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Sieben Medaillen für TV-Athleten

Gold für Luisa Fischer im Hochsprung – noch weitere sechs Medaillen

Mit einem nie erwarteten Erfolg endeten am Wochenende die Bayerischen Hallenmeisterschaften der Leichtathleten. Mit über 800 Meldungen tummelten sich an den beiden Tagen die erfolgreichen Qualifikanten in der Lindehalle im Olympiapark. Darunter auch sieben Athletinnen und Athleten der Leichtathletik-Abteilung des TV Bad Kötzting.

Bereits am ersten Tag begann der Auftakt über die 60 m Hürden nach Maß. Trotz eines verpatzten Starts gelang Sebastian Wolczecki M 15 noch eine Aufholjagd über die fünf Hürden und er erreichte den guten dritten Rang. Mit etwas mehr Konzentration zur ersten Hürde wäre hier mehr drin gewesen.

Als zweite der TVler war dann Alicia Inhofer U 18 an der Reihe. Sie belegte in ihrem Vorlauf mit 9,03 Sek Rang zwei und hatte damit die Teilnahme am Finale sicher in der Tasche. In diesem stellte sie dann wieder ihre Hürdenqualität unter Beweis. Mit einem viel besseren Start zur ersten Hürde gelang ihr ein sehr guter Lauf auch über die restlichen vier Hürden. Mit der ausgezeichneten Zeit von 8,90 Sek durfte sie sich über die Silbermedaille freuen. Damit hat sie in den letzten vier Jahren über die 60 m Hürden jeweils entweder Gold oder Silber in den verschieden Altersklassen gewonnen.

Luisa Fischer testete vor den bayerischen Mehrkampfmeisterschaften auch noch einmal in dieser Disziplin. Mit einer kleinen Verbesserung gegenüber dem letzten Wettkampf belegte sie am Ende Rang sieben unter den Spezialistinnen. Eine starke Vorstellung gab es auch von Michael Liebl in der U 18 männlich über die 60 m Hürden. Mit neuer Bestzeit belegte er nach den zwei Zeitläufen den fünften Rang. Beim Weitsprungwettbewerb der M 15 erzielte Sebastian Wolczecki gleich in seinem ersten Versuch die beste Weite. Obwohl er den Absprungbalken nicht traf, landete er bei 5,94 m in der Grube. Diese Weite wurde nur von einem Springer überboten. So gewann er innerhalb von einer Stunde die zweite Medaille und sie hatte diesmal die Farbe Silber. Im 60 m Finale der Altersklasse M 15 belegte er den guten fünften Rang. Hier konnte sich Alicia Inhofer leider nicht für das Finale der U 18 weiblich qualifizieren.

Luisa Fischer beendete das Kugelstoßen der AK U 20 auf  Rang sechs. Am Sonntag musste Luisa Fischer bereits um 10.00 Uhr im Weitsprungwett-bewerb antreten. Die Disziplin kann aufgrund der Trainingsmöglichkeiten im Winter in einer normalen Turnhalle schwer geübt werden. Aber das Mehrkampftalent versuchte es so gut es ging. Und es ging sehr gut für sie. Nach einem ersten Versuch, bei dem sie bei 5,20 m landete, konnte sie sich im vierten Anlauf auf 5,28 m steigern, was für sie am Ende den Gewinn der Bronzemedaille bedeutete.

