Starkes TV-Trio beim Vergleichswettkampf

Aufgrund ihrer starken Leistungen in dieser Saison wurde mit Christina Vogl, Marlene Fuidl und Sebastian Wolczecki ein Trio der Leichtathleten des TV Bad Kötzting in den Oberpfalzkader für den Bezirkevergleichswettkampf eingeladen. Dieser jährliche Wettkampf der besten 14jährigen Schülerinnen und Schüler (Jahrgang 2004) aus den sieben Bezirken fand heuer im wunderschönen Stadion in Garmisch-Partenkirchen statt. Bereits am Samstag erfolgte die Anreise in einem Bus nach Oberbayern.

Die für den Bezirk Oberpfalz an den Start gegangenen drei TVler machte ihre Sache ganz hervorragend. Christina Vogl wurde im 80 m Hürdenlauf und im 100 m Sprint eingesetzt. Über die Hürden stellte sie ihre Jahresbestleistung ein und wurde mit 12,57 Sekunden vierte. Nur einen Platz hinter ihr lief Marlene Fuidl in 12,76 Sekunden und neuer Bestzeit auf Rang fünf über die Ziellinie. Über die 100 m belegte Christina in 13,25 sek. Rang neun. Marlene kam noch in der 4x100m Staffel für die Oberpfalz zum Einsatz. Hier erreichten die vier Mädels Rang fünf.

Sebastian (Wolle) Wolczecki, Jahrgang 2005, gehört ja noch dem jüngeren Jahrgang an. Aber aufgrund seiner guten Vorleistungen wurde er schon in die Mannschaft berufen. In seinem ersten 80 m Hürdenlauf in dieser älteren Altersklasse musste er sich gewaltig umstellen, denn Hürdenhöhe und auch der Abstand dazwischen sind stark verändert gegenüber der Klasse U 14. Dass der schnelle Junge aus der Truppe von Trainer Brandl aber auch diese neuen Hürden zu laufen im Stand ist, bewies er mit der ausgezeichneten Zeit von 12,45 Sekunden und Rang sechs in der Konkurrenz. Im Weitsprung machte er es noch besser. Mit der neuen persönlichen Bestweite von 5,39 m sprang er sich auf Rang vier unter den vierzehn Weitspringern aus ganz Bayern. Und beide Male schaffte er auf Anhieb die Qualifikationsnormen für die bayerischen Meisterschaften im nächsten Jahr.

Er durfte aber auch noch mit der 4×100 m Staffel für die Oberpfalz an den Start. Als Startläufer schaffte er die Voraussetzung für einen fünften Rang in der Endauswertung. Insgesamt belegte die Oberpfalz wiederum einen hervorragenden vierten Platz im Siebenerfeld der Bezirke.

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Zehn Medaillen beim Mehrkampfmeeting

Mit einem Medaillensegen kehrte am Samstag der jüngste Nachwuchs der TV-Leichtathleten von ihren Kreismeisterschaften im Mehrkampf aus Burglengenfeld zurück. Mit fünf Gold-, einer Silber- und vier Bronzemedaillen übertrafen sie dabei die Erwartungen ihrer Trainer auf das positivste.

Ein Doppelsieg war der Lohn für die starken Leistungen von Melissa Ganserer in der Altersklasse W 10. Sowohl den Drei- als auch den Vierkampf gewann das blonde Mädchen in sehr überlegener Manier. Somit durfte sie gleich zwei Goldene bei der Siegerehrung in Empfang nehmen. Veronika Seidl überzeugte in der Altersklasse W 12 mit vier starken Leistungen und wurde damit mit Platz eins belohnt. Ihr Bruder Benedikt machte es ihr in seiner Altersklasse M 14 nach. Er musste aber mehr kämpfen, um den Zweitplatzierten hinter sich zu lassen. Auch der 11jährige Sebastian Liebl lag am Ende des Dreikampfes auf dem Goldrang. Mit der Silbermedaille wurde Janaina Ketterl in der Altersklasse W 13 bei der Siegerehrung belohnt. Mit einer etwas besseren Weite wäre sogar Rang eins möglich gewesen. Über zweimal Bronze im Drei- und Vierkampf durfte sich Hannah Hausladen bei den Schülerinnen W 11 freuen.

Ebenfalls in Bronze war die Farbe der Medaille für Mia Hess im Vierkampf der AK W 13.  Nach Gold im Dreikampf gab es für Sebastian Liebl M 11 Bronze im Vierkampf, hier muss er noch etwas am Hochsprung feilen. Rang acht belegte Roman Betz M 10 und auf Platz zehn beendete Emily Bräu W 11 den Dreikampf.

