlbauer mit neuer starker persönlicher Bestzeit von 7:22,13 Minuten auf den ausgezeichneten achten Rang. Mit über zehn Sekunden verbesserte sie dabei ihre alte Bestmarke. Schwester Leoni belegte Rang sechzehn.

Einen weiteren achten Platz gab es für Janaina Ketterl im Hochsprung in der Alterklasse W 14. Über die 80 m Hürden gab es für sie leider kein Weiterkommen nach den Vorläufen. Mia Hess überstand dagegen die Vorläufe über 100 m in der gleichen Altersklasse. Obwohl sie im Zwischenlauf ihre Bestzeit von 13,44 Sek einstellte, reichte diese nicht für den Einzug ins Finale der acht schnellsten Mädchen.

Auch für Sebastian Wolczecki war nach dem Zwischenlauf über die 100 m das Aus gekommen. Er konzentrierte sich schon auf das Weitsprungfinale. Christina Vogl konnte aufgrund von Hüftbeschwerden die 100 m Läufe am Sonntag nicht mehr bestreiten.

Mit Marlene Fuidl, Christina Vogl und Sebastian Wolczecki haben drei weitere Bad Kötztinger Nachwuchstalente die Kadernormen des BLV erfüllt. Mit diesen dreien sind nun fünf Athleten von Trainer Brandl in den Bayernkadern vertreten. Das zeigt die hervorragende Nachwuchsarbeit, die bei den Leichtathleten mit ihren Talenten schon Jahre betrieben wird.

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Fischer Luisa als Medaillensammlerin

Erfolgreiches Wochenende der Leichtathleten – 4 Medaillen für Luisa Fischer bei den BM in Augsburg

Mit gemischten Gefühlen fuhr am Samstagmorgen Trainer Alois Brandl mit seinen Schützlingen zu den bayerischen Meisterschaften der Jugend, Frauen und Männer nach Augsburg ins ehrwürdige Rosenaustadion. Verletzungen und Krankheiten im Vorfeld waren nicht die besten Voraussetzungen für erfolgreiche Wettkämpfe. Aber die Athletinnen und Athleten bewiesen alle ein starkes Kämpferherz und so wurden auch diese Meisterschaften wieder mit Medaillen und guten Platzierungen für den TV Bad Kötzting beendet.

Die erfolgreichste Medaillensammlerin dieses Wochenendes kam aus Bad Kötzting. Die bayerische Meisterin im Siebenkampf mischte auch bei den Spezialistinnen gehörig auf. Mit vier Medaillen durfte sie am Sonntag das Stadion verlassen. Das hat es bis jetzt beim TV Bad Kötzting noch nicht gegeben, dass eine Athletin gleich viermal auf das Siegerpodest bei bayerischen Meisterschaften steigen durfte.

Ihre erste Medaille durfte sie am Samstag mit ihren drei weiteren Kolleginnen in der 4×100 m Staffel in der Farbe Bronze in Empfang nehmen. Mit Startläuferin Marlene Fuidl, der zweiten Christina Vogl, Luisa als dritte und Veronika Maurer als Schlussläuferin holte sich das Quartett aus der Bad-Stadt die Bronzemedaille. Leider fehlten für die Quali zur deutschen Meisterschaft wieder 18/100 Sekunden.