Nun hieß es gleich die Weitsprungspikes gegen die Hochsprungspikes zu tauschen um in dieser Disziplin an den Start zu gehen. Hier rechnete sie sich und auch Trainer Brandl keine großen Chancen auf einen Spitzenplatz im Konzert der Spezialistinnen aus. Aber gut, dass es im Sport auch immer Überraschungen gibt und nicht im Voraus schon die Medaillen vergeben sind. Sie wählte bewusst mit 1,50 m eine etwas niedrige Einstiegshöhe, um etwas mehr Wettkampfsprünge absolvieren zu können. Über die nächsten Höhen von 1,55m, 1,58m und 1,61m, die sie alle im ersten Versuch übersprang, waren noch alle sieben Springerinnen im Wettbewerb. Als dann die Latte auf 1,64m gelegt wurde, ging es dann schon um eine gewisse Vorentscheidung. Und so war es dann auch. Als einzige, die auch diese Höhe im ersten Anlauf überwand, war die Mehrkämpferin aus Bad Kötzting plötzlich vorne. Zwei weitere Athletinnen überwanden diese Höhe im zweiten Anlauf und für die restlichen vier war leider der Wettkampf beendet, denn von ihnen blieb die Latte bei keinem ihrer drei Versuche auf der Auflage liegen. Für die restlichen drei Springerinnen wurden dann 1,67 m aufgelegt, die sie aber im ersten Sprung noch nicht überwinden konnten. Fischer und einer Athletin vom SWC Regensburg glückte es im zweiten Anlauf auch diese Höhe zu meistern. Die nächste Höhe von 1,70m war dann an diesem Tag für beide noch zu hoch. Aufgrund der Überquerung von 1,64m im ersten Versuch durfte sich die Bad Kötztingerin dann über den bayerischen Meistertitel und die unverhoffte Goldmedaille freuen. Gleichzeit zum Hochsprung der Mädchen fand der Weitsprung der männlichen Altersklasse U 18 statt. Hier versuchte Michael Liebl nochmals sein Glück. Bis zum fünften der sechs Versuche lag er auf dem fünften Platz. Und in diesem letzten Anlauf ging er volles Risiko, um keinen Zentimeter am Balken zu verschenken. Mit Maßarbeit und einem glänzenden Sprung holte er sich mit 6,33 m noch die Bronzemedaille. Diese Weite ist auch ein neuer Vereinsrekord in der AK U 18.

Zum Ende der Wettkämpfe standen dann noch die 1500 m Läufe auf dem Zeitplan. Hier lief in der AK U 20 Sophia Fröhlich auf den stolzen Silberrang. Die beiden Mühlbauer-Zwillinge starteten zum ersten Male ebenfalls über diese Distanz aber in der AK U 18. Emily hielt sich lange Zeit sehr gut im Läuferinnenfeld, erst ab 1000m musste sie immer mehr abreißen lassen und konnte dem Tempo nicht mehr folgen. Sie beendete dann auf Rang neun den Wettkampf. Schwester Leoni kam auf Rang zehn ins Ziel.

So verlief für die Athletinnen und Athleten des TV Bad Kötzting ein sehr erfolgreiches Wochenende in der Landeshauptstadt. Mit einer Gold- und je drei Silber- und Bronzemedaillen hatte im Vorfeld der Wettkämpfe keiner gerechnet.

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Hallenauftakt geglückt

Mit einigen sehr guten Leistungen bzw. Platzierungen endeten am Sonntag die nordbayerischen Hallenmeisterschaften in der Altersklasse U 18 für die Leichtathleten des TV Bad Kötzting in der Leichtathletikhalle des LAC Quelle Fürth. Mit einer Gold- und zwei Silbermedaillen waren sie auch wieder bei den Siegerehrungen auf dem Stockerl vertreten.

Den Tagessieg über die 60 m Hürden in der W 18 holte sich das Bad Kötztinger Hürdentalent Alicia Inhofer in der sehr guten Zeit von 9,00 Sekunden. Trotz eines sehr bescheidenen Starts zur ersten Hürde sprintete sie dann über die nächsten Hürden in einer Aufholjagd bis an die Spitze des Achter-Feldes und gewann somit einen weiteren nordbayerischen Meistertitel. Über die 60 m flach belegte sie im Finale den fünften Rang. In diesem Finale überzeugte aus Bad Kötztinger Sicht vor allem Marlene Fuidl. Sie konnte ihre bisherige Bestzeit von 8,28 Sek auf ausgezeichnete 8,11 Sek steigern und wurde dafür mit dem zweiten Platz belohnt. Auch über die 60 m Hürden lief sie eine neue persönliche Bestzeit (9,39 Sek) und beendete das Rennen auf Rang vier. In der neunzehnköpfigen Weitsprung-konkurrenz lag sie am Ende des Wettkampfes auf dem fünften Rang (5,11 m). Um etwas Wettkampfpraxis zu sammeln, ging über die 60 m flach auch Mia Hess bei den Jugendlichen der U 18 an den Start. Leider reichte ihr die gelaufene Zeit nicht für den Einzug in eines der Finals. Die Zwillinge Emily und Leoni Mühlbauer versuchten es in ihrem ersten Start in der neuen Alterklasse U 18 über die 800 m. Für beide ist diese Distanz etwas zu kurz, um ihr Ausdauerpotential zur Geltung zu bringen. Nach den vier Hallenrunden landeten sie auf den Platzen sechs und sieben.

