Archiv der Kategorie: Allgemein

Sonderehrung für zwei TV-Mädels

Beim Kreistag der Leichtathleten des Kreises Oberpfalz-Süd in Lappersdorf wurden auch heuer wieder zwei Athletinnen aus der Trainingsgruppe von Alois Brandl mit einer Sonderehrung bedacht. Für ihre besonderen Leistungen und Erfolge im Jahre 2018 durften Alicia Inhofer und Anna Hofmann jeweils einen Einkaufsgutschein von einem Sportgeschäft in Regensburg entgegennehmen.

Alicia Inhofer (AK W15) glänzte im letzten Jahr jeweils mit dem Gewinn des bayerischen Meistertitels im 60 m Lauf und über die 60 m Hürden in der Halle. Auch im Hallenvierkampf verteidigte sie ihren Titel aus dem Jahre 2017. Im Blockmehrkampf Lauf in Aichach errang sie die Silbermedaille. Bei den deutschen Schülermeisterschaften in Wattenscheid belegte sie, knapp geschlagen, den undankbaren vierten Rang.

Anna Hofmann siegte bei den bayerischen Hallenmeisterschaften im 60 m Hürdensprint in der AK U 18. In der Freiluftsaison glänzte sie mit dem Gewinn von drei Bronzemedaillen. Diese gewann sie im Siebenkampf, den 100 m Hürden sowie im Speerwurf.

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Sieben neue Kampfrichter im TV

Ohne Kampfrichter kein Wettkampf

Am letzten Sonntag fanden sich die neuen Kampfrichter für die Leichtathletikwettbewerbe zur praktischen Prüfung auf dem Schulsportplatz ein. Den theoretischen Teil der Ausbildung absolvierten sie bereits im Herbst letzten Jahres, ebenfalls in der Pfingstrittstadt.

Bezirksvorsitzender Josef Zwickenpflug nahm dann am Sonntag mit den Prüflingen den  sportpraktischen Teil am Platz in Angriff. Hier ging es um die richtige Handhabung von Messgeräten und die Einhaltung von den Sicherheitsbestimmungen während des Wettkampfes. Auch wurde an Hand von praktischen Abläufen erklärt, wann ein Versuch gültig oder ungültig ist.

Nach circa 3 Stunden wurden den neuen Kampfrichtern des TV die Ausweise und Prüfkarten des BLV durch den Ausbilder, Josef Zwickenpflug überreicht. Folgende neue Kampfrichter stellen sich in nächster Zeit für den Nachwuchs der Leichtathleten zur Verfügung: Christina Vogl, Marlene Fuidl, Agnes Seidl, Michael Liebl, Alexander Betz und Bartholomäus Wolczecki. Die siebte neue Kampfrichterin ist Antje Kuhnt, sie hat aus zeitlichen Gründen die Prüfung in Eschenbach abgelegt.

Bild:  Die neuen Kampfrichter beim TV mit Bezirksvorsitzendem Josef Zwickenpflug ganz links.

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Mit Bestzeit zum Titel

Alicia Inhofer überrascht die Hürdenelite Bayerns

Auch dieses Wochenende verließen die Athletinnen des TV Bad Kötzting nicht ohne eine Medaille die bayerischen Hallenmeisterschaften in den Altersklassen U 18 und Aktiven. Und sie war sogar aus Gold. Verantwortlich für den bayerischen Meistertitel war die 16-jährige Hürdensprinterin Alicia Inhofer in der Altersklasse U 18.

Aus drei Vorläufen im 60 m Hürdensprint qualifizierten sich die drei Siegerinnen und die weiteren fünf Zeitschnellsten für das Finale. Inhofer war gleich im ersten Lauf am Start und sie erledigte ihre Aufgabe sehr sicher. Nach einem kontrollierten Rennen überquerte sie in 9,07 Sek als Siegerin die Ziellinie. In den nächsten beiden Läufen waren fünf Sprinterinnen noch schneller als sie. Somit hieß es sich für das Finale optimal vorzubereiten und sich richtig gut zu fokussieren auf den eigenen Lauf. Aufgrund der schwächeren Vorlaufzeit wurde Inhofer im Finale auf Bahn acht gesetzt, was sich im Nachhinein als nicht die schlechteste Variante erwies. Trainer Brandl sprach seinem Schützling nochmals Mut zu und sie sollte sich an die guten Rennen, die sie schon abgeliefert hatte, erinnern.