Als erster Wettkampf  Sonntagfrüh war der Hochsprung auf dem Zeitplan. Mit bisher gesprungenen 1,63 m in dieser Saison lag Fischer auf Rang acht der vierzehn angetretenen Springerinnen. Nach den drei ersten Höhen, die sie problemlos überwand, musste sie aber bei den Höhen von 1,61m und 1,64m jeweils in die dritten Versuche, um weiterzukommen. Dann gelang ihr über die neue Rekordhöhe von 1,67m gleich im ersten Anlauf ein perfekter Sprung. Jetzt hatte sie für eine Medaille alle Trümpfe in der Hand. Nur die spätere Siegerin überwand diese Höhe ebenfalls gleich zum Auftakt. Die beiden weiteren Gegnerinnen rissen ein- bzw. zweimal. Bei der nächsten Höhe von 1,70m waren noch vier Springerinnen im Kampf um die drei Medaillen dabei. Diese Höhe war aber dann für drei Athletinnen zu hoch, so dass auf Grund der Fehlversuche über 1,67m die Bad Kötztingerin das bessere Ende für sich hatte und sich eine total überraschende Silbermedaille ersprang. Bestleistung und neuer Vereinsrekord waren noch die erfreulichen Nebeneffekte dieser Medaille.

Die beiden nächsten Disziplinen, die das Mehrkampftalent zu bewältigen hatte, waren der Speerwurf und der Weitsprung. Leider liefen diese beiden Wettkämpfe zeitgleich über die Bühne. So hieß es dann für sie, Speerwurfspikes ausziehen und Weitsprungspikes anziehen und dann dies sechsmal im Wechsel. Aber Luisa blieb dabei cool und erledigte es in sehr souveränen Art und Weise. Trainer Brandl pendelte zwischen den beiden Wettkampfstätten immer hin und her und beruhigte die Sportlerin. Der Auftakt im Weitsprung glückte gleich mit sehr guten 5,24m. Im Speerwurf legte sie im zweiten Versuch mit 41,72m ebenfalls eine ausgezeichnete Weite hin, welche für die Endkampfteilnahme sicher reichte.

Im zweiten Versuch im Weitsprung gelang ihr dann eine Verbesserung auf 5,43m, was gleichzeitig die Führung des Dreizehner-Feldes bedeutete. Im Speerwurf lag sie nach dem Vorkampf auf Rang vier und in den Versuchen vier und fünf erreichte sie keine Verbesserung ihrer bisherigen Weite. Auch im Weitsprung änderte sich nach dem vierten Versuch die Reihenfolge. Fischer lag nur noch auf Platz drei. Auch nach dem fünften Sprung blieb die Platzierung gleich. Aber vor dem letzten Durchgang musste sie nochmal zum Speerwurf, um dort ihren letzten Versuch zu absolvieren. Nervenstark und mit dem unbedingten Willen für eine Medaille, konnte sich Luisa Fischer tatsächlich nochmals auf 42,45 m steigern und sich über die Bronzemedaille freuen. Im Laufschritt ging es gleich zurück zum Weitsprung, um sich dort auf den sechsten und letzten Versuch vorzubereiten. Bronze hatte sie bereits sicher. Um ganz nach vorne zu springen, musste sie die 5,52m der Führenden überbieten. Als letzte Weitspringerin eines äußerst spannenden Wettkampfes stand sie dann an der Ablaufmarke zu ihrem letzten Sprung. Und Fischer gelang nach einem genauen Absprung vom Brett ein Supersprung! Freudensprünge folgten anschließend, als die Kampfrichterin die Weite von 5,58 m bekanntgab. Die ganze Truppe einschließlich Trainer Brandl hüpfte im Kreis und feierte die neue bayerische Meisterin im Weitsprung der Altersklasse U 18. Diese 5,58m sind auch ein neuer Vereinsrekord aller weiblichen Athletinnen in den Reihen des TV Bad Kötzting.