Der noch 14jährige Schüler Sebastian Wolczecki ging auch eine Altersklasse höher an den Start und musste deshalb gegen zum Teil drei Jahre ältere Gegner antreten. Aber er machte hier vor allem über die 60 m seine Sache ausgezeichnet. Gleich im ersten von fünf  Vorläufen schockte er als jüngster Sprinter seine ältere Konkurrenz. Mit neuer Bestzeit von 7,71 Sek qualifizierte er sich für einen der beiden Endläufe. Hier konnte er aber leider diese Zeit nicht mehr ganz bestätigen. Mit 7,77 Sek belegte er dann den achten Rang. Er war aber der schnellste in seinem Jahrgang 2005. Den Weitsprungwettbewerb beendete er als fünfter (5,61 m). Hier zeigte er Nerven und kam in keinem Versuch nur annähernd an seine Bestleistung heran.

Zum Abschluss des langen Wettkampftages gab es für die Badstädterinnen noch eine faustdicke Überraschung. Die 4x200m Staffel lief zur Freude aller auf den fantastischen zweiten Rang. In der Besetzung Mia Hess – Leoni Mühlbauer – Emily Mühlbauer und Alicia Inhofer wurden sie nur von der Staffel des Veranstalters besiegt. Dabei hatten die Mühlbauer-Zwillinge die kurz vorher gelaufen 800 m noch in den Beinen. Leider mussten die verletzte Christina Vogl und auch die beim Weitsprung leicht angeschlagene Marlene Fuidl auf einen Start verzichten, sonst wäre hier vielleicht sogar ein Sieg möglich gewesen.

Am kommenden Sonntag sind dann die Altersklassen U 16 und U 20 mit ihren Meisterschaften am Plan.

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Bestzeiten am laufenden Band

Beim 32. Neustädter Laufmeeting am Freitag und Sonntag zauberten viele der Athletinnen und Athleten des TV Bad Kötzting noch neue Bestzeiten auf die Bahn. Der Ausrichter, die DJK Weiden, bot hier mehrere unterschiedliche Laufstrecken von 200 m bis 3000 m an. Mit fast 200 Starterinnen und Startern aus ganz Deutschland und Tschechien war es auch heuer wieder hervorragend besucht.

Trainer Brandl hatte zum Saisonausklang dieses Meeting bewusst ausgewählt, denn hier mussten seine Athleten auch einmal Distanzen laufen, die sie die ganze Saison noch nicht absolviert hatten. Und sie taten dies auf hervorragende Art und Weise. Es gab nicht nur einen neuen Vereinsrekord zu feiern, sondern viele Zeiten reichten sogar für die Top Ten in den bayerischen Bestenlisten. Auch einige neue persönliche Bestzeiten wurden noch erzielt. Da die Läufe nicht nach Altersklassen eingeteilt wurden, sondern nach den gemeldeten Zeiten, standen dabei nicht alleine der Sieg im Vordergrund, sondern die gelaufenen Zeiten.

Einen neuen Vereinsrekord erzielte der 12jährige Sebastian Liebl über die 800 m. Mit 2:34,56 min verbesserte er sich gleich um über sechs Sekunden gegenüber seiner bisherigen Zeit und die alte Vereinsbestleistung von Max Inhofer unterbot er um fünf Sekunden.

Neue persönliche Bestleistungen erzielten auch Emily Mühlbauer über die 800 m in 2:31,79 min, sowie Sophia Fröhlich ebenfalls über die zwei Stadionrunden in 2:19,98 min, wobei sie zum ersten Male unter der zwei-zwanziger Marke blieb. Eine glänzende Zeit lief Marlene Fuidl W 15 über 300 m. Mit der ausgezeichneten Zeit von 43,07 Sekunden lief sie auf Rang sechs in der bayerischen Bestenliste. Auch Christina Vogl bot mit 44,01 Sek eine tolle Vorstellung. Ebenfalls hervorragend die Zeit von Emily Mühlbauer, die in 44,88 Sek über die Ziellinie lief. Alle drei stehen nun in der Bezirksbestenliste ganz vorne. Über die 1500 m bestätigte Sophia Fröhlich mit 4:52,74 min ihre Bestzeit von den bayerischen Meisterschaften.

Die Sprinterinnen und Sprinter betätigten sich diesmal auf der halben und ganzen Stadionrunde. Dass dies nicht so einfach war, mussten Alicia Inhofer, Veronika Maurer und Michael Liebl dann gegen die Spezialisten neidlos anerkennen. Auch Luisa Fischer machte nochmals vor den deutschen Mehrkampfmeisterschaften am Wochenende eine Härtetest über die 800 m. Sie lief die ersten sechshundert Meter sehr stark, musste aber dann auf den letzten 200 m Lehrgeld bezahlen. Aber der Test bestätigte ihre gute konditionelle Verfassung. Leoni Mühlbauer lief die 800 m am Freitag und am Sonntag die 300m.