Am Ende der Mehrkämpfe bot der Veranstalter noch 800m Läufe in den verschiedenen Altersklassen an. Auch hier zogen sich die Badstädter äußerst positiv aus der Affäre. Veronika Seidl gewann die Alterklasse W 12. Hannah Hausladen W 11 und Sebastian Liebl M 11 liefen jeweils als zweite über die Ziellinie. Auf Rang neun landete Melissa Ganserer in der AK W 10.

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Leichtathleten zu Besuch in Susice

Auf  Einladung vom Trainer und Abteilungsleiter Vaclav Svoboda der TJ Susice reiste am Samstag eine achtköpfige Truppe von seinem Kollegen Alois Brandl (TV Bad Kötzting) zu einem Freundschafts-Wettkampf in die Partnerstadt von Bad Kötzting nach Tschechien. Die Leichtathleten des TJ Susice und des TV Bad Kötzting treffen sich im Jahr einmal in Bad Kötzting zu den Stadtmeisterschaften und einmal im Herbst in Susice zu einem gemeinsamen Wettkampf.

Vor dem Beginn der Wettkämpfe überreichte Brandl an Svoboda ein kleines Geschenk der Stadt und einen KINE Geist vom Kaitersberglauf. Er bedankte sich für die Einladung und die Organisation der Wettbewerbe.

Bei sonnigem aber sehr windigem Wetter begannen sie dann ihre jeweiligen Disziplinen in den verschiedenen Altersklassen. Obwohl viele der Athleten gerade erst aus den Ferien zurückgekommen sind, erzielten sie doch recht gute Leistungen. Die beiden wohl wertvollsten Ergebnisse lieferte Michael Liebl vom TV  in der Altersklasse M 15 ab. Vor allem seine 6,11 m im Weitsprung bedeuten neue persönliche Bestmarke und Einstellung des Vereinsrekords von Markus Drexler aus dem Jahre 2002. Mit dieser Weite sprang er in der bayerischen Bestenliste auf Rang drei. Auch im Hochsprung bewältigte er mit 1.71 m eine ausgezeichnete Höhe. Er sprang dann aufgrund der späten Tageszeit nicht mehr weiter. Insgesamt gab es zehn Tagessiege für die achtköpfige Truppe von Trainer Brandl,  die aus sieben Mädchen und eben Michael bestand.

Bei der anschließenden Siegerehrung gab es für die drei Erstplatzierten Medaillen und köstliche Golatschen, so dass die TVler mit einer großen Menge dieser Süßspeise die Heimreise antraten. Zuvor sprach Alois Brandl die Einladung für die Stadtmeisterschaft im nächsten Jahr an seinen Kollegen Vaclav Svoboda aus.

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Sechs Podestplätze beim Kronberglauf

Auch beim 2. Kronberglauf des WSV Viechtach belegten die Läuferinnen und Läufer der Leichtathleten des TV Bad Kötzting wieder ausgezeichnete Ränge.

Bei optimalen Witterungsbedingungen und sehr schönen Laufstrecken reichte es zwar nur zu einem Klassensieg, aber das  tat der Stimmung in der Truppe von Trainer Brandl keinen Abbruch.

Diesen ersten Platz belegte Emily Mühlbauer bei den Schülerinnen U 16 über die 3200m Strecke. Gleich dahinter lief ihre Schwester Leoni auf Platz zwei ins Ziel. Rang vier gab es für die Sprinterin Christina Vogl. Sebastian Liebl lief in der männlichen Altersklasse U 12 auch auf Rang zwei über die Ziellinie. Er hatte die 1600m Runde zu bewältigen. Die gleiche Platzierung gab es für den Mehrkämpfer Michael Liebl bei den Schülern U 16.  Janaina Ketterl wurde als vierte bei den Schülerinnen U 16 im Einlauf gezählt.

Beim 2. Kronberglauf über die 5,5 km vom Volksfestplatz in Viechtach  über Blossersberg und Eben hinauf auf den Kronberg mussten die Läuferinnen und Läufer 35o Höhenmeter bewältigen. Hier starteten mit Michael und Christian Haimerl in der Altersklasse der Männer auch zwei TVler. Auch sie liefen mit Rang zwei und drei ebenfalls aufs Siegerpodest.

