Leichtathleten trotzen dem schlechten Wetter

Unter sehr widrigen Wetterbedingungen fand am Sonntag das vierzigste Rolf-Watter-Sportfest der LG Telisfinanz Regensburg am Gelände der UNI Regensburg statt. Einstellige Temperaturen und ein drehender kalter Nordwestwind machte den über 400 Athletinnen und Athleten sehr zu schaffen. Vor allem die Techniker hatten unter diesen Bedingungen zu leiden und so blieben auch die Ergebnisse unter den Erwartungen vieler Teilnehmer zurück.

So blieb auch den Leichtathleten des TV nichts anderes übrig, als sich den Herausforderungen zu stellen und das Beste daraus zu machen. Dabei erzielten sie in einzelnen Disziplinen sogar sehr gute Ergebnisse und brachten auch einige Stockerlplätze mit nach Hause.

In vielen Disziplinen  und Altersklassen war die gesamte bayerische Spitze am Start und so war es nicht so leicht vordere Ränge zu belegen. Eine tolle Leistung bot die 4x100m Staffel der weiblichen U 20. In der Besetzung Alicia Inhofer-Luisa Fischer-Anna Hofmann und Veronika Maurer liefen sie mit 50,07 Sekunden eine ganz starke Zeit und verfehlten nur um dreizehntel Sekunden die Norm für die Deutschen Meisterschaften. Das war Rang eins in dieser Altersklasse und die zweitschnellste Zeit aller Staffeln. Auf Rang zwei sprintete Alicia Inhofer über die 100 m in der U 18. Leider wird ihre Zeit von 14,67 Sek nicht für die Quali zur deutschen Jugendmeisterschaft gewertet, da der Rückenwind mit 2,6 Sek zu stark war.

Ebenfalls auf dem zweiten Platz lief Sophia Fröhlich in der U 18 im 1500 m Lauf. Sie erzielte dabei mit 5:00,59 Minuten eine neue Bestzeit. Jeweils auf Rang drei kamen Anna Hofmann und Veronika Maurer. Anna sprintete über die 100 m Hürden in der Altersklasse U 20 auf den Bronzerang. Veronika erzielte mit 5,24 m eine sehr gute Weite im Weitsprung und landete damit ebenfalls auf dem dritten Platz in der AK U 18.

Luisa Fischer sprang sich mit 5,11 m auf Rang fünf im Weitsprung und über die 100 m Hürden belegte sie den siebten Platz. Veronika Maurer startet noch im 100 m Lauf. Während in acht von neun Läufen immer Rückenwind herrschte, hatte sie das Pech, dass ausgerechnet bei ihrem Zeitlauf ein Gegenwind von 1,6m pro Sekunde über die Bahn blies und so musste sie mit 12,93 Sek und Rang acht zufrieden sein.  Im 200 m Sprint der weiblichen U 18 belegte Alicia Inhofer den siebten Platz der fünfundzwanzig Starterinnen. Michael Liebl ging gleich in drei Disziplinen an den Start. Mit Rang vier im Weitsprung der U 18 erreichte er das beste Ergebnis. Die 110 m Hürden beendete er auf  Platz fünf. Im 100m Sprint gelang im zwar eine neue Bestzeit, aber für einen vorderen Rang reichte diese trotzdem nicht.

Für Trainer Alois Brandl war dieses Sportfest das kälteste in seiner 40jährigen Trainertätigkeit. Solche Temperaturen und vor allem der kalte Nordwind machten an diesem Nachmittag wirklich keine Freude auf einen Sport im Freien. Aber die Eisheiligen machten ihrem Namen alle Ehre. Jetzt steht eine dreiwöchige Wettkampfpause an, um dann am 1. Juni bei hoffentlich wärmeren Temperaturen die Bezirksmeisterschaften in Regensburg in Angriff zu nehmen.

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Starke Mehrkampftruppe des TV Bad Kötzting

Einen äußerst positiven Eindruck hinterließen am Samstag die Mehrkämpfer des TV Bad Kötzting bei ihren Bezirksmeisterschaften in den Blockmehrkämpfen in Burglengenfeld. Für die neun Starterinnen und Starter aus der Pfingstrittstadt gab es fünf Oberpfalztitel, einen zweiten, einen dritten Platz und einen fünften Platz zu feiern. Leider musste eine Wettkämpferin den Wettkampf aufgrund von Kniebeschwerden vorzeitig abbrechen.