Nach dem Pfiff des Starters gingen die acht Finalistinnen in die Startblöcke, die sie sich im Vorfeld genauenstens eingestellt hatten. Alicia erwischte dann euch den bisher besten Start in dieser Hallensaison und sie überquerte gemeinsam mit den anderen die erste Hürde. Bis auf die Favoritin des Rennens: Sie blieb unverhofft vor der ersten Hürde stehen und beendete den Lauf. Dann entwickelte sich ein Vierkampf über die nächsten Hürden. Jede der Läuferinnen wollte natürlich eine Medaille für sich gewinnen. In exzellenter Technik überquerte Inhofer auch die restlichen vier Hürden und ließ noch einen grandiosen Endspurt nach der letzten Hürde ins Ziel folgen. Und mit diesem holte sich dann schließlich die Bad Kötztingerin den bayerischen Meistertitel über die 60 m Hürden in der Altersklasse U 18. Mit der ausgezeichneten Zeit von 8,82 Sek war sie zwei Hundertstel vor der Zweitplatzierten und sechs vor der Dritten. Auch ist diese Zeit eine neue Bestleistung für sie. Sie hat ihre erst vor zwei Wochen aufgestellte Zeit von 8,93 Sek deutlich unterboten. Glücklich nahm sie anschließend eine weitere Goldmedaille bei bayerischen Titelkämpfen entgegen.

Im 60 m Lauf ohne die Hürden gewann sie auch ihren Vorlauf und qualifizierte sich für den Zwischenlauf. Leider fiel dann die Zeitmessanlage aus und es gab eine fast zweistündige Unterbrechung, die den ganzen Zeitplan durcheinanderwirbelte. Schließlich entschied dann das Kampfgericht, dass alle Zwischenläufe gestrichen werden und jeweils zwei gleichbe-rechtigte Endläufe stattfinden. Für Veronika Maurer war es das gleiche. Auch sie hat sich für diese Läufe qualifiziert und lief ebenfalls in einem der beiden Finals. Leider war die lange Unterbrechung nicht gerade förderlich für die Leistung der Sprinterinnen. In der Endabrechnung beider Läufe belegte dann Inhofer Rang sieben und Maurer kam auf Rang neun.

Veronika Maurer versuchte sich am Sonntag dann noch über die 200 m. Obwohl in den letzten Wochen der Fokus im Training auf die Schnelligkeit im Kurzsprint gelegt wurde, zeigte sie ein gutes Rennen über die Hallenrunde. Mit sehr guten 26,67 Sek lief sie auf den siebten Rang mit nur 27/100 Sekunden Rückstand auf Rang drei.

Michael Liebl landete zweimal auf dem sechsten Rang bei seinen ersten Meisterschaften in der Altersklasse U 18. Auch er ging über die 60 m Hürden an den Start. Mit 9,08 Sek im Vorlauf erreichte er auch das Finale der acht Zeitschnellsten. In diesem verbesserte er sich auf 9,07 Sek und belegte eben Rang sechs. Den gleichen Platz gab es für ihn im Weitsprung.

Leider hatte er diesmal mit kleinen Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen. Was aber auch aufgrund der nicht vorhandenen Trainingsmöglichkeiten im Winter selbstverständlich ist. Aber trotzdem gelang ihm auch hier wieder ein Sprung über die sechs Meter Marke. Mit 6,07 m landete er diesmal in der Grube.

Leider musste Sophia Fröhlich einen Start über die 800 m kurzfristig absagen. Eine Erkältung zwang sie dazu und so konnte sie dieses Jahr nicht in den Kampf um die Medaillen eingreifen.

Jetzt stehen in vierzehn Tagen noch die Landesmeisterschaften der U 16 und U 20 Altersklassen an. Diese Wettkämpfe finden in der Werner von Linde-Halle in München statt.Auch für diese haben sich einige Athleten des TV Bad Kötzting qualifiziert und wollen dort eine gute Figur abgeben.