Nach diesem Lauf geht es wieder auf die Bahn. In den nächsten vier Wochen stehen noch einige Wettkämpfe für die Athletinnen und Athleten an.

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Knapp an einer Medaille vorbei

Mit sehr gemischten Gefühlen fuhr am Wochenende die 15jährige Athletin Alicia Inhofer zu den deutschen Schülermeisterschaften nach Bochum-Wattenscheid. Das große Hürdentalent des TV Bad Kötzting war seit Anfang Juni durch eine hartnäckige Sehnentzündung für fünf Wochen total außer Gefecht gesetzt. Dann war erstmals leichtes Joggen und Gymnastik angesagt, bevor sie die letzten drei Wochen wieder normal trainieren konnte.

So wussten weder sie noch Trainer Brandl auf was für ein Abenteuer sie sich da einlassen würden. Zehn Wochen keinen Wettkampf und dann gleich der erste Start bei deutschen Meisterschaft. Aber für Alicia war es die letzte Möglichkeit als Schülerin an diesen Wettkämpfen teilzunehmen. Die Qualifikationszeit hatte sie bereits am 3. Juni bei den bayerischen Mehrkampfmeisterschaften gelaufen.

Nach eine langen Anreise am Samstag erledigte sie noch ein kurzes Auftaktprogramm im Lohrheide-Stadion in Wattenscheid. Die vier Vorläufe über die 80m Hürden waren für Sonntag um 11.30 Uhr angesetzt. Der Bad Kötztingerin wurde im zweiten Lauf die Bahn sechs zugeteilt.

Nach einem guten Start und einem optimalen Überlaufen der ersten Hürde setzte sie sich hinter der Favoritin in diesem Lauf an die zweite Position. Dieser unterlief aber an der letzten Hürde ein kleiner Fehler und diesen nützte Inhofer, um an ihr vorbeizugehen und als Siegerin dieses Vorlaufes die Ziellinie zu überqueren. Damit hatte sie schon mal das erste große Ziel mit der Finalteilnahme erreicht. Für das Finale qualifizierten sich nämlich die vier Vorlaufsiegerinnen und noch die weiteren vier Zeitschnellsten, das dann um 13.10 Uhr auf dem Zeitplan stand. Nach einer kurzen Ess- und Trinkpause ging es dann gleich wieder auf den Aufwärmplatz, um sich nochmals optimal für dieses Rennen vorzubereiten. Trainer Alois Brandl motivierte sie mit dem Hinweis, dass sie nichts zu verlieren hat und sie die Sache ganz locker angehen soll. Aber das sagt sich so leicht. Wenn du neben den weiteren sieben schnellsten Hürdenläuferinnen aus ganz Deutschland im Startblock kniest, dann gehen dir viele Gedanken durch den Kopf. Aber Alicia ist eine nervenstarke Athletin und sie lässt sich so schnell nicht aus der Ruhe bringen.

Auch im Endlauf hatte sie wieder einen hervorragenden Start und kam mit den Favoritinnen gleichauf zur ersten Hürden. Leider unterlief ihr dann bei der zweiten ein kleiner Flüchtigkeitsfehler und sie touchierte mit dem Schwungbein die Hürdenlatte, so dass sie kurz aus dem Rhythmus kam. Aber sie fing sich gleich wieder und lief ein Superrennen in diesem Finale. Mit der ausgezeichneten Zeit von 11,70 Sekunden überquerte sie als vierte die Ziellinie – nur eine Zehntelsekunde hinter der Bronzemedaille und zwei Zehntel hinter Platz eins!

Das ist mit der Vorgeschichte zu diesen Meisterschaften ein überragendes Ergebnis für das Hürdentalent des TV. Ohne diese Verletzung hätte sie bei der Vergabe um die Medaillen ein ganz gewichtiges Wort mitgesprochen. Mit ihrer Bestzeit vom letzten Jahr wäre es die Silbermedaille geworden.

Aber auch so waren sie und Trainer Brandl mit dem Resultat sehr zufrieden. Sie weiß jetzt, dass sie unter den besten Hürdenläuferinnen Deutschlands in der Schülerklasse ganz vorne dabei ist. Das macht Mut für die nächsten Rennen und für das kommende Jahr in der Alterklasse U 18.

Bilder: Start im Finale über 80 m Hürden, in der Mitte Alicia Inhofer

Eine glückliche Alicia Inhofer mit ihrer Urkunde für den vierten Platz bei der deutschen Meisterschaft

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