Insgesamt gab es an diesen zwei Tagen von Neustadt vier Tagessiege und  neun persönliche Bestzeiten sowie einen neuen Vereinsrekord  für das Team von Trainer Alois Brandl.

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Quali-Norm für deutsche Meisterschaft in der Tasche

Spitzenplätze in der bayerischen Bestenliste

Mit äußerst starken Leistungen warteten am Samstag die Athletinnen und Athleten des TV Bad Kötzting beim 34. Ludwig-Jall Sportfest in der Landeshauptstadt München auf. Bei dem mit über 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern international stark besetzten hochklassigen Meeting im Dantestadion war auch ein Sextett aus der Pfingstrittstadt dabei. Ja, und nicht nur dabei, sondern in drei Wettbewerben sogar auf dem Siegerpodest.

Nach bisher drei vergeblichen Anläufen, die Quali-Norm für die deutschen Jugendmeister-schaften über die 100m Hürden zu unterbieten, lief es diesmal umso besser für Alicia Inhofer in der Altersklasse U 18. Ein äußerst stark besetzter Lauf der acht Hürdensprinterinnen war dann die Voraussetzung für eine gute Zeit. Und diese sollte dann auch tatsächlich gelingen. Nach einem sehr guten Start zur ersten Hürde zeigte Inhofer wieder den alten Kampfgeist und das Selbstvertrauen auch die weiteren Hürden mit ihrer gewohnt guten Hürdentechnik zu überqueren. Nach einem Rennen ohne Fehler sprintete sie als zweite über die Ziellinie. Was aber noch wichtiger als die gute Platzierung war, zeigt die gesprintete Zeit von 14,23 Sek. Endlich fiel die geforderte Norm von 14,70 Sek für sie und die Teilnahme an den deutschen Jugendmeisterschaften Ende Juli in Ulm ist damit eingetütet.

Groß war deshalb die Freude bei ihr und auch von ihrem Trainer Alois Brandl über diese starke Leistung. Inhofer startet auch noch im 100 m Lauf. Hier stellte sie mit 12,78 Sek ihre Saisonbestleistung ein. Zwei neue persönliche Bestzeiten stellte auch Sebastian Wolczecki in der M 14 auf. Über die 80 m Hürden führte er das Sechserfeld bis zur sechsten Hürde sogar an. Dann touchierte er diese ganz leicht und verlor deshalb seinen Rhythmus, so dass er in die letzte Hürde voll hinein trat und dann bis ins Ziel sehr viel Zeit verlor. Dennoch war seine Zeit von 12,13 Sekunden neue Bestzeit und Rang zwei in diesem Finale. Ohne das Malheur wäre eine Zeit unter zwölf Sekunden locker drin gewesen. Auch die 100 m legte er in ausgezeichneten 12,23 Sek zurück. Das war im Endklassement Platz drei für ihn. Die beiden Zeiten sind im Augenblick jeweils Rang vier in der bayerischen Bestenliste der AK M 14.  Eine weitere ganz tolle Zeit sprintete  Christina Vogl in der AK W 15 über die 80 m Hürden. Auch sie verbesserte sich auf starke 12,37 Sek und belegte damit Rang vier. Mehrkämpferin Luisa Fischer startete über die 100  Hürden und im Weitsprung der AK U 20. Mit 5,10 m belegte sie im Weitsprung Rang vier und über die Hürden lief sie neue Saisonbestzeit von 15,31 Sek, was ihr Rang acht einbrachte.

Michael Liebl wollte im Weitsprung endlich wieder mal die sechs Meter Marke knacken. Nach einigen guten Versuchen von jenseits der 5,80 m setzte er im letzten Versuch mit 6,21 m eine neue Freiluftbestweite in den Sand. In der Ergebnisliste war das Rang acht für ihn. Über die 110m Hürden lief er auch neue Bestzeit und belegte damit Rang sechs.

Beide Male qualifizierte er sich damit für die bayerischen Meisterschaften. In den 100 m Zeitläufen der Schülerinnen belegte Christina Vogl Rang 13 und Mia Hess Platz 18 unter den 29 Sprinterinnen. Für Mia kam über die 80m Hürden leider schon nach der zweiten Hürde das aus für sie.