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Hohe Auszeichnung für den TV Bad Kötzting

Eine große Überraschung gab  es am Freitagabend bei der Feier des Bayernstars des BLV in der Stadthalle in Erding für die Vertreter des TV Bad Kötzting.

Die Leichtathletikabteilung des Vereins wurde mit dem Bayernstar in der Kategorie „Nachwuchsarbeit“ ausgezeichnet. Diese Auszeichnung war nicht nur auf die sportlichen Erfolge der Leichtathleten ausgerichtet, sondern auf eine jahrelange, kontinuierliche Aufbauarbeit im sportlichen wie gesellschaftlichen Bereich. So sind hier die vielen Athletinnen und Athleten von Alois Brandl zu nennen, die die Kadernormen erfüllt haben und bei Vergleichswettkämpfen die Farben Bayerns auch international vertreten haben. Die regelmäßige Teilnahme an deutschen Meisterschaften ist fast schon zur Routine geworden. Die Titel bei bayerischen Meisterschaften sind gar nicht mehr zu zählen. Aber auch durch die Ausrichtung und Durchführung von Meisterschaften und Großveranstaltungen hat sich die Abteilung einen Namen in ganz Bayern gemacht. Regelmäßige E-Kaderlehrgänge in der Bad Stadt sind schon zur Normalität im Jahresablauf geworden. Auch die Trainingslager, Austausch mit unserer Partnerstadt Susice und die gesellschaftlichen Veranstaltungen wurden bei der Bewertung herangezogen, sodass eine große Palette von Voraussetzungen für die Vergabe des Bayernstars in der Kategorie“ Nachwuchsarbeit“ den Ausschlag für den TV Bad Kötzting gab.

Mit Stolz nahm Alois Brandl stellvertretend für die ganze Abteilung die Auszeichnung entgegen. Begleitet von seinen beiden Athletinnen, Veronika Maurer und Luisa Fischer, war den dreien die Freude über den Preis ins Gesicht geschrieben.

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Auch 2018 in der Spitze Bayerns vertreten

Zur Saisonabschlussfeier der Leichtathleten lud am Freitag Abteilungsleiter Alois Brandl die Mitglieder der Leichtathletik-Abteilung ins Gasthaus Ziegelhütte ein und fast alle folgten diesem Aufruf. Sein besonderer Gruß galt dem Bezirksvorsitzenden Josef Zwickenpflug mit Frau Maria. Er freute sich, dass diese beiden jedes Jahr bei der Abschlussfeier anwesend sind und damit ihre Verbundenheit zum TV Bad Kötzting demonstrieren.

In einem kurzen Rückblick ließ Brandl die abgelaufene Saison nochmals Revue passieren. Am 11.3. fand wieder das Hallenfest „FUN in athletics“ mit 140 Teilnehmern statt. 184 Finisher gab es beim 35. Bad Kötztinger Stadtlauf am 28.4. Bereits eine Woche später, am 6.5. fanden sich 134 Athletinnen und Athleten bei den Kreismeisterschaften der Altersklassen U14-U20 am Schulsportplatz ein, um ihre Meister zu ermitteln. Die Teilnehmerzahl bei den Stadtmeisterschaften am 20.7. ließ mit 83 leider etwas zu wünschen übrig. Bei Kaiserwetter wurde dann am 16.9. der 6. Kaitersberg-Berglauf  von der Abteilung wieder optimal ausgerichtet. Der Besuch der Partnerstadt Susice im September mit einem Freundschaftswettkampf rundete das Wettkampfjahr ab. Bei allen diesen Veranstaltungen waren 255 Helfer im Einsatz. Hierfür bedankte sich Brandl bei allen treuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nochmals recht herzlich.

An gesellschaftlichen Unternehmungen gab es den Helferabend am Sportplatz und den Hüttenabend auf der Kötztinger Hütte sowie eine Frühjahrswanderung, die ebenfalls die Kötztinger Hütte als Ziel hatte. Am 10.11. fand wieder ein Kampfrichtergrundlehrgang mit über 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus der ganzen Oberpfalz, davon 7 aus den eigenen Reihen, in Bad Kötzting statt. Auch gab es eine positive Nachricht des BLV aus München, denn der Stützpunkt Bad Kötzting wird auch in der Saison 2018/19 aufrecht erhalten. Das ist schon aufgrund der Kaderathletinnen des eigenen Vereins von Bedeutung.