Auch schafften die fünf  U 16 Athletinnen und Athleten die Qualinorm für die bayerischen Meisterschaften. Für die U 14 Teilnehmer war es der erste Blockwettkampf an dem sie teilnahmen. Dafür waren aber ihre Leistungen und Platzierungen außerordentlich gut.

Mit drei neuen persönlichen Bestleistungen setzte sich Hannah Hausladen in der AK W 12 im Block Lauf an die Spitze in ihrer Klasse und holte sich ihren ersten Mehrkampftitel auf Bezirksebene. Hervorragend ihre 75 m-Zeit von 10,75 Sekunden. Im gleichen Block, aber in der AK M 12, machte es ihr Trainingspartner Sebastian Liebl nach. Auch er stellte drei neue Bestleistungen auf, wobei bei ihm die 60m-Hürdenzeit von 11,08 Sek die meisten Punkte einbrachten. Für ihn ist es nach dem Gewinn der 2000m bereits der zweite Oberpfalztitel in diesem Jahr. Für Newcomer Andreas Prechtl, auch M 12, sprang bei seinem Oberpfalzdepüt Rang fünf heraus. Er lief über die 75 m sein bestes Ergebnis ein. Mit 200 Punkten Vorsprung setzte sich Marlene Fuidl W 15 im Block Sprint/Sprung die Bezirkskrone auf. Mit sehr guten 2501 Punkten war sie eine Klasse für sich. Für sie gab es im Weitsprung für die 4,94 m die meisten Punkte. Ebenfalls sehr stark die 13,49 Sek im 100 m Lauf und die 12,91 Sek über die 80 m Hürden. Eine weitere Goldmedaille erkämpfte sich Emily Mühlbauer W 15 im Block Lauf. Aber mit nur neunzehn Punkten Rückstand folgte schon Schwester Leoni auf Rang zwei. Gold Nummer fünf war für Sebastian Wolczecki in der AK M 14 im Block Lauf reserviert. Sehr starke 12,33 Sek über die 80 m Hürden war das punktbeste Ergebnis in den fünf Disziplinen. Aber auch die 100 m Zeit von 12,61 Sek war die beste Leistung des Tages aller Mehrkämpfer. Rang drei und damit die Bronzemedaille erkämpfte sich Janaina Ketterl in AK W 14 im Block Sprint/Sprung mit fünf sehr ausgeglichenen Ergebnissen, wobei bei ihr der Weitsprung mit 489 Punkten das beste Resultat war. Sie durfte die Bronzemedaille in Empfang nehmen.

Leider musste Christina Vogl ihren Wettkampf nach der zweiten Disziplin mit Knieschmerzen abbrechen, so dass in der U16 der weiblichen Schülerinnen für den TV kein Mannschaftsergebnis zustande kam, denn hier waren die Bad Städterinnen die klaren Favoritinnen auf den Titel.

Mit zweiundzwanzig neuen Bestzeiten und -Weiten zeigten sich alle Athletinnen und Athleten in einem guten Trainingszustand und lassen für die weiteren anstehenden Wettkämpfe noch einiges erhoffen.

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Erste Erfolge der Leichtathleten beim Saisonauftakt

Bereits beim ersten Wettkampf in der neuen Freiluftsaison 2019 zeigten sich die Athletinnen und Athleten des TV Bad Kötzting von ihrer besten Seite. Gleich beim Auftakt ging es am Samstag in Regensburg um die Oberpfalztitel in den Langstreckenläufen auf der Bahn und um die Kreismeistertitel in den Wurfdisziplinen. Dabei gab es auch gleich die ersten beiden Bezirkstitel im Lauf und fünf Kreistitel für die Werferinnen. Ferner erzielten sie elf neue persönliche Bestleistungen in den verschiedenen Disziplinen.