Insgesamt stellten die Bad Städter  acht neue persönliche Bestleistungen auf und sie qualifizierten sich sieben Mal für bayerischen Meisterschaften in ihren Altersklassen.

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Starke Leistungen auf der neuen Bahn

Am Freitagabend richtete die Leichtathletikabteilung des TV Bad Kötzting den ersten Wettkampf auf der neuen Laufbahn am Schulsportplatz aus. Angesagt waren die Bezirksmeisterschaften in den Staffelwettbewerben über 4x75m und 4x100m sowie über 3x800m und 3x1000m. Siebenundzwanzig Staffeln aus den Vereinen der Oberpfalz hatten in den verschiedenen Altersklassen dazu ihre Meldung abgegeben.

Abteilungsleiter Alois Brandl begrüßte zu Beginn die Trainer und ihre Sportlerinnen und Sportler, die den Weg nach Bad Kötzting gefunden haben und sich an dem Wettkampf beteiligten. Er übergab dann das Mikrofon an den Sprecher und Moderator der Veranstaltung, Christian Vill. Er versorgte die Zuschauer und Teilnehmer laufend mit Hinweisen und Startaufstellungen der einzelnen Teams.

Pünktlich um 17.00 Uhr ertönte der erste Startschuss von Starter Franz Sonnleitner über die 4x75m in der Altersklasse U 14 männlich. Und hier sorgte das TV-Quartett mit Constantin Holzfurtner, Alfons Brandl, Sebastian Liebl und Schlussläufer Andreas Prechtl gleich für eine faustdicke Überraschung. Sie liefen vor der favorisierten Staffel aus Regensburg als neue Oberpfalzmeister ins Ziel. Mit einer sehr starken Zeit siegte dann die 4x100m Staffel der weiblichen U 18. Mit Alicia Inhofer als Startläuferin, Christina Vogl auf der zwei und Marlene Fuidl als dritte, die dann den Stab an Schlussläuferin Luisa Fischer übergab, zeigte die Uhr 50,30 Sekunden im Ziel an. Trotz hervorragenden Wechsels fehlte am Ende ein Wimpernschlag von einer Zehntelsekunde, um auf die geforderten 50,20 Sekunden für die Teilnahme an den deutschen Jugendmeisterschaften zu erreichen. Deshalb war auch die Enttäuschung größer als die Freude über den Bezirkstitel. Die war dafür bei den vieren der Altersklasse U 16 umso größer. Denn sie unterboten über die 4x100m mit 53,35 Sek die Norm von 54,00 Sek die Zeit, die zur Berechtigung an den bayerischen Meisterschaften von Nöten ist.

Mit Mia Hess, Emily und Leoni Mühlbauer sowie der Schlussläuferin Janaina Ketterl gewann eine weitere TV-Staffel Gold. Bei den Langstaffeln über die 3x800m bei den Mädchen und 3x1000m bei den Jungs gab es auch mehrmals Edelmetall für den TV. Mit Startläuferin Emily Mühlbauer, der zweiten Leoni Mühlbauer und als Schlussläuferin Sophia Fröhlich blieb der Titel Nummer vier ebenfalls in der Pfingstrittstadt. Sie liefen mit 7:51,50 Minuten eine sehr gute Zeit. Sie hätte bei den bayerischen Meisterschaften den dritten Rang bedeutet.

Zum ersten Male konnte eine 3x1000m Staffel im U 23 Bereich aus den Reihen des TV gebildet werden. Mit Michael und Christian Haimerl standen zwei ausgebildete Läufer nach einer längeren Laufpause wieder am Start. Als dritter stellte sich der jugendliche Weitspringer Michael Liebl zur Verfügung. Und die drei machten es gas nicht schlecht. Sie gewannen das Rennen in sehr akzeptablen  9:22,07 Minuten. Eine Silbermedaille erliefen sich auch die drei Läufer der Altersklasse U 14. In der Aufstellung mit Sebastian Liebl, Andreas Prechtl und Alfons Brandl erreichten sie über die 3x1000m den zweiten Platz.

Gleich nach Beendigung der Läufe wurden von der Vorsitzenden des TV, Carola Höcherl-Neubauer und Anna Hofmann die Medaillen, Urkunden und die Aufnäher für die Oberpfalztitel an die erfolgreichen Läuferinnen und Läufer übergeben. Abteilungsleiter Brandl bedankte sich bei den auswärtigen Vereinen für ihr Kommen und bei seinen treuen Helfern, die auch diesmal wieder zur vollsten Zufriedenheit ihren Job erledigt hatten.

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