Mit Josef Zwickenpflug, nahm dann Brandl die Ehrung von drei Kampfrichtern vor. Belinda Inhofer, Barbara Plötz und Simon Miethaner erhielten die silberne Verdienstnadel für ihre treuen Dienste um die Leichtathletik in Bayern. Denn ohne Kampfrichter gibt es auch keine Wettkampf-Leichtathletik. Zwickenpflug bedankte sich hier auch im Namen des Bezirks für den Einsatz bei bayerischen- und Bezirksmeisterschaften aus den Reihen der Leichtathletik-Abteilung des TV.

Sportlicher Jahresrückblick:

Wenn auch dieses Jahr die Erfolgsliste nicht ganz so lang war wie in den letzten beiden Jahren, so liegt sie aber weiterhin auf einem für so einen kleinen Verein wie dem TV Bad Kötzting auf einem sehr hohen Niveau. Mit 20 Medaillen bei den diversen Bayerischen Meisterschaften lag die Zahl genau so hoch wie 2012 und 2017, nur die Goldmedaillen waren nicht so zahlreich (4Go -6Si und 10Br). Bei Nordbayerischen Titelkämpfen gab es 15mal Edelmetall. (5 Go – 4 Si – 6 Br). Die Zahl der Medaillen bei den einzelnen Oberpfalz-Meisterschaften war mit 43 genau so hoch wie 2017: (27 Gold und je 8 in Silber bzw. Bronze) Bei Kreismeistertitelkämpfen waren Athletinnen und Athleten aus der Bad-Stadt 65mal auf dem Podest. (32 Gold – 17 Silber – 16 Bronze)

Fünf neue Oberpfalzrekorde wurden auch wieder von TVlern verbessert. Damit ist der TV nun im Besitz von 33 Oberpfalz-Bestleistungen.  An neuen Vereinsrekorden gab es 11 Stück zu feiern.

Der Höhepunkt im Vereinsjahr war die Teilnahme von Alicia Inhofer W 15 an den deutschen Schülermeisterschaften in Wattenscheid. Mit Platz vier verfehlte sie nur ganz knapp eine Medaille. Aber auch Luisa Fischer und Anna Hofmann hätten sich für die deutschen Siebenkampf-Meisterschaften qualifiziert gehabt. Fischer konnte dann aus Verletzungsgründen und Hofmann aus persönlichen Gründen leider nicht teilnehmen.

Die Athletinnen und Athleten der Abteilung nahmen an 37 diversen Wettkämpfen teil, das sind 2 Drittel aller Wochenenden, wo sie unterwegs waren.  Dabei standen sie 290mal auf dem Siegerpodest. Mit 139 ersten – 82 zweiten und 69 dritten Rängen konnten sie die Bilanz von 260 im letzten Jahr nochmals steigern. Die meisten Einzelsiege erzielte in diesem Jahr erstmals ein Junge. Michael Liebl M 15  war mit 16 Siegen bei 17 Einsätzen der Shootingstar der Trainingsgruppe von Alois Brandl. Auch hat er sich in der Saison unglaublich gesteigert und gewann drei Bronzemedaillen bei Bayerischen Meisterschaften. Für seine Leistungen und für seinen Einsatz durfte er sich über einen Gutschein für Sportsachen freuen.

Aber auch Brandl wurde von seiner Trainingsgruppe mit einem sportlichen Geschenk überrascht mit einem Rundumpaket, bestehend aus Hotelübernachtung, Eintrittskarten für zwei Personen für das ISTAF-Indoor am 1. Februar in Berlin. Dafür bedankte er sich bei seinen Mädels und Jungs ganz herzlich für diese erfreuliche Überraschung.

In den Bestenlisten des DLV, BLV und des Bezirks sind auch wieder viele Talente aus Bad Kötzting zu finden. 17mal unter den fünfzig Besten in Deutschland, 48mal unter den Besten zehn in Bayern und 71mal unter den besten drei in der Oberpfalz.