Ein weiteres Highlight am Sonntag lieferte Sophia Fröhlich über die 1500m ab. Sie hatte am letzten Wochenende in Regensburg die Qualinorm für die deutschen Jugendmeisterschaften nur um 59/100 Sekunden verfehlt und wollte dies in Augsburg nun nachholen. Die Vorraussetzungen waren gut, die drei Führenden der Bestenliste waren am Start und boten so der Bad Kötztingerin ein gutes Tempo zur Normerfüllung an. Dieses Tempo nahm Sophia Fröhlich auf den beiden ersten Runden an und lief mit 3:11 min einen ersten Kilometer der auf eine gute Endzeit hindeutete. Die zwei Führenden waren nach drei Runden aber schon außer Reichweite. Zur dritten aber blieb sie immer auf Schlagdistanz und heftete sich an ihre  Fersen. Die TVlerin konnte dann auf den letzten zweihundert Metern nochmal Tempo aufnehmen, aber leider fehlte im Ziel eine lausige Sekunde zur Bronzemedaille. Aber mit neuer Bestzeit von 4:52,56 Minuten unterbot sie diesmal die Norm für Ulm und darf sich so auf ihre ersten deutschen Meisterschaften freuen. Am Samstag lief es über die 800 m nicht so gut für sie. Mit 2:23,35 Min musste sie sich hier mit Rang acht zufrieden sein.

Michael Liebl belegte bei den Jungs der AK U 18 zweimal Rang sieben. Mit der Einstellung seiner Bestweite von 6,21m im Weitsprung und neuer Bestzeit von 15,64 Sek über die 110m Hürden kam er zweimal in die Urkundenränge dieser Meisterschaften. Die Hürdenzeit ist auch gleichzeitig ein neuer Vereinsrekord. Der alte wurde bereits im Jahre 1996 aufgestellt.

Die drei Sprinterinnen Veronika Maurer, Christina Vogl und Marlene Fuidl gingen über die 100m an den Start. Der erst fünfzehnjährigen Fuidl gelang sogar der Einzug in die Zwischenläufe. Mit neuer Bestzeit von 12,95 Sek erreichte sie Rang sechzehn der fünfzig Sprinterinnen. Für die beiden anderen war leider nach dem Vorlauf das Ende der Wettkämpfe. Für Veronika Maurer war es der erste Antritt nach einer zweimonatigen Verletzungspause wegen eines starken Muskelfaserrisses.

Wieder einmal durften sich Athletinnen aus der Pfingstrittstadt über Medaillen bei bayerischen Meisterschaften freuen. Für die Teilnahme an solchen Meisterschaften ist ja im Vorfeld schon eine gewisse Leistung erforderlich, um dort starten zu dürfen.

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Leichtathleten trumpften gehörig auf

Mit dreiundzwanzig Medaillen, davon jeweils neun in Gold und Silber und fünf weitere in Bronze, traten am Samstag die Schülerinnen und Schüler die Heimreise aus Eschenbach von ihren Bezirksmeisterschaften an. Aber nicht nur die sehr guten Platzierungen sind erwähnenswert, sondern die gezeigten Leistungen sind zum Teil noch viel höher zu bewerten.

Mit 27 neuen persönlichen Bestleistungen und sage und schreibe 14 Qualifikationsnormen für die bayerischen Schülermeisterschaften zeigten sich die Bad-Städter von ihrer besten Seite. Auch eine bayerische Jahresbestleitung und eine Norm zu den deutschen Meisterschaften erzielten die Schützlinge der Trainer Christian Hofmaier und Alois Brandl.

Gleich zum Auftakt der Meisterschaften gelang Sebastian Wolczecki M 14 ein Paukenschlag. Mit 11,74 Sek im 80 m Hürdensprint überquerte er in neuer bayerische Jahresbestleistung die Ziellinie. Nicht ganz gelang das Christina Vogl W 15 ebenfalls über die 80 m Hürden. Sie lief sich in 12,07 Sek auf Rang zwei in der augenblicklichen Bestenliste Bayerns und unterbot die Norm für die deutschen Schülermeisterschaften. Sebastian holte sich mit 5,60 m im Weitsprung einen weiteren Oberpfalztitel und über die 100 m ersprintete er sich mit 12,38 Sek die Bronzemedaille. Christina Vogl belegte noch zwei Silberränge. Im 100 m Finale in 13,08 Sek und im Weitsprung mit 4,82 m. Zweimal Gold und einmal Silber gab es für Marlene Fuidl W 15. Sie siegte über die 100 m in 12,81 Sek und im Weitsprung mit ausgezeichneten 5,22 m. Mit Silber dekoriert wurde sie über 80m Hürden in 12,49 Sek.