Seine erste Goldmedaille auf Bezirksebene erlief sie der zwölfjährige Sebastian Liebl im 2000 m Lauf. In sehr guten 2:45 min überquerte er dabei als erster die Ziellinie. Emily Mühlbauer lief bei den Schülerinnen mit 7:34 min die schnellste Zeit und gewann einen weiteren Oberpfalztitel in ihrer Sammlung dazu. Sehr stark zeigte sich in diesem Lauf auch ihrer Schwester Leoni. Sie holte sich mit 7:46 min die Silbermedaille in der AK W 15. Ebenfalls zu Silber lief Sophia Fröhlich in der Jugendklasse U 18 im 3000 m Lauf. In 11:19 min lag sie nicht einmal eine Sekunde hinter der Siegerin. Zu Bronze reichte es für Marlene Fuidl bei den Schülerinnen W 15. Der Sprinter Sebastian Wolczecki ging bei den Schülern über die 3000 m an den Start, Rang fünf war am Ende des Laufes seine Platzierung in der AK M 14. 

Jeweils einen Doppelsieg gab es für Anna Hofmann U 20 und Luisa Fischer U 18. Beide holten sich die Kreismeistertitel im Speerwurf und im Kugelstoßen.

Der Speerwurfsieg in der Klasse W 15 ging ebenfalls nach Bad Kötzting. Marlene Fuidl setzt sich hier an die Spitze des Feldes. Die Bronzemedaille mit dem Speer erwarf sich Sebastian Liebl in der Altersklasse M 12. In der zahlenmäßig sehr stark besetzten Altersklasse W 14 belegte Janaina Ketterl im Speerwurf Rang fünf und im Kugelstoßen landete sie auf dem sechsten Platz.

So kann man von einem gelungenen und erfolgreichen Saisoneinstieg in das neue Wettkampfjahr sprechen. Jetzt werden die beiden Ferienwochen nochmals für eine gute Grundkonditionierung genutzt, um dann Anfang Mai optimal in die weiteren Wettkämpfe zu starten.

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Sonderehrung für zwei TV-Mädels

Beim Kreistag der Leichtathleten des Kreises Oberpfalz-Süd in Lappersdorf wurden auch heuer wieder zwei Athletinnen aus der Trainingsgruppe von Alois Brandl mit einer Sonderehrung bedacht. Für ihre besonderen Leistungen und Erfolge im Jahre 2018 durften Alicia Inhofer und Anna Hofmann jeweils einen Einkaufsgutschein von einem Sportgeschäft in Regensburg entgegennehmen.

Alicia Inhofer (AK W15) glänzte im letzten Jahr jeweils mit dem Gewinn des bayerischen Meistertitels im 60 m Lauf und über die 60 m Hürden in der Halle. Auch im Hallenvierkampf verteidigte sie ihren Titel aus dem Jahre 2017. Im Blockmehrkampf Lauf in Aichach errang sie die Silbermedaille. Bei den deutschen Schülermeisterschaften in Wattenscheid belegte sie, knapp geschlagen, den undankbaren vierten Rang.

Anna Hofmann siegte bei den bayerischen Hallenmeisterschaften im 60 m Hürdensprint in der AK U 18. In der Freiluftsaison glänzte sie mit dem Gewinn von drei Bronzemedaillen. Diese gewann sie im Siebenkampf, den 100 m Hürden sowie im Speerwurf.

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Sieben neue Kampfrichter im TV

Ohne Kampfrichter kein Wettkampf

Am letzten Sonntag fanden sich die neuen Kampfrichter für die Leichtathletikwettbewerbe zur praktischen Prüfung auf dem Schulsportplatz ein. Den theoretischen Teil der Ausbildung absolvierten sie bereits im Herbst letzten Jahres, ebenfalls in der Pfingstrittstadt.

Bezirksvorsitzender Josef Zwickenpflug nahm dann am Sonntag mit den Prüflingen den  sportpraktischen Teil am Platz in Angriff. Hier ging es um die richtige Handhabung von Messgeräten und die Einhaltung von den Sicherheitsbestimmungen während des Wettkampfes. Auch wurde an Hand von praktischen Abläufen erklärt, wann ein Versuch gültig oder ungültig ist.

Nach circa 3 Stunden wurden den neuen Kampfrichtern des TV die Ausweise und Prüfkarten des BLV durch den Ausbilder, Josef Zwickenpflug überreicht. Folgende neue Kampfrichter stellen sich in nächster Zeit für den Nachwuchs der Leichtathleten zur Verfügung: Christina Vogl, Marlene Fuidl, Agnes Seidl, Michael Liebl, Alexander Betz und Bartholomäus Wolczecki. Die siebte neue Kampfrichterin ist Antje Kuhnt, sie hat aus zeitlichen Gründen die Prüfung in Eschenbach abgelegt.