Brandl hatte auch schon die Termine für Wettkampfjahr 2019 parat. Als erste Veranstaltung findet am 24.3. FUN in athletics statt. Am 28.4. treffen sich wieder die Läuferinnen und Läufer zum 36. Bad Kötztinger Stadtlauf. Zum 1. KaitersbergTrail hat der Verein für 18. Mai eingeladen. Die OM in den Staffelwettbewerben werden als Bahneröffnung der neuen Laufbahn am Freitag, den 7.6. in Bad Kötzting ausgetragen. Die KM der Schüler U 12 finden am Sonntag den 7.7. statt. Den Abschluss der Wettkämpfe bildet dann die Stadtmeisterschaft am Freitag, den 2.8. Ferner ist die Abteilung auch wieder bei den BM am 20./21.7.  in Regensburg mit einem Kampfgericht gefordert. Ebenso beim Bezirke-Vergleichswettkampf im September in Schwandorf.

Zum Thema Trainingsbesuch bzw. -Einstellung hatte Brandl als Trainer auch einiges zu sagen. Während viele fast 100 % Trainingsbeteiligung nachweisen können, kommen andere nicht einmal auf 50%. Wenn man an Bayerischen Meisterschaften teilnehmen möchte, ist für 14-jährige schon ein dreimaliges Training in der Woche Voraussetzung. Aber das muss jeder selber wissen, was er erreichen möchte. Und in der Leichtathletik kann man sich hinter keinem verstecken wie bei einem Mannschaftssport. Hier geht es um hundertstel Sekunden und um Zentimeter in den verschiedenen Disziplinen.

Ausblick: Letztes Jahr als Abteilungsleiter:

Wie Brandl letztes Jahr schon angedeutet hat wird 2019 sein definitiv letztes Jahr als Abteilungsleiter sein. Dann sind es 40 Jahre, die er der Abteilung vorsteht und dies muss wahrlich reichen. Eine kleine Lösung hat er schon in die Wege geleitet. Christian Vill über-nimmt ab sofort die Anschreiben für alle gesellschaftlichen Veranstaltungen und auch die Einteilung der Kampfrichter für die einzelnen Wettkämpfe. Er ist damit auch gleichberechtigter Abteilungsleiter.

Bei Brandl hat sich eine gewisse Resignation eingestellt. Wenn du Jahrzehnte nur der Lokomotivführer bist, dann geht dir einmal die Kohle aus und die Lok zieht nicht mehr. Immer funktionieren zu müssen und keine Fehler machen zu dürfen und dass dies alles zur Selbstverständlichkeit wird, das zermürbt im Laufe der Zeit. Vor allem die Arbeiten im Vorfeld der großen Veranstaltungen sind eine Belastung, die die meisten gar nicht einschätzen können und ihnen auch nicht bewusst wird was da so abläuft.

Dann hatte er ein Zitat eines befreundeten Funktionärs parat, der zu ihm sagte: „Du musst aufhören, wenn du noch gebraucht wirst und sie sagen, schade, dass er geht und nicht erst wenn sie sagen, Gott sei Dank dass er geht.“

Es muss auf jeden Fall ein Wechsel in der Führung der Abteilung stattfinden, denn immer auf alten Reifen zu fahren bringt auch nichts. Brandl wird sich auch nicht ganz von der LA-Abteilung verabschieden und weiterhin mithelfen, wo er gebraucht wird, aber nicht mehr als Frontmann. Er wird, wenn von seinem Nachfolger gewünscht, weiterhin seine Erfahrung als Trainer dem Leichtathletik-Nachwuchs angedeihen lassen. Viele der Anwesenden verstanden die Gründe von Brandl und hoffen, dass  ein Nachfolger im Laufe des Jahres gefunden wird. Wenn nicht, dann wird man sich von den großen Veranstaltungen verabschieden müssen und sich wie vor zwanzig Jahren auf die kleineren Wettkämpfe beschränken. Nach fast zwei Stunden endete dann die harmonische Versammlung und Brandl wünschte allen Athletinnen und Athleten eine erfolgreiche und verletzungsfreie Saison 2019 und weiterhin den Zusammenhalt innerhalb der Abteilung für die anstehenden Aufgaben.

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