Der erst 12jährige Schüler Sebastian Liebl M 12 wurde gleich bei seinen ersten Oberpfalzmeisterschaften für seine guten Leistungen mit vier Medaillen belohnt. Im 800 m Lauf (2:40,22 min) und im Speerwurf (27,81 m) war sie jeweils in Gold, im Weitsprung (4,23 m) hatte sie die Farbe Silber und im 60 m Hürdensprint (10,73 sec) war sie aus Bronze. Hier zeigte sich die Vielseitigkeit dieses Nachwuchstalents in den Reihen der Leichtathleten. Einen weiteren Oberpfalztitel für den TV gewann Mia Hess W 14 im 100 m Lauf. Mit 13,44 Sek lief sie sich an die Spitze des Bezirkes. Silber wurde ihr dann auch noch im Weitsprung für die Weite von 4,86 m überreicht. Über die  80m Hürden fehlten ihr lediglich zwei hundertstel Sekunden auf den Bronzerang. Mit einer gewaltigen Steigerung von 10 cm auf die neue Rekordhöhe von1,52 m sprang sich Janaina Ketterl W 14. Höhengleich mit der Siegerin musste sie aufgrund der Fehlversuchsregelung mit der Silbermedaille zufrieden sein. Über die  80m Hürden belegte sie in 13,42 sek den fünften Platz.

Die beiden Schwestern Emily und Leoni Mühlbauer traten über die 800 m in der Altersklasse W 15 an die Startlinie. In einem starken Rennen lief Emily in neuer Bestzeit von 2:31,86 min auf den Goldrang. Leoni durfte sich die Silbermedaille umhängen lassen. Über die 80 m Hürden wurde Emily in 13,57 Sek mit der Bronzemedaille ausgezeichnet. Leonie belegte hier den fünften Platz. Die 13jährige Veronika Seidl durfte sich auch über zwei Medaillen freuen. Silber gab es über 60 m Hürden in 10,76 sek und die Bronzemedaille im Hochsprung mit 1,33 m. Die 800 m (2:48,16 min) beendete sie mit dem fünften Platz. Die gleichen Farben der Medaillen hatten die, welche Hannah Hausladen W 12 überreicht bekam. Silber gab es für sie über die 800 m (2:51,90 min),  Bronze im 60 m Hürdensprint (11,14 sek). Den 60 m Lauf (10,68 sek) beendete sie auf dem vierten Rang, während sie im Weitsprung (4,04 m) auf Rang fünf landete. Die beiden Youngsters, Andreas Prechtl und Alfons Brandl, beide M12, konnten bei ihren ersten Oberpfalzmeisterschaften noch nicht ganz um die Medaillenvergabe eingreifen, aber mit ihren Leisten waren sie schon ganz knapp dran. Andreas beendete die 60 m Hürden in 11,83 sek auf dem vierten Platz, den 75 m Sprint auf Rang fünf und dem Weitsprung auf dem sechsten Platz. Für Alfons sprang im Weitsprung der vierte Rang heraus, über die 60 m Hürden der sechste und im 75 m der neunte Platz. Für Emily Bräu gab es leider über die 800 m (Rang acht) und im Weitsprung (16) keine Podestplätze zu feiern.

Wenn diese Leistungen bei den bayerischen Meisterschaften in zwei Wochen wiederholt werden können, dann sind gewisse Medaillenchancen für die Bad Städter schon drin.

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Quali-Norm für deutsche Meisterschaft in der Tasche

Spitzenplätze in der bayerischen Bestenliste

Mit äußerst starken Leistungen warteten am Samstag die Athletinnen und Athleten des TV Bad Kötzting beim 34. Ludwig-Jall Sportfest in der Landeshauptstadt München auf. Bei dem mit über 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern international stark besetzten hochklassigen Meeting im Dantestadion war auch ein Sextett aus der Pfingstrittstadt dabei. Ja, und nicht nur dabei, sondern in drei Wettbewerben sogar auf dem Siegerpodest.