Bild:  Die neuen Kampfrichter beim TV mit Bezirksvorsitzendem Josef Zwickenpflug ganz links.

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Schweres Geläuf für die Crossläufer

Mit sehr widrigen Umständen hatten am Wochenende die vier Starter des TV Bad Kötzting bei den Oberpfalzmeisterschaften im Crosslauf in Wiesau zu kämpfen. Zum einen goss es wie aus Kübeln und zum anderen war die Laufstrecke sehr tief und zum Teil mit Pfützen übersät. Aber auch diesen Unwägbarkeiten hielten die wackeren vier aus der Pfingstrittstadt stand und beendeten ihre Läufe auf vorderen Plätzen. Als erste musste Sophia Fröhlich in der weiblichen Jugend über vier Runden mit jeweils 1000m an den Start. Und sie  überquerte als Siegerin und Oberpfalzmeisterin in der U 18 die Ziellinie. Beim gemeinsamen Start aller Schülerinnen und Schüler der AK U 14 und U 16 über zwei Runden waren Emily und Leoni Mühlbauer sowie Sebastian Liebl an der Startlinie. Nach harten Positionskämpfen der sechsundvierzig Starterinnen und Starter holte sich Emily Mühlbauer bei den Schülerinnen U 16 die Bronzemedaille. Knapp hinter ihr lief ihre Schwester Leoni auf Rang vier über die Ziellinie. Sebastian Liebl erlief sich in der AK U 14 den sechsten Platz.

bdr
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Landeskader der Oberpfalz trainierte in Bad Kötzting

Zu einem Tageslehrgang traf sich am Sonntag der E-Kader des Bezirks Oberpfalz in Bad Kötzting. Die Organisation lag in den Händen von TV-Trainer Alois Brandl. Zusammen mit seinem Kollegen Christian Hofmaier und Nachwuchskoordinator und dem Schülerwart des Bezirks, Hans Merkl gestalteten sie das Training der Schülerinnen und Schüler aus der ganzen Oberpfalz. Nach einem gemeinsamen Aufwärmen wurden die dreiundzwanzig Athletinnen und Athleten in drei Gruppen eingeteilt. Christian Hofmaier lehrte die Techniken des Hochsprungs, Hans Merkl beschäftigte seine Gruppe in Sachen Schnelligkeit und Koordination und Alois Brandl unterrichtete sie in der Hürdentechnik. Nach jeweils einer guten halben Stunde wurden die Stationen getauscht, so dass alle in den verschiedenen Disziplinen zu einer guten Trainingseinheit kamen. Nach der Mittagspause wurde dann in jeweils einer der drei Disziplinen mehr Aufmerksamkeit auf die Intensität und die Kondition gelegt. In der letzten halbe Stunde stand dann noch ein intensives Hockeyspiel auf dem Trainingsplan. Um 15.00 Uhr war dann der letzte gemeinsame Lehrgang zu Ende und die jungen Sportlerinnen und Sportler verließen die Halle mit der Gewissheit etwas für ihre weitere sportliche Karriere getan zu haben. Für sie steht zum Abschluss der Hallensaison am 23.3. noch der Vergleichskampf mit den drei fränkischen Bezirken in der Quellehalle in Fürth auf dem Terminkalender.

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Doppelsilber für die Leichtathletinnen

Silbermedaille jeweils für Anna Hofmann und Sophia Fröhlich

Auch bei den letzten bayerischen Hallenmeisterschaften der Altersklasse U 16 und U 20 gab es wieder zwei Medaillen für die Athletinnen des TV Bad Kötzting. Ferner sind aber auch die anderen Ergebnisse und Platzierungen sicher eine Erwähnung wert!

Mit persönlicher Bestzeit in 9,23 Sek holte sich Anna Hofmann über die 60 m Hürden die Silbermedaille in der Altersklasse U 20. Wie schon bei den nordbayerischen Titelkämpfen wurde sie auf den letzten Metern von einer anderen Sprinterin um sieben hundertstel Sekunden überspurtet und verpasste so die Titelverteidigung vom letzten Jahr.

Im Weitsprungwettbewerb belegte sie mit 5,27 m den sechsten Rang. Über die zweite Silbermedaille durfte sich Sophia Fröhlich freuen. Sie ging über die 1500 m in der Altersklasse U 18 an den Start. Auch sie verfehlte mit nur einer einzigen Sekunde Rückstand auf die Siegerin ihren ersten Bayerntitel ganz knapp. Gleich zweimal verbesserte Veronika Maurer ihre bisherige Bestzeit über die 60 m. Bereits im Vorlauf lief sie in 7,98 Sek zum ersten Male unter der magischen 8-Sekunden-Schallmauer und trotzdem fehlte eine lausige hundertstel Sekunde für den Einzug ins A-Finale der acht schnellsten Sprinterinnen an diesem Tag. So ging sie dann im B-Finale als Favoritin gegen die sieben weiteren Teilnehmerinnen an diesem Lauf an den Start. Und sie bestätigte dann auch in diesem Lauf ihrer Polposition. In 7,96 Sek ging sie als Siegerin des B-Endlaufes über die Ziellinie. Dies war dann auch das wertvollste Ergebnis der Bad Städterinnen bei diesen Meisterschaften. Wie schon für das Erreichen des Finales, so fehlte ihr auch mit dieser Zeit eine hundertstel Sekunde auf die Qualinorm für die deutschen Jugendmeisterschaften. Aber mit dieser Zeit ist sie erst die vierte jugendliche Sprinterin des TV, die unter der 8-Sekunden-Grenze gelaufen ist. Im 200 m Lauf blieb sie im Vorlauf leider hängen. Alicia Inhofer erreichte über die 60 m ebenfalls den B-Endlauf und belegte dort in 8,07 Sek den sechsten Rang. Auch sie betätigte sich noch über die Hallenrunde von 200 m und lief in 26,56 Sek eine sehr gute Zeit. Aber auch sie konnte damit in keines der beiden Finals vordringen.

Bei den Schülerinnen U 16 wurden die 60 m Hürdenläufe in vier Zeitläufen gestartet und dann nach den jeweils erzielten Zeiten ausgewertet. Leider werden beim BLV als einzigem Landesverband die W 14 und W 15 in einer gemeinsamen Klasse gewertet. Deshalb sind manchmal fast zwei Jahre Altersunterschied. Es waren bei den vier Läufen insgesamt 27 Hürdenläuferinnen am Start. Nach Auswertung aller Läufe gab es für Marlene Fuidl Rang sechs, Christina Vogl erreichte Rang acht und das Küken der Truppe von Trainer Brandl, Mia Hess belegte am Ende Rang zwanzig. Für sie war es ein erstmaliges Hineinschnuppern in einen Wettkampf auf Landesebene, um im Sommer dann schon ein wenig Routine bei den Abläufen einer großen Meisterschaft zu haben. Über die 60 m Sprint ohne die Hürden waren dann sogar 43 Sprinterinnen am Start. Leider reichte es auch hier für Marlene Fuidl sowie für Mia Hess – sie lief mit 8,44 Sek eine neue und ausgezeichnete Bestzeit – nicht, um in einen der beiden Endläufe zu kommen. Mit diesen Meisterschaften beendeten die Leichtathleten ihre kurze, aber doch recht erfolgreiche Hallensaison.

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Mit Bestzeit zum Titel

Alicia Inhofer überrascht die Hürdenelite Bayerns

Auch dieses Wochenende verließen die Athletinnen des TV Bad Kötzting nicht ohne eine Medaille die bayerischen Hallenmeisterschaften in den Altersklassen U 18 und Aktiven. Und sie war sogar aus Gold. Verantwortlich für den bayerischen Meistertitel war die 16-jährige Hürdensprinterin Alicia Inhofer in der Altersklasse U 18.

Aus drei Vorläufen im 60 m Hürdensprint qualifizierten sich die drei Siegerinnen und die weiteren fünf Zeitschnellsten für das Finale. Inhofer war gleich im ersten Lauf am Start und sie erledigte ihre Aufgabe sehr sicher. Nach einem kontrollierten Rennen überquerte sie in 9,07 Sek als Siegerin die Ziellinie. In den nächsten beiden Läufen waren fünf Sprinterinnen noch schneller als sie. Somit hieß es sich für das Finale optimal vorzubereiten und sich richtig gut zu fokussieren auf den eigenen Lauf. Aufgrund der schwächeren Vorlaufzeit wurde Inhofer im Finale auf Bahn acht gesetzt, was sich im Nachhinein als nicht die schlechteste Variante erwies. Trainer Brandl sprach seinem Schützling nochmals Mut zu und sie sollte sich an die guten Rennen, die sie schon abgeliefert hatte, erinnern.