Nach bisher drei vergeblichen Anläufen, die Quali-Norm für die deutschen Jugendmeister-schaften über die 100m Hürden zu unterbieten, lief es diesmal umso besser für Alicia Inhofer in der Altersklasse U 18. Ein äußerst stark besetzter Lauf der acht Hürdensprinterinnen war dann die Voraussetzung für eine gute Zeit. Und diese sollte dann auch tatsächlich gelingen. Nach einem sehr guten Start zur ersten Hürde zeigte Inhofer wieder den alten Kampfgeist und das Selbstvertrauen auch die weiteren Hürden mit ihrer gewohnt guten Hürdentechnik zu überqueren. Nach einem Rennen ohne Fehler sprintete sie als zweite über die Ziellinie. Was aber noch wichtiger als die gute Platzierung war, zeigt die gesprintete Zeit von 14,23 Sek. Endlich fiel die geforderte Norm von 14,70 Sek für sie und die Teilnahme an den deutschen Jugendmeisterschaften Ende Juli in Ulm ist damit eingetütet.

Groß war deshalb die Freude bei ihr und auch von ihrem Trainer Alois Brandl über diese starke Leistung. Inhofer startet auch noch im 100 m Lauf. Hier stellte sie mit 12,78 Sek ihre Saisonbestleistung ein. Zwei neue persönliche Bestzeiten stellte auch Sebastian Wolczecki in der M 14 auf. Über die 80 m Hürden führte er das Sechserfeld bis zur sechsten Hürde sogar an. Dann touchierte er diese ganz leicht und verlor deshalb seinen Rhythmus, so dass er in die letzte Hürde voll hinein trat und dann bis ins Ziel sehr viel Zeit verlor. Dennoch war seine Zeit von 12,13 Sekunden neue Bestzeit und Rang zwei in diesem Finale. Ohne das Malheur wäre eine Zeit unter zwölf Sekunden locker drin gewesen. Auch die 100 m legte er in ausgezeichneten 12,23 Sek zurück. Das war im Endklassement Platz drei für ihn. Die beiden Zeiten sind im Augenblick jeweils Rang vier in der bayerischen Bestenliste der AK M 14.  Eine weitere ganz tolle Zeit sprintete  Christina Vogl in der AK W 15 über die 80 m Hürden. Auch sie verbesserte sich auf starke 12,37 Sek und belegte damit Rang vier. Mehrkämpferin Luisa Fischer startete über die 100  Hürden und im Weitsprung der AK U 20. Mit 5,10 m belegte sie im Weitsprung Rang vier und über die Hürden lief sie neue Saisonbestzeit von 15,31 Sek, was ihr Rang acht einbrachte.

Michael Liebl wollte im Weitsprung endlich wieder mal die sechs Meter Marke knacken. Nach einigen guten Versuchen von jenseits der 5,80 m setzte er im letzten Versuch mit 6,21 m eine neue Freiluftbestweite in den Sand. In der Ergebnisliste war das Rang acht für ihn. Über die 110m Hürden lief er auch neue Bestzeit und belegte damit Rang sechs.

Beide Male qualifizierte er sich damit für die bayerischen Meisterschaften. In den 100 m Zeitläufen der Schülerinnen belegte Christina Vogl Rang 13 und Mia Hess Platz 18 unter den 29 Sprinterinnen. Für Mia kam über die 80m Hürden leider schon nach der zweiten Hürde das aus für sie.

Insgesamt stellten die Bad Städter  acht neue persönliche Bestleistungen auf und sie qualifizierten sich sieben Mal für bayerischen Meisterschaften in ihren Altersklassen.

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