Nach dem Pfiff des Starters gingen die acht Finalistinnen in die Startblöcke, die sie sich im Vorfeld genauenstens eingestellt hatten. Alicia erwischte dann euch den bisher besten Start in dieser Hallensaison und sie überquerte gemeinsam mit den anderen die erste Hürde. Bis auf die Favoritin des Rennens: Sie blieb unverhofft vor der ersten Hürde stehen und beendete den Lauf. Dann entwickelte sich ein Vierkampf über die nächsten Hürden. Jede der Läuferinnen wollte natürlich eine Medaille für sich gewinnen. In exzellenter Technik überquerte Inhofer auch die restlichen vier Hürden und ließ noch einen grandiosen Endspurt nach der letzten Hürde ins Ziel folgen. Und mit diesem holte sich dann schließlich die Bad Kötztingerin den bayerischen Meistertitel über die 60 m Hürden in der Altersklasse U 18. Mit der ausgezeichneten Zeit von 8,82 Sek war sie zwei Hundertstel vor der Zweitplatzierten und sechs vor der Dritten. Auch ist diese Zeit eine neue Bestleistung für sie. Sie hat ihre erst vor zwei Wochen aufgestellte Zeit von 8,93 Sek deutlich unterboten. Glücklich nahm sie anschließend eine weitere Goldmedaille bei bayerischen Titelkämpfen entgegen.

Im 60 m Lauf ohne die Hürden gewann sie auch ihren Vorlauf und qualifizierte sich für den Zwischenlauf. Leider fiel dann die Zeitmessanlage aus und es gab eine fast zweistündige Unterbrechung, die den ganzen Zeitplan durcheinanderwirbelte. Schließlich entschied dann das Kampfgericht, dass alle Zwischenläufe gestrichen werden und jeweils zwei gleichbe-rechtigte Endläufe stattfinden. Für Veronika Maurer war es das gleiche. Auch sie hat sich für diese Läufe qualifiziert und lief ebenfalls in einem der beiden Finals. Leider war die lange Unterbrechung nicht gerade förderlich für die Leistung der Sprinterinnen. In der Endabrechnung beider Läufe belegte dann Inhofer Rang sieben und Maurer kam auf Rang neun.

Veronika Maurer versuchte sich am Sonntag dann noch über die 200 m. Obwohl in den letzten Wochen der Fokus im Training auf die Schnelligkeit im Kurzsprint gelegt wurde, zeigte sie ein gutes Rennen über die Hallenrunde. Mit sehr guten 26,67 Sek lief sie auf den siebten Rang mit nur 27/100 Sekunden Rückstand auf Rang drei.

Michael Liebl landete zweimal auf dem sechsten Rang bei seinen ersten Meisterschaften in der Altersklasse U 18. Auch er ging über die 60 m Hürden an den Start. Mit 9,08 Sek im Vorlauf erreichte er auch das Finale der acht Zeitschnellsten. In diesem verbesserte er sich auf 9,07 Sek und belegte eben Rang sechs. Den gleichen Platz gab es für ihn im Weitsprung.

Leider hatte er diesmal mit kleinen Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen. Was aber auch aufgrund der nicht vorhandenen Trainingsmöglichkeiten im Winter selbstverständlich ist. Aber trotzdem gelang ihm auch hier wieder ein Sprung über die sechs Meter Marke. Mit 6,07 m landete er diesmal in der Grube.

Leider musste Sophia Fröhlich einen Start über die 800 m kurzfristig absagen. Eine Erkältung zwang sie dazu und so konnte sie dieses Jahr nicht in den Kampf um die Medaillen eingreifen.

Jetzt stehen in vierzehn Tagen noch die Landesmeisterschaften der U 16 und U 20 Altersklassen an. Diese Wettkämpfe finden in der Werner von Linde-Halle in München statt.Auch für diese haben sich einige Athleten des TV Bad Kötzting qualifiziert und wollen dort eine gute Figur abgeben.

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